Hodgkin/Reed-Sternberg (HRS)-Zellen - Quelle: nature com
Deutsche Krebshilfe

Neue Broschüre zum Hodgkin Lymphom

3. April 2014 Detlef Hoewing 0

Patientenleitlinie informiert in allgemeinverständlicher Sprache Bonn (be) – Betroffene, die an einem Hodgkin Lymphom erkrankt sind, haben viele Fragen. Häufig ist es für sie jedoch schwer, die Fachsprache der Ärzte zu verstehen. Ausführliche Informationen in allgemeinverständlicher Form enthält die neue Patientenleitlinie „Hodgkin Lymphom“. Sie wurde von zahlreichen Experten und Betroffenen gemeinsam entwickelt und auf die Informationsbedürfnisse von Patienten abgestimmt. Die Broschüre ist bei der Deutschen Krebshilfe kostenlos erhältlich und steht im Internet auf www.krebshilfe.de als Download zur Verfügung. „Welche Therapie ist für mich die richtige?“ „Wie wird sich die Behandlung auf meinen Alltag auswirken?“ „Werde ich nach der Therapie noch Kinder bekommen oder zeugen können?“ „Bin ich bei meinem Arzt auch wirklich gut aufgehoben?“ Diese Fragen stellt sich jeder, bei dem ein Hodgkin Lymphom, früher auch Morbus Hodgkin genannt, diagnostiziert wurde. Antworten auf diese Fragen finden Betroffene in der neu erschienen Patientenleitlinie „Hodgkin Lymphom – Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten“, die die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) herausgeben. Die neue Patientenleitlinie informiert über aktuelle medizinische Erkenntnisse und unterstützt Betroffene dabei, ihren Ärzten die richtigen Fragen zu stellen. Auf dieser Basis können an Krebs erkrankte Menschen kompetent und selbstbewusst ihren individuellen Weg […mehr lesen]

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Deutsche Krebshilfe

Neuer Informationsfilm – Hodgkin Lymphom

16. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Bonn (jt) – Die Deutsche Krebshilfe ergänzt ihre Broschürenreihe „Die blauen Rageber“ durch Patienten-Informationsfilme auf DVD. Als neuen Titel dieser Serie stellt die gemeinnützige Organisation den Film „Hodgkin Lymphom“ vor. Im Hauptfilm berichten 13 Betroffene im Rahmen einer gemeinsamen Reise über ihre Erfahrungen mit der bösartigen Krankheit. Während der Tage auf See sprechen sie über Diagnose, Therapie und das Leben mit und nach der Erkrankung, das mit seinen Höhen und Tiefen einer Schifffahrt gleicht. Kurze Filme zu Themen wie Chemotherapie, Ernährung, ergänzende Heilverfahren sowie Kinderwunsch runden das Angebot ab. Die DVD kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.

Deutsche Krebshilfe bringt kostenlose DVD heraus News Grafik

„Die Diagnose war in erster Linie ein Schock. Plötzlich, von heute auf morgen, tritt der Tod vor einen, sitzt einem im Nacken.“ So beschreibt Regina, eine Kunsttherapeutin, die bereits im Alter von 23 Jahren an einem Hodgkin Lymphom erkrankte, den Moment, als sie von der Diagnose erfuhr. Sie und weitere zwölf Betroffene berichten im Patienten-Informationsfilm „Hodgkin Lymphom“ über ihre Erfahrungen mit der Krankheit, angefangen bei der Diagnose, über die Therapie bis hin zu den Nebenwirkungen und psychischen Problemen, unter denen sie während und nach der Therapie zu leiden hatten und haben.

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Chemotherapie - pixabay
Lymphome

Chemotherapie bei Frauen

29. Oktober 2007 Detlef Hoewing 0

Dr. Beate Klimm, Ärztin der Uniklinik Köln, untersuchte den Einfluss geschlechtsspezifischer Faktoren auf den Erfolg der Chemotherapie bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom. Dafür erhielt sie den diesjährigen Wissenschaftspreis des Deutschen Ärztinnenbundes. Der Einfluss des Geschlechts auf den Therapieerfolg stand im Mittelpunkt der Arbeit von Frau Dr. Klimm, die sie mit Kollegen aus der Uniklinik und der Deutschen Hodgkin Studiengruppe durchführte.

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Gewebe- Dünnschnitt eines kutanen T-Zell-Lymphoms. Die Zellkerne sind blau gefärbt, PP4R1 braun. Die unter der Haut liegenden T-Zellen weisen keine braune Färbung und somit kein PP4R1 auf. - Quelle: Dr. Marco Herling, Universität Köln
Lymphome

Wenn der Krebs zweimal kommt

20. September 2004 Detlef Hoewing 0

Die Behandlung mit alleiniger Strahlentherapie könnte gegenüber einer kombinierten Strahlen- und Chemotherapie für Patienten mit Hodgkin-Lymphom langfristig zu einem erhöhten Risiko führen, Jahre später an einer anderen Krebsart zu erkranken. Dies ist ein Ergebnis einer Meta-Analyse der „Hodgkin Second Malignancies Collaborative Group“ im Kompetenznetz Maligne Lymphome, die Dr. Jeremy Franklin heute in Köln vorgestellt hat.

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Elektronenmikroskopische Aufnahme der Interaktion von Lymphomzellen mit Epithelzellen der Blutgefäße. Foto: Wilting
Krebs bei Kindern

Kinder mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom sprechen auf BEACOPP gut an

20. September 2004 Detlef Hoewing 0

Das von der Deutschen Hodgkin-Lymphom Studiengruppe (DHSG) entwickelte Therapieschema BEACOPP ist erstmals in einer Studie in den USA überprüft worden und hat sich als sichere und effektive Behandlungsoption für Kinder und Jugendliche mit Hodgkin-Lymphom im fortgeschrittenen Stadium erwiesen. Dies berichtete die pädiatrische o­nkologin Dr. Kara Kelly vom Morgan Stanley Childrens Hospital of New York-Presbyterian heute im Rahmen des 6. Internationalen Hodgkin-Symposiums in Köln.

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Verteilung der Kindertumoren - Quelle: Deutsches Kinderkrebsregister Mainz
Krebs bei Kindern

Nicht mehr Kind, noch nicht erwachsen

20. September 2004 Detlef Hoewing 0

Im Rahmen des 6. Internationalen Hodgkin-Symposiums treffen sich rund 40 Kliniker und Wissenschaftler aus aller Welt, um Daten zur Behandlung von Jugendlichen mit Hodgkin-Lymphom zu analysieren. Jugendliche Hodgkin-Patienten werden bisher entweder in Studien für Kinder oder in Studien für Erwachsene behandelt, so dass Jugendliche gleichen Alters oft sehr unterschiedliche Therapien erhalten und die entsprechenden Daten über verschiedene Altersgruppen und Studien verstreut sind. Mit einigen Tausend Datensätzen liegt den Wissenschaftlern nun der bisher größte Datenpool speziell zu Jugendlichen mit Hodgkin-Lymphom vor. Initiatoren und Leiter dieser internationalen Kooperation sind Richard Fisher, Jonathan Friedberg und Louis (Sandy) Constine von der University of Rochester sowie Cindy Schwartz von der Johns Jopkins University (ehem. Rochester).

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