Legende: A) Normales Gebärmutterhalsgewebe, das viel pro-IL-1β enthält (braun gefärbt) B) Gebärmutterhalskrebs, negativ für pro-IL-1β - Bildquelle: DKFZ/Charité Berlin
Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs – Studien zeigen, wie wirksam Impfen ist

29. April 2013 Detlef Hoewing 0

Gute Nachrichten zum Thema Gebärmutterhalskrebs: Aktuelle Studien untermauern erneut, dass die Impfung gegen bestimmte Humane Papillomviren (HPV) einen effektiven Schutz vor dieser Krebsart und ihren Vorstufen bieten kann – und dass diese Schutzmaßnahme gut verträglich ist. Gebärmutterhalskrebs ist laut Europäischem Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) nach Brustkrebs die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Neben den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt ist die Impfung gegen bestimmte HPV-Typen eine wichtige Möglichkeit der Vorbeugung. Denn dass diese Viren sowohl Genitalwarzen als auch Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und den Krebs selbst verursachen können, gilt als gesichert.

Kompetenter Rat per Telefon von führenden Impfexperten
16. Mai 2013, 11 bis 16 Uhr
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Risiko der Krebserkrankung bei einer Infektion mit HPV - Quelle: Institut für Mikroökologie
dkfz

Hoffnungen und Hindernisse auf dem Weg zur vorbeugenden Impfung gegen humane Papillomviren (HPV)

7. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Experten sind optimistisch, dass mit der Verfügbarkeit von HPV-Impfungen die Zahl der Frauen, die sich diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Krebsvorstufen im Bereich des Gebärmutterhalses unterziehen müssen, innerhalb einer Dekade deutlich zurückgehen wird. Mehrere Multicenterstudien dazu sind unterwegs, mit Ergebnissen ist in wenigen Jahren zu rechnen, betonte Professor Laura Koutsky, University of Washington, Seattle, bei einer Pressekonferenz am 5. Oktober im Deutschen Krebsforschungszentrum.

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