Krebszellen

Wie Krebsstammzellen umprogrammiert werden

Eine Signalkette aggressiver Krebszellen lässt sich durch einen neuen Wirkstoffkandidaten unterbrechen. Die durch Screenings an den Berliner Forschungsinstituten MDC und FMP entdeckte Substanz unterbindet die Aktivierung bestimmter Zielgene. Im Mausmodell konnten so Tumore zurückgedrängt werden. Zwar stammen alle Zellen eines Tumors von einer einzigen, entarteten Zelle ab, doch sind nicht…

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Trojanisches Pferd für Krebszellen

Vernichtung von Tumorzellen durch Nanopartikel aus glasartigem Eisen Amorphe Nanopartikel aus Eisen können in Tumorzellen eine tödliche Wirkung entfalten. Wie chinesische Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, setzen Nanopartikel, die aus Eisen in einem glasartig-amorphen, das heißt nicht metallischen Zustand bestehen, im sauren, wasserstoffperoxidreichen Milieu von Krebszellen selektiv reaktive…


Gefahr weißer Hautkrebs

Was Hauttumorzellen unsterblich macht Der weiße Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Menschen – und kommt immer öfter vor: Die steigende Lebenserwartung und langjährige Sonnenbestrahlung lassen die Hautkrebsfälle zunehmen. Dabei entsteht ein Tumor dieser Krebsart erst nach langer Zeit – betroffen sind vor allem Ältere, die in ihrer Jugend oft…


Krebszellen erkennen bevor sie Metastasen ausbilden

Viele Tumore streuen: Dabei wandern einzelne Krebszellen eine Zeit lang mit dem Blutstrom durch den Körper, bevor sie sich in neuem Gewebe einnisten. So können Metastasen entstehen, selbst nachdem der Haupttumor erfolgreich bekämpft wurde. Krebszellen frühzeitig im Blut nachzuweisen, ist schwierig: Auf eine kranke kommen etwa eine Milliarde gesunde Zellen….


Krebszellen kommen aus dem Takt

Der Kampf gegen Brustkrebs hängt nicht zuletzt von den Fortschritten der Forschung ab – beispielsweise auf dem Gebiet der Analyse von Tumorgewebe. Die Nachwuchsforscherin Dr. Cristina Cadenas am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat nun entdeckt, dass sogenannte Uhrgene in Zusammenhang mit Tumorwachstum stehen. Ihre Analyse wurde…


Warum Krebszellen trotz Sauerstoffmangel wachsen

Gesunde Zellen verlangsamen bei Sauerstoffmangel (Hypoxie) ihr Wachstum. Umso erstaunlicher ist es, dass Hypoxie ein charakteristisches Merkmal bösartiger Tumore ist. Wie es Krebszellen gelingt, das genetische Programm der Wachstumsbremse zu umgehen, berichten Forscher der Goethe-Universität und der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei Publikationen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Communications“….


Neue Indizien zur Früherkennung von Darmkrebs

Forscher der Universität Luxemburg haben neue potentielle Wege gefunden, um erste Anzeichen des besonders gefährlichen Darmkrebses zu identifizieren. Sie haben neue „Biomarker“ entdeckt: Moleküle, deren Überschuss oder Mangel im Gewebe auf die Entwicklung von Krebszellen deutet. Diese Indikatoren könnten helfen, Darmkrebs in einem frühen Stadium aufzuspüren, seinen Schweregrad vorherzusagen und…


Neuer Mechanismus in der Entstehung von Leukämien entdeckt

Protein hebelt zellulären Schutzmechanismus aus Hamburg (05.08.2014) – Krebsgen aus dem „Molekülbaukasten“: Ein aus falsch zusammengesetzten DNA-Strängen entstandenes Kombi-Protein mit dem Namen PML-RAR-alpha lässt neue Krebszellen entstehen. Der PML-Teil des Proteins sorgt dafür, einen zellulären Schutzmechanismus zu hemmen, der RAR-alpha- Teil lässt die Zellen weiter wachsen. Beide Teile sind damit…


Bakteriengift soll Krebszellen zerstören

Lebensmittelkeim im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs Berlin (gb) – Ein Darmkeim, der eigentlich Lebensmittelvergiftungen auslöst, könnte zukünftig in der Krebstherapie eingesetzt werden: Das Bakterium Clostridium perfringens sondert einen Giftstoff ab, die Hülle von Tumorzellen durchlöchert und diese so zerstört. Berliner Wissenschaftler untersuchen derzeit die Wirksamkeit des Bakteriengiftes gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Deutsche…


Mikro-Partikel hungern Krebszellen aus

Embolisationseingriff  - Quelle: Fraunhofer IPAGezielt an die richtige Stelle gespritzt, schneiden die winzigen EmboFORM- Partikel Krebstumoren die Nährstoffzufuhr ab. Sie bestehen aus einem bioverträglichen Polymer, das im Gegensatz zu den bislang verwendeten Materialien sowohl auf CT- als auch auf MRT-Aufnahmen sichtbar ist. Das Herstellungsverfahren für die Partikel wird auf den Innovation Days am 8. und 9. Dezember in Berlin vorgestellt.

Jede Zelle im menschlichen Körper überlebt auf Dauer nur, wenn sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Das gilt ganz besonders für Krebszellen. Weil sie vor allem auf Wachstum programmiert sind, ist ihr Nährstoffbedarf in vielen Fällen besonders groß. Genau hier setzt die Embolisationstherapie an: Kann ein Tumor nicht durch Chemotherapie zerstört oder chirurgisch entfernt werden, gibt es die Möglichkeit, ihn auszuhungern – also gezielt das Geflecht feiner Adern zu verstopfen, welches die Krebszellen am Leben erhält.