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Kongresse

Krebsprävention: Vernachlässigter Bereich unseres Gesundheitswesens?

26. Februar 2016 Detlef Hoewing 0

Berlin, 25. Februar 2016. Krebsprävention und Krebsfrüherkennung sind die wichtigste Basis für ein Leben ohne Krebs. Angesichts steigender Neuerkrankungszahlen müsse in Deutschland jedoch deutlich mehr als bislang in diesen Bereichen getan werden, so das Experten-Fazit auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Krebskongresses 2016. Auf der Veranstaltung wurden aktuelle Erkenntnisse aus der Präventionsforschung vorgestellt und Maßnahmen aus dem Bereich der Primärprävention, der Früherkennung und der Prähabilitation diskutiert. „Wir haben mittlerweile Belege dafür, dass eine nachhaltige Änderung des Lebensstils tatsächlich etwas bringt. Wer zum Beispiel mit dem Rauchen aufhört oder bei einem Body-Mass-Index von mehr als 30 sein Gewicht reduziert, der kann auch tatsächlich sein Krebsrisiko senken“, erklärte Prof. Dr. Olaf Ortmann, Mitglied des Vorstands der Deutschen Krebsgesellschaft auf der Veranstaltung. Jetzt gehe es vor allem darum, die entsprechenden Umsetzungsmaßnahmen zu formulieren, sowohl für die Aufklärung der Bevölkerung als auch zur Risikovermeidung. „Leider wissen wir zu wenig darüber, wie wir große Bevölkerungsgruppen nachhaltig zur Vermeidung von Risiken motivieren und dabei unterstützen können. Hier ist deutlich mehr wissenschaftliche Forschung notwendig“, so Ortmann. Für strukturierte und qualitätskontrollierte Konzepte zur risikoadaptierten Prävention bei erblich bedingten Krebserkrankungen plädierte Prof. Dr. Rita Schmutzler, Direktorin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs in Köln. Schätzungsweise bei einem Drittel aller […mehr lesen]

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Deutsche Krebshilfe

Krebskongress 2016 – Die Chancen moderner Krebsmedizin

24. Februar 2016 Detlef Hoewing 0

Innovative Therapien für den individuellen Patienten Berlin, 24. Februar 2016. Derzeit tauschen sich in Berlin Ärzte und Wissenschaftler auf dem 32. Deutschen Krebskongress über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Krebsmedizin aus ‒ der DKK ist der größte onkologische Fachkongress im deutschsprachigen Raum. Als roter Faden durch das wissenschaftliche Programm zieht sich das Konzept der sogenannten P4-Medizin des US-Biomediziners Leroy Hood. Er beschreibt eine moderne Medizin, deren Kerngedanke es ist, wirksam Krankheiten vorzubeugen, mittels fortschrittlicher Methoden präzise Diagnosen zu stellen und innovative, individuell auf den Patienten abgestimmte Therapien zu entwickeln. Der Patient selbst soll Teil des Behandlungsteams sein und aktiv an seiner Genesung mitwirken, beispielsweise bei wichtigen Therapieentscheidungen.  „Dafür stehen die vier P: präventiv, personalisiert, präzise und partizipativ“, so die Kongresspräsidentin Professor Dr. Angelika Eggert im Rahmen der Auftaktpressekonferenz. „Wir haben dieses Motto gewählt, weil uns die P4-Medizin die große Chance bietet, uns im Sinne des Patienten von einer eher reaktiven zu einer proaktiven und individualisierten Medizin hin zu bewegen.“ Die Entwicklung und Anwendung solch einer personalisierten Medizin wäre der Anfang eines grundlegenden Wandels in der Versorgung krebskranker Menschen. Doch auch genaue Voraussagen über Krankheitsverlauf und Therapieerfolg sind ein wichtiger Teil der personalisierten Medizin, wie der Kongressvizepräsident Professor Dr. Ulrich Keilholz […mehr lesen]

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Kongresse

Der Deutsche Krebskongress 2016

5. November 2015 Detlef Hoewing 0

Mehr als 10.000 Experten werden in Berlin erwartet Berlin, 3. November 2015. – Vom 24. bis 27. Februar 2016 findet im CityCube Berlin der 32. Deutsche Krebskongress (DKK) statt. Erwartet werden mehr als 10.000 Experten. Unter dem Motto „Krebsmedizin heute: präventiv, personalisiert, präzise, partizipativ“ diskutieren sie die jüngsten wissenschaftlichen Ergebnisse der Krebsmedizin und gesundheitspolitische Aspekte der Krebsversorgung in Deutschland. Der DKK 2016 wird gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe ausgerichtet. „Im Kongressmotto des DKK 2016 greifen wir die Leitgedanken der P4-Medizin nach Leroy Hood auf“, erklärt Prof. Dr. Angelika Eggert, Kongresspräsidentin des DKK 2016. Hood, ein Pionier der biomedizinischen Forschung, entwickelte schon frühzeitig die Vision einer modernen Medizin, die wirksam Krankheiten vorbeugt und molekulare Werkzeuge nutzt, um präzise Diagnosen zu stellen und maßgeschneiderte, auf das individuelle Krankheitsgeschehen abgestimmte Therapien zu entwickeln. Hinzu kommt die aktive Mitwirkung der Patienten, insbesondere bei Therapieentscheidungen ‒ auch dieser Punkt kann für den Therapieerfolg wichtig sein. „Diese vier Grundaspekte unseres Mottos ziehen sich wie ein roter Faden durchs Programm des Kongresses. Allen, die an der Optimierung der Behandlung und Versorgung von Krebspatienten arbeiten, bietet der DKK 2016 eine exzellente Informations- und Diskussionsplattform“, betont Prof. Eggert. Der Deutsche Krebskongress zeichnet sich durch ein hohes Maß […mehr lesen]

Kongress - pixabay
Krebskongress 2014

CALL FOR ABSTRACTS

2. September 2013 Detlef Hoewing 0

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie herzlich einladen, aktiv am wissenschaftlichen Programm des 31. Deutschen Krebskongresses mitzuwirken. Der Krebskongress findet vom 19.-22.Februar 2014 in der Messe Berlin unter dem Motto „iKon – Intelligente Konzepte in der Onkologie“ statt. Abstracteinreichung vom 15.05.2013 bis 15.09.2013 Direkt zur Abstracteinreichung (dkk2014.de/beitragseinreichung.html) Die Kongressleitung ruft zur Einreichung von wissenschaftlichen und pflegerischen Beiträgen für Posterpräsentationen auf. Das Programmkomitee entscheidet über Poster, die in Postersitzungen diskutiert und moderiert werden, und Posterpreise. Die Einreichung von wissenschaftlichen und pflegerischen Beiträgen erfolgt hier Die Vorteile auf einen Blick Freier Eintritt zum 31. Deutschen Krebskongress • Posterpreise Die besten Abstracts werden zu einem Vortrag ins wissenschaftliche Programm eingeladen Publikation in der Zeitschrift ONKOLOGIE Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Information besonders an die jungen Kollegen weiterleiten. Mit bestem Dank Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek Kongresspräsident DKK 2014 Weitere Informationen Kongresssekretariat Andrea Weissenberg Klinik I für Innere Medizin Kongresssekretariat DKK2014 Universitätsklinikum Köln (AöR) Kerpener Str. 62 (Gebäude 16, Etage 1, R 13) D – 50937 Köln Telefon +49 221 478-87216 Telefax +49 221 478-97604 E-Mail dkk2014@uk-koeln.de Kongresssekretariat DKK2014, Andrea Weissenberg Expedition Krebs Krebszeitung–Download CALL FOR ABSTRACTS als PDF-Datei —

Krankenkassen - pixabay
Krebskongress 2014

31. Deutscher Krebskongress 2014

2. September 2013 Detlef Hoewing 0

Der DKK 2014 wird erstmals gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Deutschen Krebshilfe e. V. ausgetragen. Beide Organisationen haben grundsätzlich das gleiche Ziel: die Krebsbekämpfung. Seit 2012 arbeiten die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe daher im Rahmen einer Kooperation verstärkt zusammen. Mit dem Ziel „Gemeinsam wirken, Synergien nutzen, Expertise bündeln“ hat sich diese Partnerschaft bereits bewährt. Im Rahmen des Kongresses bringen die Organisationen ihre Experten und Expertisen zusammen, aber auch alle anderen relevanten Spezialisten im vielschichtigen und komplexen Bereich der onkologischen Patientenversorgung. Die gebündelte Kompetenz der beiden Organisationen hat es ermöglicht, den Deutschen Krebskongress thematisch und organisatorisch weiterzuentwickeln und somit dem wissenschaftlichen Austausch neue Impulse zu geben. Novum II: Trennung 2014 folgt der DKK erstmals dem Grundgedanken einer klaren Trennung des wissenschaftlichen Bereichs (Kongress) und des Industriebereichs (Forum): und zwar finanziell, räumlich, organisatorisch und thematisch. Diese Trennung entspricht zum einen den Regelungen der Deutschen Krebshilfe zur Zusammenarbeit mit Pharma- und anderen Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitswesen. Zum anderen werden auch die Grundsätze der Transparenz, die bei der Deutschen Krebsgesellschaft festgeschrieben sind, eindeutig umgesetzt. Kongresshistorie Der Deutsche Krebskongress (DKK) ist der größte und älteste Fachkongress zur Krebsdiagnostik und Krebstherapie in Deutschland. Der erste DKK fand 1951 statt. Danach folgten […mehr lesen]

Kongress - pixabay
Krebskongress 2012

Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

29. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Berlin. – Mehr als 9.000 Teilnehmer aus Medizin, Pharma und Politik haben in diesem Jahr den Deutschen Krebskongress in Berlin besucht. Das Treffen, das alle zwei Jahre stattfindet, ist der größte onkologische Kongress im deutschen Sprachraum. Am anschließenden Krebsaktionstag nahmen zirka 2.000 Besucher teil – die zahlreichen patientenverständlichen Beratungs- und Informationsangebote für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte stießen auf ein reges Interesse.

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Pressekonferenz über Palliativmedizin beim DKK 2012
Krebskongress 2012

DKK und ASCO

24. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Erstmals in seiner Geschichte führt der Deutschen Krebskongress eine Veranstaltung gemeinsam mit der American Society of Clinical Oncology (ASCO) durch. Es geht um das Thema Versorgungsqualität in der Onkologie und wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, den ASCO-Präsidenten 2009/2010 dafür zu gewinnen.

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Kongresse

Europas größter Krebskongress

12. September 2009 Detlef Hoewing 0

Im Rahmen von ECCO 15-ESMO 34 informieren ausgewiesene Experten über den aktuellen Stand der Krebsmedizin sowie über zukünftige Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa. Dazu findet eine deutsch-sprachige Pressekonferenz statt und zwar am: Montag, 21.September 2009, 11 bis 12 Uhr Im ICC Berlin, Raum 42 (Ebene 1.5)

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NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
dkfz

Krebs von A bis Z

25. März 2006 Detlef Hoewing 0

Pünktlich zum Deutschen Krebskongress vom 22. bis 26. März 2006 in Berlin veröffentlicht das Deutsche Krebsforschungszentrum mit dem Springer Medizin Verlag das Buch „Thema Krebs“. Es enthält Antworten zu fast 100 Fragen, die Krebspatienten und ihre Angehörigen im Umgang mit einer Krebserkrankung und dem Leben nach Krebs intensiv beschäftigen.

Patienten fragen – der Krebsinformationsdienst antwortet

Die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums geben in diesem Buch umfassende Informationen und verständliche Erklärungen zu Stichworten wie Ansteckung, Apoptose, Chemotherapie, Elektrosmog, Immuntherapie und Mistel genauso wie zu sozialrechtlichen Fragestellungen z. B. Anschlussheilbehandlung, Wiedereingliederung in das Berufsleben, Rentenversicherung. Beantwortet werden insbesondere auch Fragen zum täglichen Umgang mit Krebs bei Urlaub und Reisen, Stoma, Sport und Bewegung, in Bezug auf Ernährung oder Körper- und Hautpflege. Ein Kapitel gibt übersichtliche Erläuterungen zu Krebsursachen, Diagnostik- und Therapiemethoden.

Alle Informationen über Krebstherapien enthalten wichtige Hinweise zu Nebenwirkungen und dazu, wie man mit ihnen umgehen kann. Ein ausführlicher Anhang vertieft das Wissen zu Abkürzungen und Einheiten in der o­nkologie, ein Glossar erklärt häufig gebrauchte Begriffe. Tumorzentren, Beratungsstellen und weitere nützliche Adressen zu Einrichtungen des Gesundheitssystems mit Internetadressen sind ebenfalls aufgelistet.

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