Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie - Quelle: UKR
Leberkrebs

Durchbruch bei Operation großer Lebertumore

13. März 2012 Detlef Hoewing 0

Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie - Quelle: UKRFachzeitschrift bescheinigt Regensburger Chirurgen „einen der erfolgversprechendsten Fortschritte bislang“. Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, und seine Arbeitsgruppe haben eine Methode entwickelt, mit der sich bisher nicht operable sehr große Lebertumore oder mehrere verteilte Tumorknoten erstmals operativ entfernen lassen.

Dem Universitätsklinikum Regensburg ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Lebertumoren gelungen. Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, und seine Arbeitsgruppe haben eine Methode entwickelt, mit der sich bisher nicht operable sehr große Lebertumore oder mehrere verteilte Tumorknoten erstmals operativ entfernen lassen. In der M ärz-Ausgabe der wichtigsten chirurgischen Fachzeitschrift „Annals of Surgery“ wird dieses Verfahren erstmals beschrieben. Die Herausgeber bezeichnen die Methode als „einen der erfolgversprechendsten Fortschritte in der onkologischen Leberchirurgie bislang“.

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Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012
Leberkrebs

Schnelle Hilfe bei Tumoren und Metastasen in der Leber

29. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012

Berlin, – Jedes Jahr entwickeln in Deutschland circa 30.000 Patienten im Laufe ihrer Krebserkrankung Metastasen in der Leber. Die Häufigkeit von Primärtumoren der Leber steigt seit einigen Jahren. Die Therapie von Tumoren und Metastasen in der Leber wird auch Thema auf dem 30. Deutschen Krebskongress sein, welcher zurzeit in Berlin stattfindet. Die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie möchte diesen als Auftakt für ihr aktuelles Projekt nutzen und verstärkt zu den Möglichkeiten der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) bei der Behandlung von Tumoren in der Leber informieren: Sie steht ab heute im World Wide Web mit einem umfangreichen Portal zur Verfügung. www.leberkrebstherapie.org richtet sich an Patienten, Angehörige, Ärzte und andere Interessenten und bietet ihnen umfassende Informationen rund um die Selektive Interne Radiotherapie, Beratung in Form einer Online- Sprechstunde und Kontakt zu durchführenden Kliniken in ganz Deutschland.

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Schmerz - pixabay
Leberkrebs

Hoffnung auf Heilung

22. Juni 2009 Detlef Hoewing 0

(22.06.09) Die Fortschritte in der Medizin ermöglichen es, Krebserkrankungen immer besser in den Griff zu bekommen. Das gilt auch für den Leberkrebs. „Selbst wenn ein Patient ein Leberzellkarzinom entwickelt hat, stehen heutzutage viele Therapiemöglichkeiten offen“, erklärt die Sprecherin des Berufsverbandes Niedergelassener Gastroenterologen (bng), Prof. Dr. Birgit Kallinowski.

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Schematische Darstellung wie die Leber während der Behandlung vom restlichen Kreislauf abgekoppelt wird. - Quelle: Delcath
Leberkrebs

Angriffspunkt für die Krebstherapie

6. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

Bei dem Bild handelt es sich um  HO-1 Expression (rot) im humanen HCC - Quelle: PD Dr. Sass, Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfDie Diagnose Leberzellkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist für die Betroffenen oftmals der Anfang vom Ende. Das HCC stellt weltweit die dritthäufigste Todesursache durch Tumoren dar. Jährlich versterben mehr als 500.000 Menschen an den Folgen eines HCC, wobei die mittlere Überlebenszeit nach Diagnosestellung durchschnittlich ein Jahr beträgt. Häufig treten Resistenzen gegen Chemotherapeutika auf, die zum Teil auf die Expression des multi-drug resistance protein (MDR1) zurückgeführt werden können. Zur Tumorresistenz könnte aber auch die vermehrte Produktion anderer Schutzproteine in Leberkarzinomzellen beitragen.

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Abb: Der Kalziumeinstrom in die Leberkarzinomzelle lässt sich nach Zugabe von Citronellal beobachten (dargestellt in Falschfarben). RUB, Lehrstuhl Hatt
Leberkrebs

Vom Formelwerk zur sichtbaren Veränderung bei Leberkrebs

18. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Mit systembiologischen Methoden untersucht CancerSys die molekular- und zellbiologischen Prozesse bei der Entstehung von Tumoren der Leber Mit der positiven Beurteilung durch ein Expertengremium der Europäischen Union wurden die Weichen gestellt für den neuen Forschungsverbund CancerSys. Das Konsortium widmet sich der systembiologischen Untersuchung von Leberkrebs und soll voraussichtlich Anfang 2009 seine Arbeit aufnehmen. CancerSys basiert auf der Grundlage von HepatoSys, dem 2004 gegründeten Systembiologie- Netzwerk zur Erforschung der Leberzelle, und weitet dessen Arbeit auf eine internationale Ebene der Zusammenarbeit aus.

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Professor Dr. Micheal Manns (links) und Professor Dr. Frank Wacker (rechts) bei einer Fallbesprechung. - "Foto: MHH/Kaiser"
Leberkrebs

Sorafenib verlängert Gesamtüberlebenszeit bei Leberkrebs

18. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Berlin, 16. Mai 2008 – Eine Phase-III-Studie im asiatisch-pazifischen Raum hat ergeben, dass Nexavar® (Wirkstoff: Sorafenib) die Gesamtüberlebenszeit bei Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom (HCC) oder primärem Leberkrebs signifikant um 47,3 Prozent verlängert (HR = 0,68; p-Wert = 0,014). Diese Daten sollen auf der 44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt werden. Die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung verbesserte sich mit Nexavar signifikant um 74 Prozent (HR = 0,57; p = 0,001). Die Daten aus dem Raum Asien-Pazifik – der Region mit einer überdurchschnittlichen Verbreitung der Krankheit – liefern einen weiteren Beleg für die Wirksamkeit von Nexavar bei Leberkrebs. Das Produkt wird von der Bayer HealthCare AG und Onyx Pharmaceuticals, Inc. gemeinsam entwickelt.

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Der Weg des Katheters bei der Selektiven Internen Radiotherapie - Quelle: SIRT
Leberkrebs

SIRT lässt Lebertumoren schrumpfen

21. April 2008 Detlef Hoewing 0

Leberkrebs ist in Deutschland selten. Häufiger finden sich in der Leber aber Tochtergeschwülste einer anderen bösartigen Krebsform. SIRT ist ein spezielles Verfahren gegen Lebertumore und –metastasen und wird nur an wenigen Zentren in Deutschland angeboten. Die Bonner Mediziner setzen dieses Verfahren ein, wenn alle anderen Therapien versagen.

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Resektionsplanung mit der Pfortader (orange), den Lebervenen (cyan) und den Metastasen (gelb)
Leberkrebs

Navigierte Leberoperation

6. Dezember 2007 Detlef Hoewing 0

Dem Team um Prof. Oldhafer im Allgemeinen Krankenhaus in Celle ist zusammen mit den Experten von MeVis und MiMed eine Pionierleistung geglückt: Die erste bislang bekannte erfolgreiche navigationsgestützte Entfernung von nicht sichtbaren Lebertumoren weltweit – dies markiert einen Meilenstein in der Leberchirurgie.

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Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
Bauchspeicheldrüsenkrebs

Kampf dem Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs

26. Januar 2006 Detlef Hoewing 0

Münster (nh) – Patienten mit Leber- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs haben meist sehr schlechte Heilungschancen, da die Tumoren keine Frühsymptome zeigen und oft zu spät entdeckt werden. Wissenschaftler der Universitätsklinik Münster arbeiten derzeit an einem neuartigen Ansatz zur Behandlung dieser bösartigen Tumoren: Sie untersuchen, bei welchen Tumortypen das Zellgift „Viscumin“ aus der Mistel zur Therapie erfolgversprechend eingesetzt werden kann. Außerdem prüfen die Forscher, ob sie die Tumoren anhand spezifischer Tumormarker früher als bisher aufspüren können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 240.000 Euro.

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MRT-Thermoeffekt während der Laserung einer Lebermetastase, gekühlter Applikator, 23 Watt (Prof. Vogl, Frankfurt a.M.)
Leberkrebs

Bildanalyse bei Lebertumoren

12. Februar 2005 Detlef Hoewing 0

In Bremen geht das weltweit erste Dienstleistungszentrum für die radiologische Diagnostik von Lebertumoren an den Start: MeVis Distant Services (MDS). Die Einrichtung bietet ab sofort Krankenhäusern, Arztpraxen und radiologischen Zentren an, die Daten von Computertomographie- (CT) und Magnet-Resonanz Tomographie Aufnahmen (MRT) der Leber mit einer eigens hierfür entwickelten Software zu analysieren und als dreidimensionale Gebilde darzustellen.

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