Krebsplan

Der Patient im Fokus der Experten

Neben der Erforschung neuer Medikamente, den Diskussionen um die Finanzierbarkeit moderner Therapien und der Umsetzung verbesserter Früherkennungsmaßnahmen wurde der Patient mit seinen Belangen bislang oft übersehen. Mit dem vierten Behandlungsfeld des Nationalen Krebsplans steht „Der Patient im Mittelpunkt“ der Krebsforschung.

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Fortschritte beim Nationalen Krebsplan in Sicht

Funkturm in Berlin unter dem der DKK2012 stattfindet

Berlin, 21.02.2012. „Der Startschuss zur Umsetzung des Nationalen Krebsplans ist gefallen! Die Schwerpunkte liegen dabei zunächst unter anderem auf der organisatorisch-inhaltlichen Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und dem flächendeckenden Ausbau klinischer Krebsregister.“ Das erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz, MdB, auf der Auftakt-Pressekonferenz zum Deutschen Krebskongress (DKK) 2012. Der Kongress, der in der Zeit vom 22. bis zum 25. Februar stattfindet, befasst sich unter anderem mit den wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Aspekten der verschiedenen Handlungsfelder des Nationalen Krebsplans.


Umsetzung der Empfehlungen des Nationalen Krebsplans gestartet

Heute haben sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und die zuständigen Spitzenorganisationen getroffen, um das weitere Vorgehen zur gesundheits-politischen Umsetzung der bislang im Nationalen Krebsplan erarbeiteten Empfehlungen abzustimmen. Am Umsetzungsprozess beteiligt sind die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe, die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren, die Gesundheitsministerkonferenz der Länder, der Gemeinsame Bundesausschuss, der GKV-Spitzenverband, der Verband der privaten Kranken-versicherung, die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Deutschen Krankenhausgesellschaft und die Vertretung der Patientenorganisationen auf Bundesebene.


Elektronische Gesundheitskarte – ein Dilemma!

Die Anforderungen an die individuelle Versorgung/ Behandlung/ Betreuung der Bürger in Deutschland steigen. Dabei wird es erforderlich, Daten zum Gesundheitszustand des Einzelnen zu sammeln und zur Verfügung zu stellen. So können Risiken für die Patienten und Behandler minimiert, die Qualität verbessert und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile erreicht werden. Der Gesetzgeber hat die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) als Ersatz für die bisherige Krankenversicherungskarte (KVK) vorgeschrieben.