Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs - Quelle: 16.05.13_foto sanofi pasteur msd
Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfung – Was hat sie gebracht?

28. März 2013 Detlef Hoewing 0

Seit mehr als sechs Jahren gibt es in Deutschland die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Sie war die erste Impfung gegen Krebs und wurde weltweit als Durchbruch in der Krebsprävention gefeiert. Prof. Harald zur Hausen, der den zugrunde liegenden Zusammenhang zwischen einer Virusinfektion und der Entstehung von Krebs nachweisen konnte, bekam für diese Entdeckung den Nobelpreis für Medizin.

Die Impfung bietet erstmals die Chance, Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) vom Typ 16 und 18 zu verhindern, die für etwa 70% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 1.600 Frauen an dieser Erkrankung. Derzeit gibt es zwei Impfstoffe. Beide richten sich gegen die HPV-Typen 16 und 18 (bivalent – zweifach), einer zusätzlich gegen HPV 6 und 11 (tetravalent – vierfach). HPV 6 und 11 können andere genitale Erkrankungen, wie z.B. Genitalwarzen, auslösen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung seit Marz 2007 für alle Mädchen vom 12. bis zum 17. Lebensjahr. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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