Krebsgesellschaft

31. Deutscher Krebskongress 2014

Der DKK 2014 wird erstmals gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Deutschen Krebshilfe e. V. ausgetragen. Beide Organisationen haben grundsätzlich das gleiche Ziel: die Krebsbekämpfung. Seit 2012 arbeiten die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe daher im Rahmen einer Kooperation verstärkt zusammen. Mit dem Ziel „Gemeinsam wirken,…

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Was Krebspatienten in der kalten Jahreszeit beachten sollten

Außen kalt, innen überheizt, dazu Glatteis, Schnee und trübes Licht – der Winter ist für Krebspatienten keine leichte Zeit. Vor allem wenn die Weihnachtstage vorüber sind, gilt es bis zum Frühjahr durchzuhalten. Im Monatsthema Januar gibt das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) hilfreiche Tipps, wie Krebspatienten gut und sicher durch die kalten Monate kommen.

Berlin, 2. Januar 2013 – Heizungsluft und ständige Temperaturwechsel reizen im Winter Haut und Schleimhäute. Im Rahmen von Krebsbehandlungen, darunter Chemotherapien und so genannte zielgerichtete Therapien, können sich Mund- und Rachenschleimhaut sowie die Haut an Händen und Füßen vorübergehend entzünden. Zur Pflege der betroffenen Partien und zur Vorbeugung von Erkältungen ist eine gute Befeuchtung der Raumluft wichtig – beispielsweise durch Wasserschalen auf der Heizung, Luftbefeuchter oder regelmäßiges kräftiges Lüften. Nicht nur Patienten mit Lungenkrebs sollten sich in der erkältungsträchtigen Jahreszeit besonders in Acht nehmen und die Risiken einer Ansteckung minimieren. Denn obwohl ein Infekt mit oder ohne Fieber zumeist harmlos ist, kann er eine Unterbrechung der Therapie zur Folge haben.


Gemeinsam wirken, Expertise bündeln

Berlin (ct) – „Gemeinsam wirken, Synergien nutzen, Expertise bündeln“ – das ist das Ziel der verstärkten Kooperation von Deutscher Krebshilfe und Deutscher Krebsgesellschaft, die auf der Jahres-Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe am 2. Juli 2012 in Berlin vorgestellt wurde. „Damit findet ein Schulterschluss zweier Organisationen statt, die sich seit Jahrzehnten auf unterschiedlichen Ebenen für Krebs-Patienten engagieren: die Deutsche Krebsgesellschaft als Medizinische Fachgesellschaft und wir als Hilfs- und Förderorganisation“, sagte Hans-Peter Krämer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, in Berlin. Das Spendenergebnis der Deutschen Krebshilfe im Jahr 2011 betrug 88,2 Millionen Euro. Damit hat die Organisation 155 neue Projekte gefördert und so die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland weiter verbessert.

Starkes Bündnis von Deutscher Krebshilfe und Deutscher Krebsgesellschaft

„Nach Angaben des Deutschen Spendenrats ist die Spendenbereitschaft in Deutschland im letzten Jahr gesunken. Umso mehr freut es uns, dass wir unsere Einnahmen auch in diesem Jahr wieder auf einem hohen Niveau halten konnten“, sagte Dr. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, auf der Jahres-Pressekonferenz der Organisation in Berlin.


Krebsberatungsstellen: Antworten und Hilfe finden

Bonn (tl) — Krebs ist eine Diagnose, die Betroffene und ihre Angehörigen oft völlig unerwartet trifft. Viele fühlen sich machtlos, überfordert und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Psychosoziale Krebsberatungsstellen bieten Hilfe. Sie sind eine wichtige Anlaufstelle. Hier können Krebs-Betroffene lernen, mit ihrer Krankheit richtig umzugehen. Die neue Ausgabe des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“ stellt die Arbeit einer Krebsberatungsstelle vor.

Wohl fühlen sollen sich Krebs-Betroffene, wenn sie die Räume der Krebsberatungsstelle Münster betreten. Leiterin Gudrun Bruns hat die Zimmer hell und freundlich gehalten, die Büros mit Blumen und Kerzen ausgestattet. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, für die richtige Atmosphäre zu sorgen, um über alle Sorgen sprechen zu können. „Viele  haben Existenzängste, fragen sich, ob sie ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn sie länger krank sind, und wissen nicht, auf welche Sozialleistungen sie Anspruch haben“, sagt Bruns. Zusammen mit ihren neun Mitarbeitern berät Bruns, hilft beim Beantragen von Rehabilitationsmaßnahmen und vermittelt bei Bedarf weiter an Psychotherapeuten. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern“, sagt die Leiterin der Krebsberatungsstelle.


6 Millionen Menschen sterben weltweit durch Tabakkonsum

Berlin. In der dritten Auflage des Welt-Tabak-Atlas, der jetzt in Dublin vorgestellt wurde, berichten die Amerikanische Krebsgesellschaft und die Welt-Lungenstiftung, dass schon im kommenden Jahr 6 Millionen Menschen weltweit an den Folgen des Tabakkonsums sterben werden. In Deutschland rauchen dem Atlas zufolge 37,4 Prozent der Menschen. Damit rangiere Deutschland im europäischen Vergleich noch vor Frankreich, Großbritannien oder Spanien. „Die Daten sind einmal mehr Beleg dafür, wie es um die Bemühungen zur Tabakprävention in Deutschland bestellt ist“, erklärt Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, und verweist auf den nach wie vor fehlenden Nichtraucherschutz in Deutschland: “Seit Jahren ist es nicht gelungen, in Deutschland einen einheitlichen Nichtraucherschutz und Tabakverbote etwa in der Gastronomie zu etablieren. Wir fallen hier Jahr für Jahr hinter europäische Maßstäbe zurück“. Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert hier nochmals Bund und Länder auf, sich endlich auf einen einheitlichen und konsequenten Nichtraucherschutz zu verständigen.


Strategieplan Krebs

Prof. Dr. Dr. hc Werner Hohenberger - Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft

Strategieplan Krebs

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat vor Kurzem einen „Strategieplan Krebs“ erarbeitet, in dem Vorschläge für eine wirkungsvollere Vorbeugung und Behandlung von Krebs zusammengetragen wurden. Im Rahmen der Nationalen Krebskonferenz wird dieser Strategieplan nun auch einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Neben dem großen Handlungsbedarf bei der Sammlung von Patientendaten aus allen Behandlungsphasen, die der Forschung nur weiterhelfen können, wenn sie in ein klinisches Krebsregister einfließen, erläutert der Plan ebenfalls die Notwendigkeit der Behandlung möglichst aller Krebspatienten in größeren Zentren, in denen Fachleute verschiedener Disziplinen zusammenwirken.


Krebsgesellschaft zertifiziert erste Lungenkrebszentren

Berlin. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 33 000 Männer und 13 000 Frauen an Lungenkrebs. Das Bronchialkarzinom ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung. Damit diese Patienten die bestmögliche Versorgung erhalten, hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) nun mit der Zertifizierung von Lungenkrebszentren begonnen.


Wissen teilen Chancen nutzen – der 28. Deutsche Krebskongress

Die Deutsche Krebsgesellschaft erwartet über 7.000 Experten zum 28. Deutschen Krebskongress vom 20. bis 23. Februar 2008 in Berlin. Das Motto des größten Deutschen Kongress über Krebserkrankungen, der alle zwei Jahre stattfindet, ist dieses Mal „Wissen teilen – Chancen nutzen“. Auf der Auftaktpressekonferenz wurden heute die Themen vorgestellt und wie die Entwicklung in der Zukunft für die Diagnostik und Therapie von Krebs aussieht. Außerdem wurden die neuesten Daten der Krebsregister in Deutschland vom Robert-Koch-Institut dargelegt.


Thema Haut- und Lungenkrebs

Rekombinante Interferone werden in Deutschland in der Routine der adjuvanten Therapie von Hautkrebspatienten mit einem hohen Metastasierungsrisiko eingesetzt. Durch den fehlenden Wirksamkeitsnachweis der konventionellen Chemotherapie in der adjuvanten Situation sind rekombinante Interferone in den Mittelpunkt allen Interesses gerückt. Die adjuvante Interferontherapie bei Patienten mit Hochrisikomelanom ist in den noch resektablen Tumorstadien angebracht.


Thema Harnblasenkrebs

Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakarzinom der zweithäufigste urologische Tumor. Entscheidende Risikofaktoren sind das Rauchen und die berufliche Exposition mit aromatischen Aminen. Gefährdete Berufsgruppen sind beispielsweise Farbarbeiter, Metallarbeiter, Maschinisten, Friseure und Reinigungspersonal. Jährlich treten in Deutschland etwa 25.000 Neuerkrankungen auf. Ein Drittel der Betroffenen leidet bereits an einem invasiven Tumor, wenn die Diagnose gestellt wird. Das beeinträchtigt die Heilungschancen erheblich.