Nierenkrebs

Nierenkrebs: Gezielt gegensteuern, wenn der Tumor die Richtung ändert

Nierenkrebs lässt sich in vielen Fällen mit zielgerichteten Medikamenten gut behandeln, selbst wenn bereits Therapieresistenzen aufgetreten sind. Die Wahl des richtigen Medikaments ist dann allerdings entscheidend, um die Krebszellen erneut unter Kontrolle zu bringen. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK), des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) und des…

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Nierenkrebs – Artikelserie

© 2013 von Detlef Höwing über Nierenkrebs. Dieses Buch einer Artikelsammlung der Online-Zeitung Mensch & Krebs, www.krebszeitung.de ist frei verfügbar für den privaten Gebrauch. Alle Texte und Bilder dürfen nur dann weiter bearbeitet oder verwendet werden, wenn meine schriftliche Genehmigung dazu vorliegt. Eine kommerzielle Nutzung des Buches oder Texte oder…


Urologen propagieren Paradigmenwechsel zum Organerhalt bei Nierenkrebs

Hamburg. Nierenkrebs im Focus der Deutschen Urologen: Mit rund 16 000 Neuerkrankungen im Jahr ist das Nierenzellkarzinom der dritthäufigste urologische Tumor und eines der zentralen Themen auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 im Congress Center Hamburg. Neueste Erkenntnisse zur organerhaltenden Nierenkrebs-Chirurgie stehen dabei im Mittelpunkt.


Leuchtende Niere hilft bei der Entdeckung von Nierenkrebs

Die Abbildung zeigt 26 Stunden-alte Zebrafischembryonen. Gut sichtbar ist die Eihülle, der kugelige Dotter, der den Tieren zu diesem Zeitpunkt als Nahrungsvorrat dient, sowie die unter dem Fluoreszenzlicht grün leuchtenden Nieren der Embryonen. B. PernerDas Wilms-Tumor-Gen WT1 spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Niere. Eine Fehlfunktion dieses Genes führt zu Nierenkrebs bei Kindern. Forscher am Fritz-Lipmann-Institut in Jena haben nun mit Hilfe des Zebrafisches „genetische Schalter“ gefunden, die das WT1-Gen aktivieren.


Nierenkrebs, Therapiestudien, Yoga bei Krebs

Bonn (ek) – FOCUS Gesundheit strahlt am Dienstag, dem 9. Juni 2009, um 18:15 Uhr die 28. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist Nierenkrebs. Weitere Beiträge befassen sich mit Therapieoptimierungsstudien im Kindesalter, Yoga als begleitender Therapie, aktueller Krebsforschung und einem Besuch im Mildred-Scheel-Haus in Dresden. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 14. Juli 2009 ausgestrahlt.


Erfolgreiche Kombination gegen Nierenkrebs

Wissenschaftler untersuchten die Kombination aus einem humanen Antikörper und einer Standardchemotherapie zur Behandlung des häufig resistenten Nierenkarzinoms. Bei zwei Dritteln der Versuchstiere trat nach 20 Tagen ein vollständiges Tumorsterben ein. Weitere Themen der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) sind die antioxidative Wirkung von Vitamin D auf Prostatazellen und der Einsatz von schützenden Polyphenolen aus dem Apfel zur Therapie des Dickdarmkrebses. Die aktuelle Ausgabe des IJC erscheint am 15. Juni.


Immuntherapie muss Tumoren nicht direkt angreifen

Das Karzinom der Nebennierenrinde ist ein besonders bösartiger Tumor: Bei über 80 Prozent der Patienten treten im Laufe der Erkrankung Metastasen vor allem in Leber, Lunge und Knochen auf, die Heilungschance ist dann nahe Null. Aus diesem Grund will Martin Fassnacht an der Medizinischen Klinik I der Uni Würzburg eine Immuntherapie gegen diese Krebsform etablieren.


Studie bei Nierentumoren

Die Urologische Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf hat als zweites deutsches Zentrum und einziges in Nordrhein-Westfalen mit einer Studie beim fortgeschrittenen, nicht medikamentös vorbehandelten Nierenzellkarzinom begonnen. Dabei wird das neue, noch nicht zugelassene Medikament „Sorafenib“ mit der bisherigen Standardbehandlung bei Auftreten von Metastasen, der Immuntherapie, verglichen.


Neues Netzwerk soll Forschung zu Nierenkrebs stärken

Jena (09.05.05) Entdeckt werden sie oft nur zufällig bei einer Routine-Ultraschalluntersuchung – Tumoren der Nieren, auch Nierenzellkarzinome genannt. Diese bösartigen Geschwülste machen etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen aus, womit Nierenkrebs in Deutschland zu den eher seltenen Erkrankungen gehört. Männer sind dabei von dieser vor allem im Alter auftretenden Krebsart doppelt so oft betroffen wie Frauen. Doch mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung steigen in den letzten 20 Jahren auch die Zahlen der Patienten mit Nierenkrebs.“Hatten wir 1990 nur ca. 8000 jährliche Neuerkrankungen, so sind es heute schon mehr als 11.000, Tendenz weiter steigend“, erklärt Privatdozentin Dr. Kerstin Junker von der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Jena.


Neue Therapiemöglichkeiten für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom

Fortgeschrittener Nierenkrebs wird als unheilbar betrachtet, die Behandlung mit wenigen Standardtherapien haben derzeit einen geringen klinischen Nutzen. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es etwa 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Weltweit nehmen die Neuerkrankungsraten zu. Männer sind etwa 1,5mal so häufig vom Nierenzellkarzinom betroffen wie Frauen. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf.