Querschnitt durch eine Gewebeprobe eines Gebärmutterhalstumors. Die Krebszellen enthalten hohe Mengen an LEDGF-Protein (braune Färbung). Quelle: Miriam Reuschenbach, Universitätsklinikum Heidelberg
Gebärmutterhalskrebs

Krebs-Vorsorge für Frauen künftig im fünf Jahres-Rhythmus?

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

(Jena) Dr. Cornelia Scheungraber aus der Frauenklinik am Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat für eine Studie den 1. Vortragspreis der Mitteldeutschen Gesellschaften für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erhalten. Die preiswürdige Studie zeigt in einer Untersuchung von über 4000 Frauen, dass Vorsorgeuntersuchungen bei Gebärmutterhalskrebs bei Einsatz einer kombinierten Methode für einen Zeitraum von fünf Jahren sichere Voraussagen ergeben. Bei der Methode handelt es sich um die Kombination des herkömmlichen Zell-Abstrichs (Pap-Test) mit einem molekularbiologischen Test auf das Vorliegen von Hochrisiko-humanen Papillomviren (HR-HPV). Eine Infektion mit diesen Warzenviren gilt als Auslöser des Gebärmutterhalskrebses.

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