Krebsbehandlung

Brustkrebs: Über- und Untertherapie vermeiden durch gezielten Einsatz der Chemotherapie

Kronberg – Die Chemotherapie zählt seit Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Therapiesäulen in der Krebsbehandlung. Auch wenn der Eindruck entsteht, dass sich diese Therapieform seither nicht wesentlich verändert hat, gibt es doch immer wieder neue Erkenntnisse und Empfehlungen, insbesondere um Über- und Untertherapien zu vermeiden. Ein Fokus der Wissenschaft lag…

< >

Aktiv trotz Brustkrebs

Neue App unterstützt bei Bewegung und Sport während der Krebsbehandlung Die kostenlose App „Aktiv trotz Brustkrebs“ von Novartis Oncology in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln bietet Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs unterstützend zu ihrer Therapie eine praktische Anleitung für mehr Bewegung Krebspatientinnen profitieren von körperlicher Aktivität, denn ausreichend Bewegung steigert die…


Immuntherapie: Auf dem Weg in eine neue Ära?

Immuntherapie wird die Krebsbehandlung in den kommenden Jahren deutlich verändern. Neue und sehr unterschiedliche Ansätze wie bispezifische oder immunregulatorische Antikörper, die Tumorvakzine oder genmodifizierte T-Lymphozyten u.a. werden allein oder in Kombination mit bewährten Medikamenten eingesetzt werden. Dabei sind die Potenziale genauso groß wie der Forschungsbedarf. Auch für die Immuntherapie steht…


Interdisziplinäre Zusammenarbeit – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer besseren Krebsbehandlung

In der Deutschen Krebsgesellschaft haben sich onkologisch tätige Fachdisziplinen zusammengeschlossen, um mit ihrer Arbeit Krebs zu bekämpfen – präventiv, diagnostisch und therapeutisch. Qualität in der Patientenversorgung ist für uns dabei ein zentrales Thema. Doch was bedeutet Qualität in der onkologischen Versorgung? Wie misst man sie und wie wird sie erreicht? Ein wichtiger Aspekt ist hier sicher die interdisziplinäre Kooperation verschiedener Fachrichtungen.

Tumorerkrankungen sind äußerst komplex. Nur wenn Experten für die medikamentöse Tumortherapie, Strahlentherapie und Chirurgie bzw. die operativen Fächer eng zusammenarbeiten, gelingt eine optimale Versorgung der Patienten. Dazu kommen Psychoonkologen, Sozialarbeiter, Palliativspezialisten und Pflegepersonal mit einer speziellen onkologischen Expertise. Sie alle treffen sich zum Beispiel in einer regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenz, um den medizinischen Zustand und die Behandlungsmöglichkeiten eines Patienten zu prüfen und zu diskutieren. Diese Bündelung der Expertise hat zu einem dreistufigen Zentrenmodell geführt, für das sich die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe seit Jahren einsetzen.


Personalisierte Krebsmedizin: Für jeden Patienten die richtige Medizin

Sich verbindenDie Begriffe individualisiert, maßgeschneidert, personalisiert oder zielgerichtet in Zusammenhang mit Krebsbehandlung sind heute in aller Munde. Sie stehen als Synonym für moderne Krebsmedizin – für Therapien, die genau an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst sind. Personalisierte oder individualisierte Therapie klingt wie ein Zauberwort – was steckt genau dahinter?


DVD „Strahlentherapie“ informiert und nimmt Ängste

Bonn (jft) – Man kann sie nicht sehen, nicht riechen, nicht spüren, doch viele krebskranke Menschen verdanken den Strahlen ihr Leben. Denn die Strahlentherapie ist Standard in der modernen Krebsbehandlung. Fast jeder zweite Krebs-Patient benötigt im Rahmen seiner Therapie eine Bestrahlung. Die Deutsche Krebshilfe hat in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ nun einen Patienten- Informationsfilm „Strahlentherapie“ veröffentlicht. Betroffene und Angehörige berichten darin von ihren Erfahrungen mit dieser Form der Therapie. Ärzte und Wissenschaftler erklären anschaulich, wie Strahlen bösartige Krebszellen zerstören und welche Nebenwirkungen dabei auftreten können. Der Film kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe angefordert werden.


Naturheilkundliche Medikamente bei Krebs

Heidelberg (humannews) – Längst gehören auch naturheilkundliche Heilmethoden zum Standard bei vielen Krebstherapien. Sie werden meist ergänzend zu den klinischen Maßnahmen eingesetzt. Ihre positive Wirkung ist unbestritten. Doch der Staat, die Ärzteverbände und die Krankenkassen gehen mit dieser Tatsache noch nicht angemessen um. Unklare gesetzliche Regelungen, welche naturheilkundlichen Medikamente von den Krankenkassen erstattet werden, verunsichern Ärzte und Patienten. Zudem hält sich der Staat bei der Förderung der Naturheilkunde zurück. Forschungsgelder fließen äußerst spärlich. Für die meisten Betroffenen ein nicht nachvollziehbarer Zustand.


Krebsbehandlung: Versorgungsgrenzen lösen sich auf

Frankfurt am Main – Im Kampf gegen Krebs geht Deutschland neue Wege: In onkologischen Zentren werden Forschung und Patientenversorgung enger miteinander verzahnt, während immer mehr allgemeine Kliniken die Onkologie als Geschäftsfeld entdecken. Die EUROFORUM-Konferenz „Onkologie“ (6. bis 7. August 2008 in Frankfurt) beleuchtet die neuen Versorgungsstrukturen, die Qualität sowie die Finanzierbarkeit neuer Behandlungen aus der Perspektive aller Beteiligten. Ärzte und Kliniken kommen ebenso zu Wort wie Krankenkassen, Forschungseinrichtungen und Patientenvertreter.


Tumorstammzellen gezielt töten

Strahlenschutztechniker Thomas Lenders beim Justieren eines Ionenstrahl-Optikelements.Europaweit einzigartig ist der Beschleuniger, den die Ruhr-Universität Bochum vor kurzem in Betrieb genommen hat. Mit seiner Hilfe lassen sich in Zukunft neue spezielle radioaktive Implantate für die Krebsbehandlung herstellen. Die Anlage arbeitet mit bis zu 100.000 Volt Beschleunigungsspannung und ermöglicht es zum Beispiel, das radioaktive Isotop Phosphor (32 P) in winzige Drähte hineinzuschießen.


Einfluss der Gene auf die Krebsbehandlung

(ukg) Mit zwei Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit Januar 2005 für zunächst viereinhalb Jahre ein interdisziplinäres Graduiertenkolleg zum Thema „Pharmakogenomik“ in Göttingen. Ziel des Kollegs ist es, Krebstherapien individuell auf den Patienten abzustimmen und gleichzeitig jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine umfassende Ausbildung in dem hochrangigen Forschungsgebiet zu ermöglichen.