Neuerkrankungen

Hodenkrebs darf kein Tabu sein

Schamgefühl ist fehl am Platz: Mit etwa 4750 Neuerkrankungen jährlich ist Hodenkrebs in Deutschland der häufigste bösartige Tumor bei jungen Männern, Tendenz steigend. Die meisten Fälle treten im Alter zwischen 25 und 45 Jahren auf. Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Eltern ihre Söhne frühzeitig zu einer regelmäßigen Selbstuntersuchung anhalten. Ganz besonders gilt das, so die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), für junge Männer, die im Kindesalter an Hodenhochstand litten und dadurch ein höheres Risiko haben, an Hodenkrebs zu erkranken.


Förderung der Selbsthilfe Harnblasenkrebs

Weltweit erkranken jährlich 10 Millionen Menschen an Krebs – Tendenz steigend. Die WHO rechnet im Jahr 2020 sogar mit 15 Millionen Neuerkrankungen. In Deutschland sind im Jahr 2004 allein 436.000 Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert worden, rund 208.000 sind daran verstorben. Krebs ist eine Volkskrankheit. Jeder von uns ist direkt im Bekannten- oder Verwandtenkreis von der Krankheit betroffen. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. möchte Krebs aus der Tabuzone befreien, zum zentralen Thema in unserer Gesellschaft machen und Betroffenen umfassende Informationen zukommen lassen.