Krebsneuerkrankungen

Keine Zweiklassenmedizin in der Krebsversorgung

Köln, 10. April 2013 – Hohe Kommunikationskompetenz, keine Medizin nach Versichertenstatus: In einer aktuellen Befragung stellen Patienten den niedergelassenen Krebsspezialisten ein hervorragendes Zeugnis aus. Ob alt oder jung, Mann oder Frau, gesetzlich oder privat versichert: Quer durch alle Patientengruppen gibt es hohe Zustimmungswerte.

Niedergelassenen Ärzten wird in der gesundheitspolitischen Debatte gerne unterstellt, dass sie Patienten im Minutentakt abfertigten, nur am Geld interessiert seien und allenfalls Privatpatienten die volle Aufmerksamkeit zukommen ließen. Für die niedergelassenen Hämatologen und Onkologen konnten diese Vorurteile jetzt in einer umfangreichen Patientenbefragung auf ganzer Linie widerlegt werden. „Die Patienten fühlen sich bei niedergelassenen Krebsspezialisten sehr gut aufgehoben. Sie loben die hohe Kommunikationskompetenz, kurze Wartezeiten und eine rasche Terminvergabe“, betont PD Dr. Stephan Schmitz, Vorsitzender des Berufsverbands der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland – BNHO e.V..

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Wissenschaftliche Studie belegt steigenden Bedarf an Onkologen

DGHO präsentiert aktuelle Studie zum künftigen onkologischen Versorgungsbedarf in Deutschland

Als Folge des demografischen Wandels wird die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland in den nächsten Jahren um etwa ein Sechstel ansteigen. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. hat eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, die erstmals neben konkreten Daten zur Entwicklung von Krebsneuerkrankungen und Prävalenzen auch die regionale onkologische Versorgung abbildet. Die Studie ermittelt zudem den künftigen Bedarf an onkologisch tätigen Ärzten sowie die erwartete Steigerung der Krankheitskosten für ausgewählte Krebsarten.