Krebssymbol - pixabay
dkfz

50 Jahre Forschen für ein Leben ohne Krebs

3. April 2014 Detlef Hoewing 0

„Die Vermeidung, Erkennung und Behandlung von Krebs ist ein herausragendes gesundheitspolitisches Ziel. Das DKFZ ist das Flaggschiff der deutschen Krebsforschung. Es leistet einen entscheidenden Beitrag, neue Ansätze der Prävention, der Diagnose und der Behandlung von Krebs zu entwickeln. Das DKFZ ist eine Einrichtung, die seit ihrer Gründung innovative Ideen und Kreativität fördert und gedeihen lässt. Dazu gratuliere ich herzlich dem DKFZ mit allen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Mit diesen Worten begrüßte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, die Teilnehmer einer Pressekonferenz in Berlin anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). „Das 1964 in Heidelberg als nationale Forschungsinstitution gegründete Deutsche Krebsforschungszentrum hat in den 50 Jahren seines Bestehens einen erstaunlichen Wandel erlebt und sich zu einem international renommierten Zentrum der Spitzenforschung entwickelt“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Otmar D. Wiestler. Das ursprünglich ohne klinische Anbindung konzipierte Zentrum hatte von Anfang an einen doppelten Auftrag: die biologischen Grundlagen von Krebs zu erforschen und diese Ergebnisse in verbesserte Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen umzusetzen. Stand in den ersten Jahren die Grundlagenforschung im Vordergrund, so kann das DKFZ inzwischen erstaunliche Erfolge bei der Translation seiner Ergebnisse in klinische Anwendungen verzeichnen. Dafür war auch die Gründung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen […mehr lesen]

Mikroskopische Aufnahme eines Gewebsschnitts durch einen Dickdarmtumor mit Spezialfärbung: Die blau angefärbten Zellen produzieren den Wachstumsfaktor Epiregulin. Es handelt sich zum Großteil um Bindegewebszellen (Tumorfibroblasten). - Foto: Dr. Clemens Neufert
Darmkrebs

Gegen Darmkrebs und für das Leben

6. März 2014 Detlef Hoewing 0

Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps im Darmkrebsmonat März

Bonn (jft) – Jedes Jahr erkranken fast 64.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Die Diagnose ist für viele Betroffene ein schwerer Schock. In dieser neuen Lebenssituation kommen zahlreiche Fragen und Ängste über die Zukunft und die anstehende Therapie auf. Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser ist er heilbar. Anlässlich des Darmkrebsmonats März informiert die Deutsche Krebshilfe daher über die Möglichkeiten der Krebs-Früherkennung, die die gesetzlichen Krankenkassen Männern und Frauen ab 50 Jahren bieten.

„Wichtigstes Ziel der Darmkrebsfrüherkennung ist es, die Zahl der tumorbedingten Todesfälle zu senken“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Das Aufspüren eines Darmtumors in einem frühen Entwicklungsstadium ist daher lebenswichtig.“

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Bewegung und Sport bei Krebs - Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.
Deutsche Krebshilfe

Magazin: Schritt für Schritt zurück ins Leben

8. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Neues Magazin der Deutschen Krebshilfe erschienen

Bonn (ws) –Krebspatienten trainieren in einem Fitnessraum – vor ein paar Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Wer Krebs hat, muss sich schonen und möglichst nicht zu viel bewegen, rieten die Ärzte. Inzwischen zeigen Studien, dass Bewegung und Sport den Patienten hilft und sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Dennoch gehen noch viele Betroffene sehr ängstlich mit dem Thema um. So erging es zunächst auch Kerstin Fiege. Nach ihrer Diagnose glaubte die Brustkrebspatientin „Bewegung ist für mich tabu“. In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Deutschen Krebshilfe erzählt sie, wie sie durch Sport Schritt für Schritt zurück ins Leben fand.

Die alljährliche Untersuchung beim Frauenarzt war für Kerstin Fiege normaler-weise nur ein Termin unter vielen. Doch bei ihrem letzten Besuch entdeckte der Arzt einen Tumor in der linken Brust. Die Welt von Kerstin stand plötzlich Kopf. Weiter Sport zu treiben kam der leidenschaftlichen Joggerin nicht in den Sinn. Sie hatte Angst ihren Körper hierdurch nur zusätzlich zu belasten. Wie Kerstin ergeht es vielen Patienten. Doch „bei allen Krebsformen ist körperliche Aktivität zu empfehlen“ sagt Dr. Freerk Baumann, Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln und Experte für Sport bei Krebs.

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Patientin - pixabay
Gesundheitspolitik

Gesund länger leben

22. März 2013 Detlef Hoewing 0

Bundeskabinett beschließt das Gesetz zur Förderung der Prävention

Berlin, 20. März 2013 – Heute hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention beschlossen. Mit der Stärkung der Prävention reagiert die Bundesregierung auf die tiefgreifenden Veränderungen, die der demografische Wandel für Deutschland mit sich bringt und schafft die Grundlagen für noch mehr Gesundheitsförderung. Die Krankenkassen sollen mit rund 420 Millionen Euro die Versicherten dabei unterstützen, ein gesundes Leben führen zu können. Dabei wird es zwei Schwerpunkte geben: Betriebliche Gesundheitsförderung. Sowie bessere und qualitätsgesicherte Angebote zur Gesundheitsförderung in den individuellen Lebenswelten der Menschen, wie Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: „Viele Krankheiten können vermieden werden, wenn frühzeitig auf bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel oder etwa auf psychische Belastungen Einfluss genommen wird. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, frühzeitig gegenzusteuern. Es lohnt sich hier mehr zu investieren, damit Kinder gesund aufwachsen. Damit aus den Kindern gesunde Erwachsene werden, die nicht an den Folgen einer Erkrankung leiden, die durch ein gesundheitsbewussteres Veralten hätte vermieden werden können. Wir müssen allen Kindern ein gesundes Aufwachsen ermöglichen. Deswegen sorgen wir dafür, dass die Krankenkassen gezielt Angebote in den Lebenswelten der Menschen anbieten, so zum Beispiel Kindergärten, Schulen aber auch in Betrieben oder Senioreneinrichtungen. Die Angebote müssen, qualitätsgesichert, zielorientiert und evaluiert sein. Dass heißt, es muss klar sein, dass sie einem jungen Menschen im Kiez, einem Arbeitnehmer oder einer älteren Person helfen, gesundheitliche Risiken zu minimieren und so die Gesundheit zu erhalten.“

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