Themenfoto Darmkrebs - Foto: Bayer Vital gmbH
Darmkrebs

Darmkrebs – zweithäufigste Krebsart in Deutschland

25. April 2014 Detlef Hoewing 0

Chancen der Vorsorge, Tipps für Patienten Etwa 64.000 Bundesbürger erkranken jährlich an Darmkrebs; damit ist dies die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Sie betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Mit steigender Lebenserwartung wächst zwar die Zahl der Krebsneuerkrankungen, dennoch sinkt die Menge der krebsbedingten Todesfälle seit Jahren. Verantwortlich dafür sind eine bessere Nutzung der Vorsorgeuntersuchungen, optimierte Diagnoseverfahren und neue Krebstherapien. Interessante Informationen und Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Darmkrebs gibt es beispielsweise unter www.experten-im-chat.de/darmkrebs. Darmkrebs ist besonders heimtückisch, denn er verursacht im Frühstadium kaum Beschwerden und verursacht keine typischen Anzeichen, die darauf hinweisen. Professor Dr. med. Dirk Arnold ist ärztlicher Direktor der Klinik für Internistische Onkologie an der Klinik für Tumorbiologie Freiburg. Er empfiehlt allen Patienten, die kein erhöhtes Risiko durch familiäre Vorbelastung oder wegen einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung haben, eine Darmkrebsvorsorge ab dem 50. Lebensjahr: „Ab diesem Alter steigt das Risiko für das Auftreten von Darmkrebs steil an. Die Darmspiegelung wird ab einem Alter von 55 Jahren im Rahmen der Darmkrebsvorsoge erstattet und kann im Abstand von zehn Jahren wiederholt werden.“ Früh erkannt, ist Darmkrebs fast immer heilbar. Darauf weist Dr. med. Ullrich Graeven, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie der Kliniken Maria Hilf Mönchengladbach, hin: „Solange der […mehr lesen]

Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg
dkfz

Seltene Krebsarten – die neue Ausgabe des Magazins „einblick“ ist erschienen

16. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Wenn jemand an einer seltenen Krebsart erkrankt, wird es für Arzt und Patient oft schwierig – es fehlen Erfahrungswerte und Informationen. Häufig reiht sich Arztbesuch an Arztbesuch, bis Betroffene endlich einen Spezialisten gefunden haben, der ihnen helfen kann. An wen sich Betroffene wenden können, warum die Ursachenforschung so wichtig ist und wieso Viren immer stärker in den Fokus von Krebsforschern rücken – das und mehr erklärt der neue „einblick“ mit dem Schwerpunkt „Seltene Krebsarten“.

Jede Krebserkrankung belastet den Patienten körperlich und psychisch. Wer aber an einer seltenen Krebsart erkrankt, der hat mit einer Reihe zusätzlicher Probleme zu kämpfen: So vergeht von der Diagnose bis zur Therapie meist eine geraume Zeit – denn häufig sind sich sogar Fachleute unsicher, welche Behandlung die beste ist. Im aktuellen „einblick“ erzählt eine junge Patientin ihre persönliche Geschichte.

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Neuerkrankungsrate Harnblasenkrebs 2004 - Bild: Detlef Höwing
Harnblasenkrebs

Harnblasenkrebs

12. Mai 2012 Detlef Hoewing 0

Neuerkrankungsrate Harnblasenkrebs 2004 - Bild: Detlef Höwing Laut Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkrankten in Deutschland im Jahr 2004 etwa 28.750 Menschen neu an Harnblasenkrebs und 6.194 Menschen starben an dieser Krebsart. Das sind etwa 4.000 Erkrankte mehr, als zur Jahrtausendwende. Damit ist der Krebs der Harnblase (Urothelkarzinom) nach dem Prostatakrebs die zweithäufigste urologische Krebsart bei Männern und liegt bei Frauen noch vor dem Gebärmutterhalskrebs. Bei einem drittel der neu Erkrankten ist bei der Erstdiagnose der Krebs bereits in ein invasives Wachstumsstadium eingetreten und damit schwer oder gar nicht mehr behandelbar. Trotz dieser alarmierenden Zahlen ist in der Öffentlichkeit wenig über diese Krebsart bekannt.

Die Risiken zu erkranken

Harnblasenkrebs ist eine Krebsart, die oft bei solchen Menschen auftritt, die während ihres Lebens häufig mit krebserregenden Stoffen zu tun hatten. Dabei kann der Zeitpunkt bis zum Ausbruch der Krankheit Jahrzehnte zurückliegen. Leider wissen immer noch zu wenige Menschen über die Risiken Bescheid, die zu Harnblasenkrebs führen können.

Der wichtigste Risikofaktor für Blasenkrebs ist das langjährige Rauchen. Ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs haben wegen des häufigen Umgangs mit krebsauslösenden Substanzen außerdem:

  • Industrie- und Bauarbeiter,
  • Beschäftigte, die mit Teerprodukten in Kontakt kommen,
  • Berufskraftfahrer und Tankstellenbedienstete,
  • Feuerwehrleute,
  • Druckereibeschäftigte,
  • Maler, Lackierer,
  • Beschäftigte der Kunststoff- Ver- bzw. Bearbeitung,
  • Frisöre.

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molekular-genetische Untersuchung
Brustkrebs

Brustkrebs: Gentest soll Therapie erleichtern

30. Juli 2009 Detlef Hoewing 0

Mönchengladbach (jt) – Etwa 57.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Damit ist dies die häufigste Krebsart bei Frauen. Um eventuell noch im Körper vorhandene Tumorzellen zu zerstören, bekommen viele Patientinnen nach der Operation eine Chemotherapie. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe vom Brustzentrum Niederrhein in Mönchengladbach prüft nun, ob man Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium diese belastende Therapie durch einen Gentest ersparen kann, ohne die Heilungschancen der Patientinnen zu verringern. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese so genannte MINDACT-Studie, die auf zehn Jahre angelegt ist, mit über einer Million Euro.

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Lokalisation von CHD-Protein an DNA-Brüchen (in rot, u.l.) im Zellkern (mit blau gefärbt, o.l.) von Prostatakarzinomzellen. Copyright: umg/johnsen
Deutsche Krebshilfe

Pflanzlicher Wirkstoff gegen Prostatakarzinom

18. Juni 2009 Detlef Hoewing 0

Göttingen (ng) – Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Wenn der Tumor der Vorsteherdrüse früh genug erkannt wird, sind die Heilungschancen meist sehr gut. Doch sobald sich Tochtergeschwülste – so genannte Metastasen – gebildet haben, gibt es nur noch wenige Therapieoptionen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchen jetzt Privatdozent Dr. Peter Burfeind und Privatdozent Dr. Paul Thelen, beide Universitätsklinikum Göttingen, ob ein pflanzlicher Wirkstoff aus einem Liliengewächs beim metastasierten Prostatakarzinom wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 300.800 Euro.

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