Messmethode

Neue Messmethode für invasive Tumorzellen

bbau der extrazellulären Matrix durch die invasive Brustkarzinomzellinie - Quelle: Universität StuttgartDer Abbau von Teilen des Bindegewebes wie zum Beispiel von Kollagenen (man spricht auch von der so genannten extrazellulären Matrix), spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Tumoren. Dr. Angelika Haußer vom Institut für Zellbiologie und Immunologie der Uni Stuttgart entwickelt gemeinsam mit Dr. Claudia Pacholski vom Stuttgarter Max- Planck-Institut (MPI) für Metallforschung eine neue Methode, mit der dieser Abbauprozess und damit die potentielle Ausbreitung von Tumorzellen schnell und einfach erfasst werden kann. Das Forschungsprojekt mit dem Namen „Protein kinase D-regulated extracellular matrix degradation monitored by an optical biosensor“ wurde zum 1. Juni in das Akademie-Kolleg „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (WIN-Kolleg) der Heidelberger Akademie der Wissenschaften aufgenommen und wird in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 266.000 Euro gefördert.

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