Brustuntersuchung - Quelle: Humannews
Brustkrebs

Neue Methoden für ein optimiertes Screening

27. April 2016 Detlef Hoewing 0

Berlin/Leipzig, 26.04.2016. Das deutsche Früherkennungsprogramm für Brustkrebs setzt ganz auf die Mammographie. Doch diese Methode hat nicht zuletzt bei Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe Grenzen: Je dichter die Brust, desto schwieriger wird es, bösartige Tumore zu erkennen. MRT-, Ultraschall-, und Tomosynthese-Untersuchungen, aber auch neue Methoden wie die dreidimensionale Cone-Beam-Brust-CT können dazu beitragen, die Brustkrebs-Früherkennung und die Abklärungsdiagnostik zielgerichteter zu gestalten und besser auf individuelle Gegebenheiten abzustimmen. Neue Erkenntnisse hierzu bringt der 97. Deutsche Röntgenkongress, 4. bis 7. Mai 2016 in Leipzig. Die Mammographie ist beim deutschen Brustkrebs-Screening-Programm derzeit die universell eingesetzte Methode, um verdächtige Strukturen in der Brust zu entdecken. Diese werden dann bei Bedarf in einem zweiten Schritt im Rahmen der so genannten Abklärungsdiagnostik unter Einsatz weiterer bildgebender Methoden sowie mit Hilfe von Nadelbiopsien genauer untersucht. Das standardisierte Vorgehen hat viele Vorteile, es wird aber nicht jeder Frau gerecht: „Die Methode hat Grenzen bei Frauen mit dichtem Brustgewebe. Hier zeigen Studien, dass der Mammographie von 100 bösartigen Tumoren etwa 40 entgehen“, betont Dr. Susanne Wienbeck, Radiologin am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Brustzentrum der Universitätsmedizin Göttingen. Wienbeck und andere Radiologen, die sich mit der Brustkrebsdiagnostik beschäftigen, plädieren deswegen für eine individualisiertere Herangehensweise an das Screening, um die Trefferquote […mehr lesen]

Der neue hochempfindliche Bluttest unterscheidet genau zwischen gut- und bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und erkennt gefährliche Veränderungen in frühesten Stadien. Uniklinikum Dresden
Brustkrebs

Brustkrebs: Bluttest soll Früherkennung verbessern

27. Oktober 2015 Detlef Hoewing 0

Neues Verfahren könnte Mammographie ergänzen Aachen (Ko) – Brustkrebs: Tumore in der Brust könnten vielleicht bald früher, zuverlässiger und schonender erkannt werden als bisher – mit nur wenigen Blutstropfen. Wissenschaftler aus Aachen arbeiten derzeit an einem Test, der zukünftig die Mammographie ergänzen und die Brustkrebs-Früherkennung verbessern könnte. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Aachener Projekt mit rund 335.000 Euro. Brustkrebs ist immer noch die häufigste weibliche Tumorart. Über 75.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Spätestens seit der Einführung des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms ist die qualitätsgesicherte Röntgenuntersuchung der Brust fester Bestandteil der Krebsfrüherkennung in Deutschland. Wegen ungenauer Ergebnisse ist sie jedoch immer wieder in der Diskussion: Manche Veränderungen, die in der Mammographie bösartig aussehen, breiten sich nicht weiter aus. Andererseits kann es vorkommen, dass ein bösartiger Tumor nicht erkannt wird. Wissenschaftliche Arbeiten an der Uniklinik RWTH Aachen könnten die Brustkrebs-Früherkennung verbessern: In der Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie um Professor Dr. Edgar Dahl entwickeln Wissenschaftler derzeit einen Bluttest, der bösartige Zellveränderungen schon in frühen Stadien der Erkrankung erkennen soll. Als minimal-invasive und nicht belastende Methode könnte dieser Test damit zukünftig die Mammographie ergänzen. Ein weiterer Vorteil des neuen Frühwarnsystems: Der Test ist sehr spezifisch – er unterscheidet präzise zwischen gesundem und krankem Gewebe. Studienleiter Professor […mehr lesen]

Plakatmotiv Ich bin dabei - Kooperationsgemeinschaft Mammographie | Urs Kuckertz Photography
Brustkrebs

Kooperationsgemeinschaft Mammographie startet Aktion „Ich bin dabei“

2. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Brustkrebsmonat Oktober: Einfach mehr wissen!

Plakatmotiv Ich bin dabei -  Kooperationsgemeinschaft Mammographie | Urs Kuckertz PhotographyWissen Frauen genug über das Mammographie-Screening-Programm? Die Antwort lautet nein. Nach einer aktuellen, vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie* der Woman´s Health Coalition zeigen sich noch Wissenslücken, obwohl das Screening bereits seit 2009 flächendeckend rund 10,5 Millionen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre in Deutschland angeboten wird. Ein Teil der Frauen kennt beispielsweise nicht den Zusammenhang zwischen fortschreitendem Alter und steigendem Brustkrebsrisiko, kann das Screening nur schwer von anderen Brustkrebs- Früherkennungsmaßnahmen unterscheiden und setzt Früherkennung mit „Vorsorge“ gleich.

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie startet deshalb im Oktober mit einem neuen Informationsangebot für Frauen unter http://www.mammo-ich-bin- dabei.de/. In Zusammenarbeit mit dem Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums wird auch eine kostenlose, telefonische Beratung durch den KID unter 0800-4203040 angeboten. Die bundesweite Aktion wird begleitet durch Plakatierung, TV-Spot und Infoblatt, das im Oktober an rund 500.000 anspruchsberechtigte Frauen versendet wird.

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Brustuntersuchung - Quelle: Humannews
Brustkrebs

Brustimplantate – ist eine Mammographie möglich?

2. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

In Deutschland lassen sich jährlich 15.000 bis 20.000 Frauen die Brüste vergrößern, so die Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Können Frauen mit kosmetischen Brustimplantaten noch eine Mammographie durchführen lassen, zur Krebsfrüherkennung oder um einen Krebsverdacht abzuklären? Diese Fragen beantwortet der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums in seinem „Aktuellen Thema“ zum Brustkrebsmonat Oktober.

Die Mammographie ist die wichtigste Untersuchung, um einen Brustkrebsverdacht abzuklären, beispielsweise bei einem tastbaren Knoten. Außerdem ist sie in Deutschland Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten alle zwei Jahre eine Einladung zur Mammographie.

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Informierte Entscheidung
Brustkrebs

Weltfrauentag | Brustkrebsfrüherkennung: Selbst ist die Frau!

8. März 2013 Detlef Hoewing 0

Informierte EntscheidungMit dem 50. Lebensjahr erhalten Frauen in Deutschland ihre erste Einladung zum Mammographie-Screening. Ob frau daran teilnimmt, entscheidet sie selbst. Deshalb sollte sie gut informiert sein, welche Vorteile und Risiken die Brustkrebsfrüherkennung hat. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie greift anlässlich des Weltfrauentags die gängigsten Irrtümer zur Brustkrebsfrüherkennung auf und klärt auf über „Medizinerlatein“.

Schützt Früherkennung vor Brustkrebs?

Eine Früherkennungsuntersuchung kann Brustkrebs nicht verhindern! Doch kann sie Krebs in einem sehr frühen Stadium entdecken und damit eine schonende, erfolgreiche Behandlung ermöglichen. Früherkennung soll Leben retten. Nach Schätzungen des Robert Koch-Institutes (RKI) können durch das Mammographie-Screening-Programm in Deutschland rund 2.000 Frauen jährlich mehr den Brustkrebs überleben. Zurzeit erkranken rund 72.000 Frauen im Jahr an Brustkrebs, rund 17.000 (RKI) sterben daran.

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Plakatmotiv Ich bin dabei - Kooperationsgemeinschaft Mammographie | Urs Kuckertz Photography
Brustkrebs

Wesentlich besser als Röntgen-Mammographie

11. September 2012 Detlef Hoewing 0

Magnetresonanz-Mammographie entdeckt kleinste Brusttumoren, bevor Metastasen entstehen/ 200 internationale Experten tagen vom 27. bis 29. September in Jena

Die Magnetresonanz-Mammographie (MRM), die Kernspinuntersuchung der Brust, ist eine höchst genaue und dazu strahlungsfreie Methode zum Nachweis kleinster Brusttumoren. „Wir finden damit selbst drei Millimeter kleine Krebsherde“, erklärt Prof. Werner A. Kaiser, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie I am Universitätsklinikum Jena, einer der Pioniere auf dem Gebiet der MRM. „Die Methode ist also erheblich genauer als die beim Screening verwendete Röntgen-Mammographie.“

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Kegelstrahl-CT der Brust - Quelle: Deutsche Röntgengesellschaft
Brustkrebs

Deutsches Mammographie-Screening-Programm ist erfolgreich

8. Juli 2012 Detlef Hoewing 0

Berlin. Internationale Studien haben nachgewiesen, dass der Nutzen von Mammographie-Screening-Programmen zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren das Risiko überwiegt. Erst im Frühjahr 2012 bestätigten Forscher von der Universität Rotterdam auf dem 8. Europäischen Brustkrebskongress in Wien, dass durch Mammographie- Screening eine Senkung der Brustkrebssterberate um 31 Prozent in den Niederlanden zu verzeichnen ist.

Die Ergebnisse des deutschen Mammographie-Screening-Programms, im Februar 2012 veröffentlicht, zeigen, dass das Brustkrebsfrüherkennungsprogramm auch hierzulande auf einem sehr guten Weg ist. Denn um die Effektivität des Programms bereits frühzeitig beurteilen zu können, werden kontinuierlich die von den Europäischen Leitlinien definierten Leistungsparameter wie Brustkrebsentdeckungsrate analysiert, ausgewertet und offen gelegt.

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Bildanalyse-Software zur computerunterstützen Erkennung veränderter Muttermale in Digitalfotos - Quelle: Datinf® GmbH
Brustkrebs

Mammographie-Screening in Deutschland auf sehr gutem Weg

24. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Berlin. Zum zweiten Mal seit Einführung des größten europäischen Mammographie-Screening-Programms im Jahr 2005 legt die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Auswertungen der Daten für Deutschland in einem Evaluationsbericht vor. Erstmalig finden sich im aktuellen Bericht Ergebnisse für die „Folgerunden“, da im Auswertungszeitraum 2008-2009 die Einführung des Mammographie-Screening-Programms weitgehend abgeschlossen war und Frauen bereits wiederholt (im Zwei-Jahres-Intervall) am Screening teilgenommen haben.

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