Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe beim DKK2012
Krebskongress 2012

Krebs-Patienten bestmöglich versorgen

24. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe beim DKK2012Deutsche Krebshilfe: Leitlinien sichern ärztliche Qualität Bonn (jft) – Wenn Menschen an Krebs erkranken, verändert sich schlagartig das Leben der Betroffenen. In dieser von Unsicherheit und Angst geprägten Situation müssen die Patienten die Gewissheit haben, dass sie nach dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen therapiert werden. Systematisch entwickelte Leitlinien, wissenschaftlich begründet und praktikabel, sind Ärzten und Patienten dabei eine große Orientierungs- und Entscheidungshilfe. Die Deutsche Krebshilfe hat daher vor vier Jahren gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) das „Leitlinienprogramm Onkologie“ aufgelegt. Anlässlich des 30. Deutschen Krebskongresses in Berlin machten der Lenkungsausschuss des Leitlinienprogramms sowie Patientenvertreter heute, am 23. Februar 2012, deutlich, wie wichtig Leitlinien als Handlungsempfehlungen für Ärzte und allgemein verständliche Patientenratgeber für Betroffene sind.

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Pressekonferenz über Palliativmedizin beim DKK 2012
Krebskongress 2012

Neue Impulse in der Palliativmedizin

22. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Pressekonferenz über Palliativmedizin beim DKK 2012

Ein Kernanliegen der Palliativmedizin ist die Linderung von Schmerzen sowie belastenden Symptomen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Obstipation, Schwäche oder Atemnot bei Patienten mit einer fortschreitenden und unheilbaren Erkrankung. Durch eine effektive Symptomkontrolle und die Beachtung nicht nur körperlicher, sondern auch psychischer, sozialer und seelsorgerischer Bedürfnisse soll die Lebensqualität dieser Patienten verbessert werden, so dass die verbleibende Zeit des Lebens in größtmöglicher Autonomie und Würde erlebt werden kann. Um den komplexen Anforderungen der Behandlung und Begleitung von Palliativpatienten gerecht zu werden, erfolgt die Versorgung durch ein multiprofessionelles Team, das sich bedarfsorientiert aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Psychologen und Kunsttherapeuten zusammensetzt und durch Ehrenamtliche ergänzt wird. Wesentlich ist hierbei eine offene und einfühlsame Kommunikation mit Patienten und Angehörigen. Angehörige werden auch über den Tod des Patienten hinaus begleitet.

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Zwei Melanomzellen, die grün markiert wurden. - Foto: Dr. Robert Besch, LMU München
Krebskongress 2012

Krebs in Deutschland

21. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Nach einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts sind im Jahr 2008 rund 470.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs erkrankt, das sind 70.000 bis 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Für das Jahr 2012 rechnet das Robert Koch-Institut mit knapp 490.000 Erkrankungen. Der wesentliche Grund für den Anstieg ist die zunehmende Zahl älterer Menschen, da die meisten Krebserkrankungen in höherem Alter auftreten. Hinzu kommt ein erwarteter Anstieg beim Brustkrebs in der ersten Phase des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms. Brustkrebs macht bei den Frauen etwa ein Drittel aller Fälle aus, bei den Männern ist Prostatakrebs mit einem Anteil von etwa 25% nach wie vor die häufigste Krebsart. Hochgerechnet auf 2012 leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen, bei denen die Diagnose Krebs innerhalb der letzten fünf Jahre gestellt wurde. Durch die Therapiefortschritte ist der Anteil der Todesfälle unter den Krebspatienten weiter gesunken. Vor 1980 starben mehr als zwei Drittel an ihrer Krebserkrankung, heute sind es weniger als die Hälfte.

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Funkturm in Berlin unter dem der DKK2012 stattfindet
Gesundheitspolitik

Fortschritte beim Nationalen Krebsplan in Sicht

21. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Funkturm in Berlin unter dem der DKK2012 stattfindet

Berlin, 21.02.2012. „Der Startschuss zur Umsetzung des Nationalen Krebsplans ist gefallen! Die Schwerpunkte liegen dabei zunächst unter anderem auf der organisatorisch-inhaltlichen Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und dem flächendeckenden Ausbau klinischer Krebsregister.“ Das erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz, MdB, auf der Auftakt-Pressekonferenz zum Deutschen Krebskongress (DKK) 2012. Der Kongress, der in der Zeit vom 22. bis zum 25. Februar stattfindet, befasst sich unter anderem mit den wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Aspekten der verschiedenen Handlungsfelder des Nationalen Krebsplans.

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