leberzellkrebs

Leberzellkrebs – heilbar bei rechtzeitiger Früherkennung

Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und gehört zu den drei häufigsten Todesursachen, die durch Tumore hervorgerufen werden. Er ist Todesursache Nummer 1 bei Patienten mit Leberzirrhose. Ernste Beschwerden treten oft erst im späten Stadium auf, meist liegt als Folge einer Lebererkrankung eine Leberzirrhose (Vernarbung des Lebergewebes) vor und…

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Patienten-Pass für die Früherkennung von Leberzellkrebs

Der Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist eine bösartige Erkrankung, die sich direkt aus den Leberzellen entwickelt. Eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen. Daher entwickelte die Deutsche Leberstiftung den „Leberzellkrebs-Früherkennungspass“ für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. Es erkranken fast ausschließlich…


Integration der SIRT in das Behandlungskonzept inoperabler Lebertumoren

Die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) ist mittlerweile fester Bestandteil palliativer Behandlungskonzepte von nicht resektablen Lebermetastasen und primärem Leberzellkrebs und gewinnt zunehmend auch im Rahmen der Leberchirurgie an Bedeutung. Durch Injektion radioaktiver Mikrokügelchen in die Leberarterie wird das Tumorgewebe direkt im Körperinneren bestrahlt. Entscheidend für die Wirksamkeit der Therapie ist eine effiziente Patientenselektion im Rahmen eines fächerübergreifenden Tumorboards. Experten stellten die Auswahlkriterien auf dem diesjährigen Chirurgenkongress einem Fachpublikum vor.

Die Selektive Interne Radiotherapie kann die Prognose bei zielgenauer Patientenauswahl signifikant verbessern, war das Fazit von Experten auf dem diesjährigen DGCH-Kongress. Die Therapie wird besonders beim nicht resektablen hepatozellulären Karzinom sowie bei Lebermetastasen aus Darm- und Brustkrebs oder neuroendokrinen Tumoren eingesetzt. Aber auch Cholangiokarzinome und Metastasen aus dem Pankreas oder des okulären Melanoms zeigen nach SIRT gute Ansprechraten.

„Bei der SIRT ist eine sorgfältige Patientenselektion Voraussetzung für den Therapieerfolg. Die Indikation sollte stets im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards aus erfahrenen Onkologen, Leberchirurgen, Nuklearmedizinern und interventionellen Radiologen gestellt werden“, empfiehlt Prof. Dr. Christiane Bruns, leitende Oberärztin der Chirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum der Universität München in Großhadern und Mitglied der Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie. Um für die Therapie in Frage zu kommen, sollte ein guter Performance-Status gegeben sein. Zudem muss der Bilirubinspiegel unter 2 mg/dl liegen, um das Risiko einer Strahlenhepatitis gering zu halten. Vor der Behandlung ist auch eine signifikante extrahepatische Metastasierung auszuschließen. Ein hepato-pulmonaler Shunt über 20 Prozent ist als Kontraindikation anzusehen und Experten empfehlen, eine radiosensibilisierende Chemotherapie mindestens zwei Wochen vor und nach der SIRT auszusetzen. Zudem sollte die Leber zuvor nicht perkutan bestrahlt worden sein.


Welt-Krebstag 2013: Über Krebsmythen informieren und aufklären

Leberzellkrebs muss kein Schicksal sein: Frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie kann Leberzellkrebs verhindern.

Der Weltkrebstag findet am 4. Februar 2013 statt und informiert in diesem Jahr speziell über Mythen, die sich um die Krankheit Krebs ranken. Krebs ist in Deutschland immer noch die Erkrankung, vor der sich die meisten Menschen fürchten. An Leberzellkrebs erkranken rund 5.000 Personen jedes Jahr neu in Deutschland, Tendenz steigend.

Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. In den letzten 20 Jahren hat sich die Neuerkrankungsrate in westlichen Ländern mehr als verdoppelt. Auch in Deutschland nehmen die Fälle von Leberzellkrebs zahlenmäßig zu, weil die zugrundeliegenden und verursachenden Erkrankungen immer häufiger werden. Der Grund für den aktuellen Anstieg der Neuerkrankungsrate ist unter anderem die Zunahme der Fettleberhepatitis im Rahmen eines Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) und bei Übergewicht.


Experten diskutieren neue Strategien gegen Leberkrebs

Über neue Behandlungskonzepte und aktuelle Forschungsergebnisse bei Leberzellkarzinom diskutieren rund 200 Wissenschaftler und Ärzte verschiedener Fachrichtungen auf einem internationalen Forschungskongress vom 5. bis 7. Juli 2012 in Heidelberg. Gastredner ist der Heidelberger Nobelpreisträger Professor Dr. Harald zur Hausen. Zu seinem Vortrag „Vaccination against Cancer: Results and Perspectives” am Donnerstag, den 5. Juli 2012, um 15.15 Uhr sind die interessierte Bevölkerung und Journalisten herzlich eingeladen. Die Vortragssprache ist Englisch. Veranstaltungsort ist das Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg.


Durchbruch bei Operation großer Lebertumore

Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie - Quelle: UKRFachzeitschrift bescheinigt Regensburger Chirurgen „einen der erfolgversprechendsten Fortschritte bislang“. Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, und seine Arbeitsgruppe haben eine Methode entwickelt, mit der sich bisher nicht operable sehr große Lebertumore oder mehrere verteilte Tumorknoten erstmals operativ entfernen lassen.

Dem Universitätsklinikum Regensburg ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Lebertumoren gelungen. Prof. Dr. Hans J. Schlitt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, und seine Arbeitsgruppe haben eine Methode entwickelt, mit der sich bisher nicht operable sehr große Lebertumore oder mehrere verteilte Tumorknoten erstmals operativ entfernen lassen. In der M ärz-Ausgabe der wichtigsten chirurgischen Fachzeitschrift „Annals of Surgery“ wird dieses Verfahren erstmals beschrieben. Die Herausgeber bezeichnen die Methode als „einen der erfolgversprechendsten Fortschritte in der onkologischen Leberchirurgie bislang“.


Schnelle Hilfe bei Tumoren und Metastasen in der Leber

Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012

Berlin, – Jedes Jahr entwickeln in Deutschland circa 30.000 Patienten im Laufe ihrer Krebserkrankung Metastasen in der Leber. Die Häufigkeit von Primärtumoren der Leber steigt seit einigen Jahren. Die Therapie von Tumoren und Metastasen in der Leber wird auch Thema auf dem 30. Deutschen Krebskongress sein, welcher zurzeit in Berlin stattfindet. Die Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie möchte diesen als Auftakt für ihr aktuelles Projekt nutzen und verstärkt zu den Möglichkeiten der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) bei der Behandlung von Tumoren in der Leber informieren: Sie steht ab heute im World Wide Web mit einem umfangreichen Portal zur Verfügung. www.leberkrebstherapie.org richtet sich an Patienten, Angehörige, Ärzte und andere Interessenten und bietet ihnen umfassende Informationen rund um die Selektive Interne Radiotherapie, Beratung in Form einer Online- Sprechstunde und Kontakt zu durchführenden Kliniken in ganz Deutschland.


Hoffnung auf Heilung

(22.06.09) Die Fortschritte in der Medizin ermöglichen es, Krebserkrankungen immer besser in den Griff zu bekommen. Das gilt auch für den Leberkrebs. „Selbst wenn ein Patient ein Leberzellkarzinom entwickelt hat, stehen heutzutage viele Therapiemöglichkeiten offen“, erklärt die Sprecherin des Berufsverbandes Niedergelassener Gastroenterologen (bng), Prof. Dr. Birgit Kallinowski.


Angriffspunkt für die Krebstherapie

Bei dem Bild handelt es sich um  HO-1 Expression (rot) im humanen HCC - Quelle: PD Dr. Sass, Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfDie Diagnose Leberzellkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist für die Betroffenen oftmals der Anfang vom Ende. Das HCC stellt weltweit die dritthäufigste Todesursache durch Tumoren dar. Jährlich versterben mehr als 500.000 Menschen an den Folgen eines HCC, wobei die mittlere Überlebenszeit nach Diagnosestellung durchschnittlich ein Jahr beträgt. Häufig treten Resistenzen gegen Chemotherapeutika auf, die zum Teil auf die Expression des multi-drug resistance protein (MDR1) zurückgeführt werden können. Zur Tumorresistenz könnte aber auch die vermehrte Produktion anderer Schutzproteine in Leberkarzinomzellen beitragen.


Vom Formelwerk zur sichtbaren Veränderung bei Leberkrebs

Mit systembiologischen Methoden untersucht CancerSys die molekular- und zellbiologischen Prozesse bei der Entstehung von Tumoren der Leber Mit der positiven Beurteilung durch ein Expertengremium der Europäischen Union wurden die Weichen gestellt für den neuen Forschungsverbund CancerSys. Das Konsortium widmet sich der systembiologischen Untersuchung von Leberkrebs und soll voraussichtlich Anfang 2009 seine Arbeit aufnehmen. CancerSys basiert auf der Grundlage von HepatoSys, dem 2004 gegründeten Systembiologie- Netzwerk zur Erforschung der Leberzelle, und weitet dessen Arbeit auf eine internationale Ebene der Zusammenarbeit aus.