Krebsprävention

Krebsprävention: Vernachlässigter Bereich unseres Gesundheitswesens?

Berlin, 25. Februar 2016. Krebsprävention und Krebsfrüherkennung sind die wichtigste Basis für ein Leben ohne Krebs. Angesichts steigender Neuerkrankungszahlen müsse in Deutschland jedoch deutlich mehr als bislang in diesen Bereichen getan werden, so das Experten-Fazit auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Krebskongresses 2016. Auf der Veranstaltung wurden aktuelle Erkenntnisse aus…

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Krebs und demografischer Wandel – eine Herausforderung

Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar betonen Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum die Herausforderungen, die steigende Krebsraten an eine alternde Gesellschaft stellen.

„Demographische Chance“ ist das Motto des Wissenschaftsjahrs 2013, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. „Krebs ist eine Alterskrankheit. Der demographische Wandel wirkt sich auf die Zahl der Krebsneuerkrankungen daher ganz besonders aus“, sagt Prof. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). „Für die Krebsforschung und Krebsmedizin bedeutet das eine große Herausforderung. Wir müssen die Krebsprävention intensivieren, denn in der Vorbeugung liegt die große Chance für alle, die heute jung und gesund sind. Wichtig ist außerdem, Behandlungsverfahren für den älteren Patienten anzupassen.“


Krebs: Seriöse Information gegen gängige Mythen

 Berlin, 1. Februar 2013 – Noch immer ist die öffentliche Wahrnehmung der Krankheit Krebs von falschen Vorstellungen geprägt. Um gängige Mythen über die Erkrankung auszuräumen, wirbt der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar für eine informierte Haltung gegenüber Krebs.

Weltweit erkranken jährlich rund 12,4 Millionen Menschen an Krebs; in Deutschland waren es nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 2012 zirka 486.000 Menschen. Angesichts der verlängerten Lebenserwartung der Menschen rechnen Experten mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen auf weltweit 20 Millionen Fälle im Jahr 2030, wenn es bis dahin nicht gelingt, die Krebsprävention zu verbessern.