Hodenkrebs

Mit Armbändern gegen Brust- und Hodenkrebs

Berliner Krebsgesellschaft erhält über 4.000 Euro vom Hard Rock Cafe Berlin. Die Spende aus einer Armband-Verkaufsaktion kommt jungen Menschen mit Brust- und Hodenkrebs zu Gute.

Berlin, 9. September 2013 – Die Berliner Krebsgesellschaft freut sich über eine Spende von 4.052 Euro. Diesen Betrag hat das Hard Rock Cafe Berlin durch den Verkauf von mehr als 3.500 Armbändchen His & Hers eingenommen – und nun der Berliner Krebsgesellschaft für ihren Kampf gegen Brust- und Hodenkrebs gespendet.

„Wir finden es ganz prima, dass das Hard Rock Cafe junge Menschen für die Themen Brust- und Hodenkrebs sensibilisieren will und freuen uns sehr über die Spende“, sagt der Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft Dr. Hubert Bucher. Die Aktion trage nicht nur dazu bei, Betroffene vor Ort unmittelbar zu unterstützen, sondern auch die Erkrankung Krebs weiter zu enttabuisieren und auf Früherkennungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

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Genetische Ursachen von Hodenkrebs entdeckt

MHH-Wissenschaftler findet genetische Varianten, die zur Entwicklung von Hodentumoren beitragen / Veröffentlichung in Nature Genetics und in Human Molecular Genetics

Hodentumoren sind die häufigsten Tumoren bei jungen Männern. Sie neigen stärker als viele andere Krebsarten dazu, gehäuft in bestimmten Familien aufzutreten. Das deutet darauf hin, dass die Entstehung dieser Tumoren durch erbliche Faktoren begünstigt wird. Zwei neue in den namhaften Zeitschriften Nature Genetics und in Human Molecular Genetics erschienene Artikel beschreiben insgesamt fünf neue genetische Varianten, die mit dem Risiko der Entwicklung von Hodentumoren assoziiert sind.


Wichtiger Fortschritt im Kampf gegen Hodenkrebs

Wissenschaftler der Universität Bremen und Hamburger Mediziner entdecken neuen Tumormarker. Über die Pilotstudie berichtet das British Journal of Cancer.

Hodenkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei jungen Männern in der Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren. Ein wichtiges Hilfsmittel zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes ist die Bestimmung der Konzentration sogenannter Biomarker im Blut der Patienten. Für einen großen Teil der Patienten fehlten allerdings bisher geeignete Biomarker. Diese Lücke hilft ein neuer Marker zu schließen, über den Wissenschaftler des Zentrums für Humangenetik der Universität Bremen und Mediziner des Hamburger Albertinen Krankenhauses jetzt im renommierten British Journal of Cancer berichten.


Hodenhochstand früher behandeln

Professor Dr. Raimund Stein, Vorsitzender des DGU-Arbeitskreises Kinderurologie.Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs sind mögliche Spätfolgen des Hodenhochstands. Die Fehllage der Hoden zählt zu den häufigsten urologischen Erkrankungen von Kindern und ist deshalb auch eines der Top-Themen auf der 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 22. bis 25. September 2010 im Congress Center Düsseldorf. Wichtig für Eltern und Kinderärzte: Die Behandlung soll frühzeitig eingeleitet und wenn möglich zum ersten Geburtstag abgeschlossen sein.


Hodenkrebs darf kein Tabu sein

Schamgefühl ist fehl am Platz: Mit etwa 4750 Neuerkrankungen jährlich ist Hodenkrebs in Deutschland der häufigste bösartige Tumor bei jungen Männern, Tendenz steigend. Die meisten Fälle treten im Alter zwischen 25 und 45 Jahren auf. Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Eltern ihre Söhne frühzeitig zu einer regelmäßigen Selbstuntersuchung anhalten. Ganz besonders gilt das, so die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), für junge Männer, die im Kindesalter an Hodenhochstand litten und dadurch ein höheres Risiko haben, an Hodenkrebs zu erkranken.