Hirntumor

Hirntumor Glioblastom

Radiochemotherapie auch bei älteren Patienten sicher und effektiv Das Glioblastom, ein seltener, aber äußerst bösartiger Hirntumor, kann nach der Operation durch eine Radiochemotherapie zurückgedrängt werden. Auch hochbetagte Patienten profitieren davon. Bislang erhielten sie – gestützt auf einen Gentest – entweder eine Chemo- oder eine Strahlentherapie. Eine gleichzeitige Radiotherapie kombiniert mit…

< >

Großer Hirntumor-Informationstag in Würzburg

Würzburg/Leipzig, 24.10.2016 – Am Samstag, den 29. Oktober 2016 findet der überregionale Hirntumor-Informationstag der Deutschen Hirntumorhilfe statt, zu dem die gemeinnützige Organisation interessierte Patienten, Angehörige und Ärzte von 9:30 bis 18.30 Uhr an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg einlädt. In Zusammenarbeit mit der neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des ortsansässigen Universitätsklinikums steht die…


ZNS-Lymphom – Neuer Therapieansatz bei aggressivem Hirntumor

Die Therapie des primären ZNS-Lymphom, einer seltenen und sehr aggressiven Lymphom- bzw. Hirntumorart, ist ausgesprochen schwierig. Vor allem Patienten, die nicht auf die Ersttherapie ansprechen oder einen Rückfall erleiden, haben eine schlechte Prognose. In der internationalen Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology (JCO) haben Wissenschaftler der Deutschen Studiengruppe für Primäre ZNS-Lymphome…


Therapiekonzepte bei Hirntumorpatienten werden zunehmend individualisierter

Therapiekonzepte bei Hirntumorpatienten werden zunehmend individualisierter Neue Ansätze zur individualisierten Therapie von Hirntumoren bilden einen Themenschwerpunkt der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. Köln, 23.Oktober 2014. Diffuse, hirneigene Tumoren, sogenannte Gliome, treten mit einer Häufigkeit von 5-6/100.000 in Deutschland lebender Menschen auf und sind somit eine sehr seltene Erkrankung….


Neues therapeutisches Ziel bei Tumoren des Hörnervs, Genexpressinnsanalyse liefert wichtige Hinweise

Prof. Dr. Boris Krischek, Oberarzt an der Klinik für Allgemeine Neurochirurgie der Uniklinik Köln, hat gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam an der molekularen Genese eines gutartigen Hirntumors geforscht. Die Studie, die neue therapeutische Ziele für eine medikamentöse Therapie bei Vestibularis-Schwannomen aufweist, wurde heute (23.09.2014) im Journal of Neurosurgery veröffentlicht. Das…


Ausgezeichnete Doktorarbeit: Stammzellen bekämpfen Hirntumor

Preisträgerin Dr. Kristin Stock  Foto: privatDen Nachwuchswissenschaft-
lerinnen-Preis 2013 des Forschungsverbundes Berlin e.V. erhält Dr. Kristin Stock für ihre Dissertation am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). In ihrer Arbeit hat sie aufgeklärt, wie körpereigene Stammzellen Hirntumore bekämpfen. Dieses Verständnis kann als Basis für einen neuen Therapieansatz dienen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird am 6. November feierlich überreicht.

Das Glioblastom ist einer der häufigsten und bösartigsten Hirntumore. Diese Krebsart tritt überwiegend in höherem Alter auf. Dr. Kristin Stock konnte in ihrer Dissertation zeigen, wie der hirneigene Schutzmechanismus im jungen Gehirn funktioniert, der auf der Aktivität von neuralen Stamm- und Vorläuferzellen basiert. Dabei ummanteln die Stammzellen den Tumor und treiben die Tumorzellen in den Zelltod.

 


Tiefer Einblick in die DNA

Erbgutanalyse kindlicher Hirntumoren erlaubt neue Behandlungsansätze

Hirntumor - Quelle: NGFNHirntumor - Quelle: NGFNDer häufigste bösartige Hirntumor bei Kindern ist das Medulloblastom, an dem jährlich etwa 60 – 80 Kinder in Deutschland erkranken. Nach Behandlung mit den heute verfügbaren Methoden entwickelt sich bei 40% der Patienten der Hirntumor erneut.Etwa 30% der Patienten sterben an den Folgen der Krankheit. Die Kinder, die überleben, tragen oft Hirnschäden davon und leiden ein Leben lang unter den Folgen der Behandlungen. Erstmals wurden nun Gewebeproben von 125 Medulloblastompatienten umfassend analysiert und die Ergebnisse in dem renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlicht.


Antikörper bremst Hirntumor

Ein Frankfurter Wissenschaftler hat einen Antikörper identifiziert, mit dem die Ausbreitung von Hirntumoren eingeschränkt werden kann. Dafür erhält der Nachwuchsforscher den Förderpreis des Burse e.V. für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Glioblastome sind die häufigsten bösartigen Hirntumore bei Erwachsenen. Die Heilungschancen für Betroffene sind bisher sehr schlecht. Die Überlebensrate der Patienten, bei…


Großes Interesse am Welthirntumortag 2013

Leipzig, 10. Juni 2013 – Mit über 20 teilnehmenden Kliniken und mehreren hundert Besuchern bundesweit hat der Welthirntumortag 2013 alle Erwartungen übertroffen. Den Start machten bereits am 5. Juni das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, welches seinen Besuchern u.a. einen Einblick in den neurochirurgischen OP-Saal gewährte, sowie am 6. Juni das Neurologische Therapie Centrum Köln mit einer Arzt-Patienten-Fragerunde.

Am 8. Juni. Dem eigentlichen Welthirntumortag, mussten sich Patienten und Angehörige, aber auch Ärzte zwischen zwölf ganz unterschiedlichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet entscheiden. Egal ob Vortrag, Film, OP-Demonstration oder Klinikbesichtigung – alle Angebote stießen auf großes Interesse und wurden dankbar angenommen. Auch in den kommenden Tagen wird es weitere Aktionen rund um den Welthirntumortag geben, zu denen Interessierte herzlich eingeladen sind.


Neue Studie zu OP-Technik bei Hirntumorpatienten

Blick in den hochmodernen OP-Saal der Neurochirurgie.  Universitätsklinikum ErlangenPatienten, die einen Hirntumor zum Beispiel in der Nähe des Sprach-, Seh- oder Hörzentrums haben, können computerassistiert mit größerem Erfolg operiert werden. Das ergab jetzt eine internationale Vergleichsstudie der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).