HPV

HPV – „Impft auch die Jungs!“

Was hat Krebs mit Jungensprechstunde zu tun? „Ich bin tief davon überzeugt, dass die HPV-Impfung von Jungen von großer Bedeutung ist – nicht nur wegen der Tatsache, dass Männer die Hauptübertragungsquelle für Hochrisiko- Papillomvirusinfektionen sind, sondern auch, weil sowohl im Oropharyngeal-Bereich wie auch im Anal- und externen Genitalbereich Krebserkrankungen auftreten,…

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Wie Krebsviren ihre Wirtszellen gegen Tumortherapien schützen

Bestimmte Typen von humanen Papillomviren (HPV) verursachen Gebärmutterhalskrebs, indem sie sich in eine Körperzelle einnisten und diese zu unkontrolliertem Teilen anregen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem HPV die Tumorzellen vor DNA-Schäden durch Krebstherapien und damit vor dem Absterben schützen. Chemotherapeutika und Bestrahlungen schädigen…


HPV-Infektionen nachweisen bringt Sicherheit

Die humanen Papillomaviren (HPV) können Gebärmutterhalskrebs auslösen – allerdings nur, wenn die Infektion über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte andauert. Zwar machen etwa vier von fünf Frauen in ihrem Leben einmal eine HPV-Infektion durch, doch nur bei 20 Prozent der Betroffenen bleibt die Infektion über einen längeren Zeitraum bestehen. Und…


Anogenitalkrebs: Fehlendes Signalmolekül macht es Krebszellen leicht

Legende: A) Normales Gebärmutterhalsgewebe, das viel pro-IL-1β enthält (braun gefärbt) B) Gebärmutterhalskrebs, negativ für pro-IL-1β  - Bildquelle: DKFZ/Charité BerlinDie Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) kann nicht nur zu Gebärmutterhalskrebs, sondern auch zu anderen Arten von Anogenitalkrebs führen. Wissenschaftler um Professor Frank Rösl vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun herausgefunden, dass die Viren ein für die Immunreaktion wichtiges Schlüsselmolekül so beeinflussen, dass sie dem Angriff des Immunsystems entgehen. Dieser bisher unbekannte Mechanismus liefert möglicherweise sogar neue Ansätze für die Krebsmedizin: So könnte das Molekül als Marker dienen, um HPV-Infektionen zu entdecken, bevor ein bösartiger Tumor entsteht.

Von 170 Humanen Papillomviren gelten ungefähr zehn Prozent als krebserregend, darunter auch die besonders aggressiven HPV-Typen 16 und 18. Das Virus infiziert vorrangig Keratinozyten, Zellen der oberen Hautschicht und der Schleimhäute. Wie auch die Herpesviren sind HPV in der Lage, über einen längeren Zeitraum im Körper zu verweilen. Eine infizierte Zelle kann noch viele Jahre später entarten und zu Krebs führen.


Gebärmutterhalskrebs: Wer impft, beugt vor

Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs - Quelle: 16.05.13_foto sanofi pasteur msd

Gebärmutterhalskrebs – diese Tumorerkrankung ist nach Brustkrebs die zweithäufigste bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Wie eine Impfung vorbeugen kann, zeigt dieser Überblick.

Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, sind oft bereits in ihrer Jugend von den Auslösern infiziert worden: „Humane Papillomviren, kurz HPV, können viele verschiedene Erkrankungen verursachen. Erwiesen ist, dass Infektionen mit bestimmten HPV-Typen für die Entstehung von Krebserkrankungen und deren Vorstufen am Gebärmutterhals, der Scheide, des äußeren weiblichen und männlichen Genitalbereichs verantwortlich sind“, erklärt Professorin Dr. med. Monika Hampl. Die Expertin ist leitende Oberärztin der Frauenklinik am Universitätsklinikum Düsseldorf sowie unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie in der Gynäkologie und Geburtshilfe (AGI) sowie der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO).


Gebärmutterhals- Krebsvorsorge

Dreieich, den 07. Juni 2006. – Eine Studie mit fast 34.000 Frauen, die in der Juni- Ausgabe des „Journal of the National Cancer Institute“ (JNCI) in den USA veröffentlicht wurde, fand heraus, dass der Test auf Hochrisikotypen (HR) der humanen Papillomaviren (HPV) bei der Gebärmutterhalskrebsvorsorge signifikant sensitiver ist als der konventionelle PAP-Abstrich und die Dünnschichtzytologie. Die Studie, die mit dem Hybrid Capture® 2 (hc2) HR-HPV DNA-Test der Firma Digene durchgeführt wurde, wurde von der Europäischen Union und vom italienischen Gesundheitsministerium finanziert.