Ein Beispiel der Krebs- Früherkennung ist die HPV-Testung (HPV ist ein Virus, der bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen kann.
Allgemein

HPV-Infektionen nachweisen bringt Sicherheit

10. März 2014 Detlef Hoewing 0

Die humanen Papillomaviren (HPV) können Gebärmutterhalskrebs auslösen – allerdings nur, wenn die Infektion über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte andauert. Zwar machen etwa vier von fünf Frauen in ihrem Leben einmal eine HPV-Infektion durch, doch nur bei 20 Prozent der Betroffenen bleibt die Infektion über einen längeren Zeitraum bestehen. Und auch dann steigt das Krebsrisiko nur an, wenn es sich um den Hochrisiko-Virentyp handelt. Nicht jeder HPV-Typ gefährlich Die vielen verschiedenen HPV-Typen lassen sich in den „Haut-Typ“ und den „Schleimhaut-Typ“ unterteilen. Die „Haut-Typen“ des Papillomavirus können Warzen hervorrufen und spielen möglicherweise bei bestimmten Hautkrebsarten eine Rolle. Die „Schleimhaut-Typen“ des Papillomavirus können unterschiedlich gefährlich sein: die Niederrisiko-Typen verursachen Warzen im Genitalbereich, die Hochrisiko-Typen können dagegen Gebärmutterhalskrebs auslösen. Bei einem Zehntel der Frauen mit länger bestehender Hochrisiko-HPV-Infektion kommt es zu Auffälligkeiten, nur bei jeder hundertsten Frau entsteht wirklich Krebs. Diagnostik bringt meist Entwarnung Das Wissen, ob eine HPV-Infektion vorliegt und ob es sich um einen Hochrisiko-Typ handelt, bringt Sicherheit. In den meisten Fällen gibt die Diagnostik den untersuchten Frauen Entwarnung. Liegt eine Infektion mit einem Hochrisiko-HPV-Typ vor, zeigt die Folgediagnostik in den nächsten Monaten, ob das Immunsystem die Infektion erfolgreich bekämpfen kann. Bleibt die Infektion bestehen, können die Betroffene und ihr behandelnder […mehr lesen]

Patientin - pixabay
DGGG-Kongress 2008

Gebärmutterhalskrebs vermeiden und schonend therapieren

6. September 2008 Detlef Hoewing 0

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde die S-2 Leitlinie zur „Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale“ fertiggestellt. In Deutschland wurden nach Angaben der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V. (GEKID) und des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2004 ca. 6.200 neue Zervixkarzinome registriert und ca. 1.660 Frauen verstarben an dieser Erkrankung. Noch in den 70-ger Jahren war der Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Nun besteht durch Primär- und Sekundärprävention die Möglichkeit, den Gebärmutterhalskrebs fast vollständig zu bekämpfen.

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