Legende: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Lungenmetastase: Tumorzellen (grün) formen solide Tumorknoten, die in engem Kontakt mit umgebenden Kapillaren (rot) stehen. Die wechselseitige Kommunikation zwischen Tumorzellen und Endothelzellen ermöglicht das Wachstum von Metastasen. Endothelzellen können das Tumorwachstum dabei aktiv fördern. - Quelle: Oliver Meckes (Eye of Science) / H. Augustin (DKFZ)
Forschung

Mit Magnetfeldern Metastasen früh aufspüren

10. Juni 2009 Detlef Hoewing 0

Damit Ärzte frühzeitig Metastasen erkennen können, entwickelt ein Forscherverbund aus Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Uniklinik Heidelberg gemeinsam neue molekulare Sonden und Methoden für die Magnetresonanz-Tomographie (MRT), einem bildgebenden diagnostischem Verfahren. Die Initiative „ModularProbes“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den nächsten drei Jahren mit 1,6 Mio Euro unterstützt. Das Verbundprojekt wird von dem Biochemiker Prof. Dr. Peter Bayer am Zentrum für Medizinische Biotechnologie an der UDE koordiniert.

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