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Kongresse

Kontroversen in der Urologie

8. Januar 2016 Detlef Hoewing 0

4. Interdisziplinäres, uro-onkologisches Symposium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche neue Entwicklungen bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen des Uro-Genitaltraktes. Neue Möglichkeiten der Diagnostik vor und während operativer Eingriffe wurden klinisch eingeführt. Zugleich erweiterte sich das Spektrum der operativen, strahlenmedizinischen und medikamentösen Therapiemöglichkeiten. Ärzte und Patienten bringt das unter Umständen in die schwierige Situation, unter den Therapiemöglichkeiten wählen zu müssen. Was ist im Einzelfall die richtige Wahl? Wann kann es richtig sein, von den bisherigen Leitlinienempfehlungen abzuweichen? Welche Patienten könnten von neuen klinischen Studien profitieren? Das sind Fragen, die heute mehr denn je in der Urologie teils kontrovers diskutiert werden. Am 15. und 16. Januar 2016 werden in Magdeburg etwa 250 Urologen, Onkologen sowie Strahlen- und Allgemeinmediziner über Therapien bei Tumoren der Harnwege, des Hodens, der Nieren und der Prostata diskutieren. 16 Lehrstuhlinhaber aus dem gesamten Bundesgebiet werden dazu in Fachvorträgen über den jeweils aktuellen Forschungsstand aus ihrer Sicht referieren und sich anschließend der Pro- und Contra-Diskussion mit TED-Abstimmung stellen. Kann eine operative Entfernung der Prostata nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie nützlich sein? Was bringt eine Chemotherapie bei einem Urothelkarzinom der Harnblase? Wie sind bei einem Hodenkrebs die Entfernung der Lymphknoten im Bauchraum und die Hochdosis-Chemotherapie […mehr lesen]