In Leukämiezellen (hier lila) wird durch das neue Medikament der Signalweg zum natürlichen Absterben wieder freigemacht. Foto: Universitätsklinikum Ulm
Leukämie

Pille gegen Leukämie

18. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Für die O­nkologie hat das 21. Jahrhundert viel versprechend begonnen: Seit dem Ende der 1990er Jahre trägt die jahrzehntelange Forschung erste sichtbare Früchte in Form einer ganzen Reihe neuer, wirksamer Substanzen. Antikörper wie Herceptin gehören genauso dazu wie die sogenannten Tyrosinkinasehemmer. Beide Wirkstoffgruppen greifen den Krebs auf der molekularen Ebene an – ein sehr wirksames, aber auch begrenztes Verfahren. Die einzelnen Substanzen entfalten ihre Wirksamkeit nur bei ganz bestimmten, eng umgrenzten Tumorgruppen.

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Wissenschaftler untersuchen, wie Antikörper gesundes Gewebe von Leukämiepatienten am besten schützen können. © Dirk Mahler/Fraunhofer
Leukämie

Neues Diagnoseverfahren in der Leukämie-Therapie ausgezeichnet

28. Oktober 2004 Detlef Hoewing 0

Der von der TUI AG, Hannover, gestiftete und mit 15.000 Euro dotierte Rudolf-Schoen-Preis für besondere Leistungen in der Medizin geht an Privatdozentin Dr. med. Eva Mischak-Weissinger, Abteilung Hämatologie, Hämostaseologie und o­nkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (Direktor: Professor Dr. Arnold Ganser). Mit ihrer Forschungsarbeit konnte sie zeigen, dass mittels einer neuen Untersuchungsmethode, der Proteomanalyse, die rechtzeitige Erkennung einer lebensbedrohlichen Komplikation in der Leukämie-Therapie zuverlässig möglich ist. Die Arbeit wurde in der international renommierten Zeitschrift „Blood“ publiziert.

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