Podiumsdiskussion "Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken junger Krebspatienten." Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Frauke Frodl
Allgemein

Engagierte junge Menschen mit Krebs

28. April 2017 Detlef Hoewing 0

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs auf der 8. Berliner Stiftungswoche Berlin, 27. April 2017. „Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken von jungen Krebspatienten.“ war der Titel der Podiumsdiskussion der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs am Dienstag (25. April 2017) in der Google-Repräsentanz Deutschland in Berlin. Die im Jahr 2014 gegründete Stiftung nahm bereits zum zweiten Mal an der Berliner Stiftungswoche teil. „Das ehrenamtliche Engagement der jungen Frauen und Männer, die an Krebs erkrankt sind oder waren, ist außerordentlich groß. Dass sie sich trotz ihrer schweren Erkrankung und neben Ausbildung und Berufsleben für andere Betroffene einsetzen, ist für die Gesellschaft ein großer Gewinn. Gemeinsam mit ihnen haben wir in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Projekte für andere Betroffene entwickelt, die sehr erfolgreich angelaufen sind“, so Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung. Prof. Dr. med. Diana Lüftner, Vorstandsmitglied der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und Oberärztin an der Berliner Charité, kritisierte die Diskriminierung von jungen Krebspatienten im Berufsleben scharf: „Dass bspw. ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst den bereits zugesagten Ausbildungsplatz für einen meiner Patienten nach Bekanntwerden einer geheilten Krebserkrankung zurückgezogen hat, ist beschämend.“ Lea Marlen Woitack, Schauspielerin und erste […mehr lesen]

Resektionsplanung mit der Pfortader (orange), den Lebervenen (cyan) und den Metastasen (gelb)
Forschung

Wie entstehen Metastasen?

25. April 2015 Detlef Hoewing 0

Sind Menschen an einem bösartigen Tumor erkrankt, können sich überall in ihrem Körper Metastasen bilden, die die Heilungschancen häufig erheblich verschlechtern. Wie die Absiedlungen der ursprünglichen Geschwulst genau entstehen, untersuchten Wissenschaftler des Instituts für Molekularbiologie und Dr. Alexander Carpinteiro, Oberarzt der Klinik für Hämatologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und berichten darüber im Fachmagazin Embo Molecular Medicine. Die Forscher analysierten in einer vorklinischen Studie, wie sich die Zellen des Primärtumors in anderen Geweben ansiedeln und eine Metastase bilden. „Wir konnten nachweisen, dass bei diesem Prozess die Blutplättchen eine sehr wichtige und bisher unbekannte Rolle spielen“, erklärt Dr. Alexander Carpinteiro. Zirkulierende Tumorzellen sind demnach zunächst kaum in der Lage, Metastasen zu bilden. Sie verteilen sich über die Blutbahnen im Körper und interagieren dabei mit den Blutplättchen. Diese werden dadurch angeregt, ein bestimmtes Eiweiß – das Enzym Saure Sphingomyelinase – abzusondern. Das bewirkt wiederum auf der Membran der Tumorzellen die Bildung sogenannter Ceramid-Plattformen. Darin können sich dann Eiweißmoleküle, sogenannte Integrine, einlagern, die dabei gleichzeitig aktiviert werden. Dr. Carpinteiro: „Erst wenn all dies geschehen ist, können sich die zirkulierenden Tumorzellen an spezialisierte, flache Zellen in den Innenseiten der Blutgefäße anheften, den sogenannten Endothelzellen, und in ein anderes […mehr lesen]

Patientin - pixabay
Allgemein

TV-Spendengala zugunsten krebskranker Menschen

10. September 2014 Detlef Hoewing 0

„Willkommen bei Carmen Nebel“ am 13. September 2014 im ZDF Berlin/Bonn (hg) – Am Samstag, den 13. September 2014, beginnt um 20.15 Uhr die TV-Spendengala „Willkommen bei Carmen Nebel – Die große Show der Jubiläen “. Live aus dem Velodrom in Berlin präsentiert die beliebte Moderatorin ein unterhaltsames Abendprogramm mit Stars wie Nana Mouskouri, Helmut Lotti, José Feliciano, Roland Kaiser und der erfolgreichen Tanzshow Riverdance. Zudem bittet Carmen Nebel, Botschafterin der Deutschen Krebshilfe, um Spenden für die Organisation. Sie stellt Menschen und Projekte vor, die Betroffenen Mut machen und erfolgreich gegen den Krebs kämpfen. Carmen Nebel würdigt mit ihren Gästen, die alle in diesem Jahr ebenfalls ein persönliches Jubiläum feiern, das 40-jährige Engagement der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation trug seit ihrer Gründung am 25. September 1974 maßgeblich dazu bei, die Heilungschancen krebskranker Menschen und ihre Versorgung stetig zu verbessern. Für die Moderatorin ist es eine Herzensangelegenheit, sich für Krebskranke zu engagieren: „Die Diagnose Krebs verändert das Leben eines Menschen von einer Sekunde auf die andere dramatisch. Die Betroffenen brauchen eine bestmögliche Versorgung und umfassende Informationen – aber sie brauchen auch unsere Solidarität und Fürsorge“. Carmen Nebel ist seit März 2010 als Botschafterin der Deutschen Krebshilfe aktiv. Im letzten Jahr konnte […mehr lesen]

Magazin der Deutschen Krebshilfe: Ausgabe 2/2008
Deutsche Krebshilfe

Magazin: Wann kann ich endlich wieder Skifahren?

16. Dezember 2013 Detlef Hoewing 0

Neues Magazin der Deutschen Krebshilfe erschienen

Bonn (hg) – Die Winter-Ausgabe des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“ rückt Menschen in den Fokus, die sich mit aller Kraft gegen den Krebs einsetzen. Da sind zum einen zwei leidenschaftliche Skifahrer, die der Kampf gegen den Knochenkrebs vereint. Oder die vielen engagierten Unterstützer, die mit originellen Ideen Spenden sammeln. Mit dem Geld werden Projekte für die Krebsforschung ermöglicht, von denen einige in dieser Ausgabe vorgestellt werden.

Die Titelgeschichte über Paralympicsgewinner Alexander Spitz und den 12-jährigen Schüler Leander macht Mut. Sie erzählt von dem ergreifenden Kampf der beiden gegen den Knochenkrebs und von ihrem langen Weg zurück auf die Skipiste. Im Interview erklärt Professor Dr. Heribert Jürgens, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Münster, wie Knochentumoren behandelt werden.

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Schmerz - pixabay
Medizin

Bei Schmerzen nicht leiden, sondern handeln

7. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Frühe Diagnose kann Gelenk- und Rückenbeschwerden lindern

Häufig liegen Monate oder Jahre voller Qual hinter ihnen: Menschen mit chronischen Schmerzen an Rücken und Gelenken müssen oft viel aushalten, bis sie Linderung erfahren. Meist warten die Betroffenen jedoch selbst viel zu lange, dass die Beschwerden von allein wieder verschwinden. Sie halten tapfer durch und schieben den Arztbesuch vor sich her, obwohl alltägliche Bewegungsabläufe immer schmerzhafter werden. Doch statt sich zu quälen, sollten Betroffene lieber schnellstmöglich aktiv werden.

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Ein guter Ernährungsstatus ist bei Krebs besonders wichtig. - Quelle: Berliner Krebsgesellschaft
Deutsche Krebshilfe

Gesund essen gegen Krebs

28. März 2013 Detlef Hoewing 0

Neues Magazin der Deutschen Krebshilfe erschienen Bonn (sts) –Täglich entscheiden wir darüber, was wir essen. Dies erfolgt meist intuitiv und oft nicht im Einklang mit dem, was als gesund gilt. So erging es Tom. Jahrelang aß er was und wie viel ihm gerade schmeckte. Sein Gewicht stieg stetig, das Bewegen im Alltag wurde mühsam. In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Deutschen Krebshilfe erzählt Tom, was ihn zum Umdenken bewogen hat und warum er seinen jetzigen Lebensstil schätzt. Als Single kümmerte es Tom wenig was er aß. Anderes war wichtig, Essen etwas für nebenbei. Er aß zu viel, zu kalorienreich, zu unausgewogen und war zudem zu wenig körperlich aktiv. Wie Tom geht es vielen Menschen. Fehlernährung ist in Deutschland weit verbreitet: Jedes sechste Schulkind und mehr als die Hälfte der erwachsenen Bundesbürger sind übergewichtig. Übergewicht schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, es kann auch zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. „Wer sich vielseitig ernährt und regelmäßig bewegt, vermeidet Übergewicht und fühlt sich direkt wohler und leistungsfähiger“, sagt Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft. „Langfristig kann so auch bestimmten Krebsarten vorgebeugt werden“. Als Tom Vater wurde, schaffte er es, sich ernsthaft zu […mehr lesen]

BU: Dickdarmkrebs unter dem Fluoreszenzmikroskop
Krebsthemen

Krebs: Seriöse Information gegen gängige Mythen

3. Februar 2013 Detlef Hoewing 0

 Berlin, 1. Februar 2013 – Noch immer ist die öffentliche Wahrnehmung der Krankheit Krebs von falschen Vorstellungen geprägt. Um gängige Mythen über die Erkrankung auszuräumen, wirbt der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar für eine informierte Haltung gegenüber Krebs.

Weltweit erkranken jährlich rund 12,4 Millionen Menschen an Krebs; in Deutschland waren es nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 2012 zirka 486.000 Menschen. Angesichts der verlängerten Lebenserwartung der Menschen rechnen Experten mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen auf weltweit 20 Millionen Fälle im Jahr 2030, wenn es bis dahin nicht gelingt, die Krebsprävention zu verbessern.

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Abb. a: Symptomatische Pneumonitis vier Wochen nach Strahlentherapie eines Lungenkarzinoms mit 60 Gy. Abb. b: Fibrotische Residuen sechs Monate nach Strahlentherapie.
Deutsche Krebshilfe

DVD „Strahlentherapie“ informiert und nimmt Ängste

23. August 2011 Detlef Hoewing 0

Bonn (jft) – Man kann sie nicht sehen, nicht riechen, nicht spüren, doch viele krebskranke Menschen verdanken den Strahlen ihr Leben. Denn die Strahlentherapie ist Standard in der modernen Krebsbehandlung. Fast jeder zweite Krebs-Patient benötigt im Rahmen seiner Therapie eine Bestrahlung. Die Deutsche Krebshilfe hat in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ nun einen Patienten- Informationsfilm „Strahlentherapie“ veröffentlicht. Betroffene und Angehörige berichten darin von ihren Erfahrungen mit dieser Form der Therapie. Ärzte und Wissenschaftler erklären anschaulich, wie Strahlen bösartige Krebszellen zerstören und welche Nebenwirkungen dabei auftreten können. Der Film kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe angefordert werden.

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Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
Gesundheitspolitik

6 Millionen Menschen sterben weltweit durch Tabakkonsum

28. August 2009 Detlef Hoewing 0

Berlin. In der dritten Auflage des Welt-Tabak-Atlas, der jetzt in Dublin vorgestellt wurde, berichten die Amerikanische Krebsgesellschaft und die Welt-Lungenstiftung, dass schon im kommenden Jahr 6 Millionen Menschen weltweit an den Folgen des Tabakkonsums sterben werden. In Deutschland rauchen dem Atlas zufolge 37,4 Prozent der Menschen. Damit rangiere Deutschland im europäischen Vergleich noch vor Frankreich, Großbritannien oder Spanien. „Die Daten sind einmal mehr Beleg dafür, wie es um die Bemühungen zur Tabakprävention in Deutschland bestellt ist“, erklärt Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, und verweist auf den nach wie vor fehlenden Nichtraucherschutz in Deutschland: “Seit Jahren ist es nicht gelungen, in Deutschland einen einheitlichen Nichtraucherschutz und Tabakverbote etwa in der Gastronomie zu etablieren. Wir fallen hier Jahr für Jahr hinter europäische Maßstäbe zurück“. Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert hier nochmals Bund und Länder auf, sich endlich auf einen einheitlichen und konsequenten Nichtraucherschutz zu verständigen.

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Das Team um Prof. Jens-Uwe Stolzenburg (li) bei der Besprechung der Bildgebungs-Daten eines Patienten. Angela Steller/UKL
Gesundheitspolitik

Versorgung urologischer Krebspatienten gefährdet

20. Juli 2009 Detlef Hoewing 0

Hamburg. Urologen fürchten um das Wohl ihrer Patienten. „Die anstehende Verabschiedung der Vereinbarung über die qualifizierte ambulante Versorgung krebskranker Patienten, die sogenannte ‚Onkologie-Vereinbarung‘ (Anlage 23 zu den Bundesmantelverträgen) bedroht die Versorgung unserer onkologischen Patienten durch unnötige und teils auch unzumutbare neue Voraussetzungen zur Teilnahme für uns Urologinnen und Urologen“, so Dr. Martin Bloch, Präsident des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V..

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