Krebssymbol - pixabay
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Krebsmythen im Internet – was ist dran?

16. Dezember 2013 Detlef Hoewing 0

Zum Thema Krebs kursieren im Internet Halbwahrheiten, Missverständnisse und Gerüchte. Was stimmt, was nicht – das ist oft nur schwer zu erkennen. Fördert das Tragen von BHs Brustkrebs? Stimmt es, dass man sich mit manchen Krebsarten doch anstecken kann, weil Viren im Spiel sind? Sollte man Vitamine einnehmen, weil industriell produzierte Lebensmittel keine Vitalstoffe mehr enthalten? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ist einigen modernen Krebsmythen auf den Grund gegangen. Hintergründe erläutert der Dienst in seinem „Aktuellen Thema“ vom Dezember, abrufbar im Internet unter www.krebsinformationsdienst.de.

Wer im Internet nach Krebsinformation sucht, stößt auf seriöses Wissen, nicht selten aber auch auf Halbwahrheiten und Missverständnisse: Findige Anbieter preisen ihre Nahrungsergänzungsmittel mit der Begründung an, Obst und Gemüse enthielten heute kaum noch wichtige Schutzstoffe zur Krebsvorbeugung. In Foren wird darüber debattiert, ob man sich nicht doch bei Krebspatienten anstecken könne – vielleicht sind ja Tumorviren im Spiel. Schließlich gibt es regelrechte Verschwörungstheorien. Sie funktionieren meist nach dem gleichen Muster: Das Allheilmittel gegen Krebs sei schon längst bekannt, es werde aber systematisch geheim gehalten.

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UBC-Rapid - Quelle: consile
Medizin

DIMDI warnt vor dubiosen Versandapotheken

10. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Beim Bestellen von Arzneimitteln gilt besondere Vorsicht, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Schließlich tummeln sich im Internet zahlreiche Betrüger, die auch gefälschte Arzneimittel vertreiben. Das DIMDI gibt jetzt konkrete Tipps, wie man dubiose Anbieter meidet.

Bei dem Institut aus dem Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums findet man seit 2009 im sogenannten Versandapothekenregister seriöse Versandapotheken. Das Register ergänzen nun Hinweise, woran Verbraucher/-innen unsichere Angebote erkennen können. Darüber hinaus können sie dem DIMDI selber verdächtige Webseiten melden.

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Krebsforschungszentrums KID - Quelle: Tobias Schwerdt, Deutsches Krebsforschungszentrum
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Bedarf an Krebsinformation erstmals bundesweit erfasst

13. März 2012 Detlef Hoewing 0

Krebsforschungszentrums KID - Quelle: Tobias Schwerdt, Deutsches KrebsforschungszentrumWelchen Bedarf an Krebsinformation haben die Deutschen? Welches spezifische Informationsangebot zum Thema Krebs wünschen sich medizinische Fachkreise? Mit zwei bundesweiten Befragungen hat der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums KID in Zusammenarbeit mit der Prognos AG diese Fragen untersucht. Die Ergebnisse, die nun in Buchform veröffentlicht sind und im Internet zur Verfügung stehen, sollen dazu beitragen, Informationsangebote genauer an den Bedarf unterschiedlicher Zielgruppen anzupassen.

Krebspatienten und ihre Angehörigen wünschen zuverlässige und unabhängige Informationen zu ihrer Erkrankung, auch um sich an medizinischen Entscheidungen beteiligen zu können. Derzeitig verfügbare Informationsmöglichkeiten finden sie jedoch Befragungen zufolge nicht immer zufriedenstellend. Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt wissenschaftlich fundierte und verständlich aufbereitete Informationen zu einer Vielzahl von Krebsthemen im Internet zur Verfügung. Am Telefon und per E-Mail bietet er kostenlos individuell zugeschnittene Information und Beratung, erreicht auf diesem Weg aber nur einen kleinen Teil der Betroffenen. Im Zuge des Ausbaus zum Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation will der Dienst seine Reichweite in der Bevölkerung vergrößern. Zudem sollen verstärkt auch Fachkreise angesprochen werden, etwa niedergelassene Ärzte oder Fachkräfte aus der Pflege und der therapeutischen und psychosozialen Beratung.

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