Lungenkrebs

Neuer Nachsorgepass bietet Lungenkrebspatienten Orientierung

14. Juli 2014 Detlef Hoewing 0

Nach Abschluss der Therapie folgt die Nachsorge – eine Empfehlung, die auch für Lungenkrebspatienten gilt. Denn: Die regelmäßigen Untersuchungen helfen nicht nur dabei, den Gesundheitszustand des Patienten zu kontrollieren. Sie bieten auch eine Möglichkeit weiter mit dem Arzt im Austausch zu bleiben, etwa über Schwierigkeiten bei der Rückkehr in den Alltag oder psychische Probleme. Mit dem „Nachsorgepass für Lungen-krebspatienten“ gibt die Roche Pharma AG sowohl Betroffenen als auch Ärzten eine praktische Unterstützung bei der Planung von Nachsorge oder Verlaufskontrolle an die Hand. „Wie bei jeder Krebsbehandlung spielt auch beim Lungenkrebs die Nachsorge eine wichtige Rolle. Warum? Ihr Arzt – und auch Sie – möchten sicher sein, ein Wiederauftreten der Krankheit rechtzeitig zu erkennen“, unterstreicht Barbara Baysal, Leiterin der Selbsthilfe Lungenkrebs Berlin, die Wichtigkeit eines solchen Passes. Dadurch kann der Arzt auf mögliche Begleiterscheinungen der Therapie eingehen, einen Status zur Lebensqualität des Patienten erfassen und ein Rezidiv möglichst frühzeitig erkennen. All dies sind wichtige Bestandteile der Nachsorge, die sich an die Therapie der Lungenkrebs-Erkrankung anschließen. Sie bietet Be-troffenen eine fortlaufende Kontrolle des Gesundheitszustandes sowie umfassende Unterstützung und Begleitung auf dem Weg zurück in den Alltag. Vor allem in den ersten fünf Jahren, wenn das Risiko für einen Rückfall noch erhöht ist, […mehr lesen]

Lungenkrebszelle bei der Teilung Quelle: Dr. Felix Bestvater, Deutsches Krebsforschungszentrum
Lungenkrebs

Personalisierte Therapie verlängert Überleben – Neue Lungenkrebsstudie veröffentlicht

31. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Eine Studie mit circa 5.000 Lungenkrebspatienten führt zu einer neuen, genomisch basierten Klassifikation von Lungenkrebs und ermöglicht eine Vorhersage präziserer und effektiverer Therapien. Das Überleben der Patienten, die auf Basis von Genuntersuchungen eine personalisierte Therapie erhalten, kann deutlich gesteigert werden.

Diese Aufsehen erregenden Ergebnisse präsentierten Wissenschaftler der Kölner Uniklinik und Universität zu Köln gestern auf dem weltgrößten Lungenkrebskongress im australischen Sydney. In der größten Studie ihrer Art untersuchten die Forscher in den Jahren 2010 bis 2013 das Gewebe von etwa 5.000 Lungenkrebspatienten aus Nordrhein-Westfalen. Mit Hilfe der gefundenen Genveränderungen konnten sie eine Zuordnung zu den Subtypen kleinzelliger beziehungsweise nicht-kleinzelliger Lungenkrebs oder weiteren Unterarten durchführen.

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Anwendungsbeispiel einer Photodynamischen Therapie mittels Ala und Laserlicht beim Lungenkrebs - Grafik: D.Höwing
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Lungenkrebs früher erkennen

4. Juli 2008 Detlef Hoewing 0

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums entdecken eine mögliche Früherkennungsmethode zur Diagnose des Bronchialkarzinoms. Ein Biomarker soll die Überlebenschancen von Lungenkrebspatienten erhöhen. Weitere Themen der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) sind die Aufklärung der Wirkungsmechanismen zweier weit verbreiteter Zytostatika sowie die Unterdrückung eines Signalweges, der an der Darmkrebsentstehung beteiligt ist. Die aktuelle Ausgabe des IJC erschien dazu am 01.07.2008.

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Anwendungsbeispiel einer Photodynamischen Therapie mittels Ala und Laserlicht beim Lungenkrebs - Grafik: D.Höwing
Lungenkrebs

Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs

12. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

DVD-Set: Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs - Quelle:Unter dem Motto „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ und der dazugehörigen Website www.lungenkrebszentrale.de können sich Patienten und deren Angehörige über medizinische Hintergründe und mögliche Hilfestellungen bei Lungenkrebs informieren. Eine Besonderheit bei Lungenkrebspatienten ist die zumeist kurze Lebensspanne, die den Patienten bei Diagnosestellung bleibt. Daher finden sich auch kaum krankheitsspezifische Netzwerke von Selbsthilfegruppen, die sich die Interessen von Lungenkrebs Betroffenen zur Aufgabe gemacht hätten.

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