Krebssymbol - pixabay
Krebs bei Kindern

Kinder krebskranker Eltern bekommen weiterhin Hilfe

26. April 2013 Detlef Hoewing 0

Die Berliner Krebsgesellschaft fördert das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ weiter – und trägt damit den Bedürfnissen betroffener Familien Rechnung.

Noch bis Ende 2014 fördert die Berliner Krebsgesellschaft das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“. Ursprünglich war eine zwölfmonatige Projektförderung bis April 2013 geplant. Doch in Anbetracht der großen Nachfrage und der besonderen Notlage der betroffenen Familien, hält die Berliner Krebsgesellschaft eine Verlängerung des Projekts für dringend geboten.

„Nicht alle, aber viele Kinder leiden sehr unter der schweren Erkrankung ihrer Eltern und brauchen professionelle Hilfe“, sagt Dr. Hubert Bucher, Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft. „Deswegen hat sich die Berliner Krebsgesellschaft dazu entschlossen, das Projekt auf jeden Fall noch bis Dezember 2014 weiter zu fördern.“

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Ein 'Labor' kleiner als eine 1-Euromünze: Der Mikrochip, den die Hochschule Hamm-Lippstadt gemeinsam mit der iX-factory GmbH in einem neu gestarteten Forschungsprojekt entwickelt, um Leukämiediagnostik zukünftig in der Praxis zu ermöglichen. - Copyright: Hochschule Hamm-Lippstadt
Leukämie

Leukämiediagnostik via Mikrochip:

7. Dezember 2012 Detlef Hoewing 0

HSHL und iX-factory GmbH starten Forschungsprojekt

Ein 'Labor' kleiner als eine 1-Euromünze: Der Mikrochip, den die Hochschule Hamm-Lippstadt gemeinsam mit der iX-factory GmbH in einem neu gestarteten Forschungsprojekt entwickelt, um Leukämiediagnostik zukünftig in der Praxis zu ermöglichen. - Copyright: Hochschule Hamm-LippstadtEin Mikrochip, der mit Hilfe weniger Bluttropfen die Leukämiediagnose einfach und schnell in der Praxis ermöglicht, ist das Ziel eines neuen Forschungsprojektes der Hochschule Hamm-Lippstadt und des Dortmunder Unternehmens iX-factory GmbH. Die zu entwickelnde Diagnostikmethode könnte die aufwändige Laboranalyse in der Klinik beschleunigen, die für die genaue Bestimmung der Leukämie noch immer erforderlich ist. Mit Hilfe des Mikrochips soll wertvolle Zeit gewonnen werden, denn frühzeitige Diagnose und Therapiebeginn sind entscheidend für den Verlauf der Erkrankung.

Ermöglicht wird das bis Januar 2015 angelegte Forschungsprojekt durch eine Unterstützung des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, in Höhe von 175.000 Euro.

In Deutschland erkranken rund 11.400 Menschen jährlich an den verschiedenen Formen von Leukämie. Die akute myeloische (AML) und die akute lymphatische Leukämie (ALL), haben im Vergleich zu den chronischen Formen einen aggressiveren Verlauf und müssen schnell behandelt werden. Rund die Hälfte aller Leukämiepatientinnen und -patienten ist von einer der beiden akuten Formen betroffen. Während sich die Therapieoptionen in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt haben, besteht noch immer Optimierungsbedarf bei den Früherkennungsmethoden. Die erforderliche Untersuchung des Knochenmarks – dem Ort der Blutbildung – muss unter örtlicher Betäubung in einer Klinik durchgeführt werden und zieht eine umfangreiche Laboranalyse nach sich. Genau hier setzt das neue Forschungsprojekt an: Ein Mikrochip soll mithilfe von Biomarkern Zellen im Knochenmark bzw. Blut analysieren. Bei einer Leukämieerkrankung verändern sich diese Zellen – je nach Form der Erkrankung – in unterschiedlicher Weise. Dies sollen die auf dem Chip befindlichen Biomarker zukünftig ‚erkennen‘: Knochenmarkproben bzw. Blut wird auf den Mikrochip gegeben, die Biomarker ‚haften‘ sich an die erkrankten Zellen und lösen ein Signal aus. Das Signal gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine akute myeloische oder eine akute lymphatische Leukämie handelt. Basierend hierauf könnten frühzeitig die erforderlichen Therapien initiiert werden.

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Der neue hochempfindliche Bluttest unterscheidet genau zwischen gut- und bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und erkennt gefährliche Veränderungen in frühesten Stadien. Uniklinikum Dresden
Krebs bei Kindern

Innovative Laboranalyse

4. September 2004 Detlef Hoewing 0

Die angstvollen Blicke auf die Blutentnahme-Nadel gehören in der Klinik für Kinder- und Jugendliche am Universitätsklinikum Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Rascher) in vielen Fällen der Vergangenheit an. Das Labor-Team hat in jahrelanger Forschungsarbeit eine sichere Alternative zur Blutanalyse entwickelt. Die Eltern entnehmen ihrem Kind Speichel, der im Kliniklabor untersucht wird. Dieses Verfahren bietet sich vor allem bei der Bestimmung von Hormonen (z.B. Steroide, Peptide) oder auch Medikamenten an.

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