Kinder

Knochenkrebs bei Kindern und Jugendlichen: Immunzellen im Tumor beeinflussen Therapieerfolg

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg weisen beim Knochenkrebs Osteosarkom mit neuem mikroskopischen Verfahren erstmals bestimmte Immunzellen im Tumor nach / Immunzellen bestimmen Erfolgsaussichten der Krebsbehandlung und dienen als Ansatz für neue immuntherapeutische Verfahren / Kinderkrebsstiftung hat Projekt mit 180.000 Euro gefördert Mit neuen Methoden der Probenaufbereitung ist es Wissenschaftlern des Universitätsklinikums…

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Die Gene spielen eine Rolle

MHH-Wissenschaftler konnten zeigen, dass Kinder mit RASopathien ein etwa zehnfach erhöhtes Krebsrisiko haben / Veröffentlichung im British Journal of Cancer Obwohl in der Behandlung von Kindern mit Krebserkrankungen große Fortschritte gemacht wurden, ist erst wenig über die Ursachen von Krebs im Kindesalter bekannt. Eine Ausnahme sind einige Erberkrankungen, die das…


Eine zweite Chance für krebskranke Kinder

Krebs bei Kindern ist heute meist dauerhaft heilbar. Doch 20 Prozent der krebskranken Kinder erleiden nach zunächst erfolgreicher Behandlung einen Rückfall, an dem sie schließlich versterben. Mit dem INFORM-Projekt* wollen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung diesen Kindern eine zweite Chance eröffnen: Die Grundlage…


Vielversprechende Immuntherapie gegen Rhabdomyosarkome

Vielversprechende Immuntherapie gegen den häufigsten und sehr bösartigen Weichteiltumor bei Kindern Rhabdomyosarkome sind die häufigsten, bösartigen Weichgewebstumoren bei Kindern. Trotz aggressiver Hochdosistherapien überleben nur 30 bis 60 Prozent der jungen Patienten die nächsten fünf Jahre. Bei Betroffenen mit einem Hochrisikotyp und im metastasierten Stadium sind es sogar nur 5 bis…


Sommersonne genießen – vor Hautkrebs schützen!

Deutsche Krebshilfe gibt Hautschutztipps für die Sommerferien Bonn (sts) –Sommer. Sonne. Ferien. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Der Aufenthalt im Freien tut gut und entspannt. Dabei ist jedoch der Schutz vor krebserregenden UV-Strahlen unverzichtbar, denn gerade Kinder und hellhäutige Menschen…


Mutperlen für krebskranke Kinder der Charité

Berliner Krebsgesellschaft spendet der Charité Kinderonkologie Mutperlen im Wert von 2.000 Euro. Aktion startet am 7. April 2014 Berlin, 7.4.2014 – Ab heute erhalten krebskranke Kinder auf den beiden kinderonkologischen Stationen am Charité Campus Virchow Klinikum ein ganz besonderes Geschenk: Jede einzelne Behandlungsmaßnahme wird vom Pflegepersonal mit einer Mutperle belohnt….


Expedition Krebs

Das neue Jugendbuch des atp Verlags in Zusammenarbeit mit der KölnerKinderUni KÖLN, im März 2014: „Expedition Krebs“ erscheint als Jugendbuch im Kölner atp Verlag. Die spannende Geschichte um den krebskranken Felix und seine Freunde ist an Kinder zwischen zehn und 13 Jahren gerichtet. Die großflächigen Illustrationen und umgangssprachlichen Erklärungen beschreiben…


Bewegungsprogramme für krebskranke Kinder zeigen positive Effekte

Eine systematische Studienanalyse der Deutschen Sporthochschule Köln belegt, dass krebskranke Kinder und Jugendliche von spezifischen Bewegungsprogrammen profitieren.

Sind krebskranke Kinder und Jugendliche während der medizinischen Therapie oder in der Nachsorge einer Krebserkrankung in der Lage, an spezifischen Bewegungsprogrammen teilzunehmen? JA – sagen Dr. Freerk Baumann und Diplom-Sportwissenschaftlerin Julia Beulertz. Die beiden Wissenschaftler/innen vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin (Abt. Molekulare und Zelluläre Sportmedizin) der Deutschen Sporthochschule Köln haben aktuelle wissenschaftliche Studien analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass sich spezifische Bewegungsprogramme positiv auf die Patientinnen und Patienten auswirken können, ohne den Gesundheitszustand oder den medizinischen Behandlungserfolg negativ zu beeinflussen.

Nicht nur die Krebserkrankung selbst, sondern auch die damit in Zusammenhang stehende, intensive medizinischen Therapie führt häufig dazu, dass die Betroffenen körperlich geschwächt sind und über einen längeren Zeitraum aus ihrem sozialen Umfeld heraus gerissen werden. Dabei zeigt die aktuelle Studienlage, dass durch professionelle Bewegungsprogramme insbesondere Verbesserungen in Bezug auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität, das Erschöpfungssyndrom (Fatigue) sowie die Muskelkraft erzielt werden können. Erste wissenschaftliche Untersuchungen wurden an der Deutschen Sporthochschule Köln bereits vor 15 Jahren durchgeführt. Dennoch fehlt es in der Kinderonkologie bislang noch an einer flächendeckenden bewegungstherapeutischen Versorgung.


Neue Hemmstoffe gegen Krebs

Das Neuroblastom ist eine bösartige Krebserkrankung, die vor allem Kleinkinder trifft. Würzburger Wissenschaftler stellen im Fachblatt „Cancer Cell“ jetzt neue Hemmstoffe vor, die das Wachstum dieser Tumore aufhalten können.

Neuroblastome sind eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Kindern, die noch nicht älter als ein Jahr sind. Sie entstehen, wenn bestimme Nervenzellen entarten und – meist im Bauch der Kinder – größere Geschwulste bilden. Pro Jahr werden in Deutschland rund 130 Fälle diagnostiziert.


Kinder krebskranker Eltern bekommen weiterhin Hilfe

Die Berliner Krebsgesellschaft fördert das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ weiter – und trägt damit den Bedürfnissen betroffener Familien Rechnung.

Noch bis Ende 2014 fördert die Berliner Krebsgesellschaft das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“. Ursprünglich war eine zwölfmonatige Projektförderung bis April 2013 geplant. Doch in Anbetracht der großen Nachfrage und der besonderen Notlage der betroffenen Familien, hält die Berliner Krebsgesellschaft eine Verlängerung des Projekts für dringend geboten.

„Nicht alle, aber viele Kinder leiden sehr unter der schweren Erkrankung ihrer Eltern und brauchen professionelle Hilfe“, sagt Dr. Hubert Bucher, Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft. „Deswegen hat sich die Berliner Krebsgesellschaft dazu entschlossen, das Projekt auf jeden Fall noch bis Dezember 2014 weiter zu fördern.“