Schmerz - pixabay
Seltene Tumorarten

Wirbelkörpertumore – Hitzebehandlung hilft Krebspatienten

19. März 2014 Detlef Hoewing 0

Drei Antworten von Priv.-Doz. Dr. med. Robert Pflugmacher Ratingen im März 2014. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe e. V. erkranken jährlich circa 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. In 13 Prozent der Fälle entwickeln sich in der Folge schmerzhafte Wirbelkörpermetastasen, die den Knochen zerstören. Aufgrund von Weiterentwicklungen in der Krebstherapie und der daraus resultierenden zunehmenden Lebenserwartung von Patienten gibt es einen steigenden Behandlungsbedarf bei solchen Tumoren an der Wirbelsäule. „Seit Kurzem behandeln wir Wirbelkörpermetastasen mithilfe von Hitze und erzielen mit der sogenannten STAR Ablation, kurz für Spinale Tumor Ablation durch Radiofrequenzenergie, große Erfolge“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Robert Pflugmacher, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsklinik Bonn. Häufige Fragen zum Thema Wirbelkörpertumore und Vorteile der STAR Ablation beantwortet der Experte im Folgenden: Wie entstehen Wirbelkörpertumore? „Eine Metastase bezeichnet die Streuung eines Tumors in ferneres Gewebe. Dabei gelangen bösartige Zellen vom primären Tumor über das Blut- und Lymphsystem in weitere Regionen wie beispielsweise in den Wirbelkörper. Dort wuchern sie unkontrolliert und zerstören das Gewebe. Wenn einzelne Wirbel brechen, destabilisiert sich das gesamte Rückgrat, sodass Betroffene unter starken Schmerzen leiden. In der Folge kommt es oft auch zu einer Beeinträchtigung des Rückenmarks.“ Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? „Da […mehr lesen]