Leukämieforschung

Computersystem für Krebsforscher

Prof. Martin Dugas, hier mit seinen Mitarbeitern Christian Ruckert (l.) und Hans-Ulrich Klein (r.), ist Initiator des neuen Bis zu einem Terabyte für einen einzigen Patienten, mehr als der Speicherplatz gängiger Heimcomputer: Die Datenmengen, die in der modernen Leukämieforschung anfallen, sind riesig – und die Auswertung sowie Interpretation nur mit modernen Informatik-Verfahren möglich. Ein solches entwickelt mit dem weltweiten „Leukämie-Genatlas“ derzeit das Institut für Medizinische Informatik und Biomathematik (IMIB) der Universität Münster. Den Aufbau der neuen Datenbank ermöglicht die Deutsche José Carreras Stiftung, die für das Projekt eine Anschubfinanzierung von rund 120.000 Euro zur Verfügung stellt.

< >

Neue Ziele in der Leukämieforschung am Deutschen Krebsforschungszentrum

Gleich vier Wissenschaftlerteams am Deutschen Krebsforschungszentrum beginnen derzeit viel versprechende Forschungsprojekte, mit denen sie die Therapiemöglichkeiten bei Leukämie und verwandten Blutkrankheiten verbessern wollen. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. unterstützt diese Forschungsarbeiten, die jeweils zwei bzw. drei Jahre dauern werden, mit insgesamt rund 900 000 Euro. Die Wissenschaftler der vier Gruppen verfolgen dabei ganz unterschiedliche Forschungsansätze.