Nichtraucherschutzgesetz

Konsequenter Nichtraucherschutz gefordert

Erfurt (jti) – Das derzeit geltende Nichtraucherschutzgesetz in Thüringen lässt viele Ausnahmen vom Rauchverbot zu. Im Bundesland Thüringen darf bislang in der so genannten Eckkneipe, in Festzelten, in Spielhallen und in abgetrennten Raucherräumen geraucht werden. „Dieses völlig unzureichende Gesetz soll nun vom Landtag entfristet werden. Eine Entfristung würde jedoch bedeuten, diesen unzureichenden Stand der Dinge festzuschreiben und damit die Chance auf echten Nichtraucherschutz im Land zu verspielen“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Es sei hinlänglich bekannt, dass Rauchen und Passivrauchen schwere chronische Krankheiten wie Krebs, Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen verursachen können. Die Deutsche Krebshilfe, das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN und die Landeskrebsgesellschaft Thüringen appellieren daher an die Politiker, die Entfristung des Gesetzes am 20. Juni 2012 zu stoppen und den Nichtraucherschutz in Thüringen zu verbessern.

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