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Behandlung (Therapie) des oberflächlichen Harnblasenkrebses

Im letzten Artikel haben wir die diagnostischen Möglichkeiten behandelt, Harnblasenkrebs (auch Blasenkrebs oder medizinisch Urothelkarzinom genannt) zu erkennen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns nun mit der Behandlung (Therapie) des oberflächlichen Harnblasenkrebses.

Operative Blasenspiegelung (TUR-B)

TUR-B-Zeichnung - Bild: Detlef HöwingHat der Urologe nach der Diagnose den dringenden Verdacht, dass ein Harnblasenkrebs vorliegen könnte, wird er zunächst eine relativ kleine Operation, die Trans-Urethrale Resektion der Blase (TUR-B, TUR-Blase, oder auch operative Blasenspiegelung genannt) zur Abklärung und Sicherung der Diagnose empfehlen.

Diese wird meist in einer urologischen Fachklinik durchgeführt. Dazu wird unter Narkose ein starres Rohr durch die Harnröhre in die Harnblase eingeführt, durch das sich zusätzliche Operationsinstrumente wie, z. B. eine Hochfrequenzstrom führende Drahtschlinge, einbringen lassen. Mit deren Hilfe werden eventuell vorhandene Tumoren und tumorverdächtige Bereiche entfernt. In den ersten 24 Std. nach der TUR-B sollte eine Frühinstillation (Spülung der Harnblase mit einem Medikament) erfolgen, um zu vermeiden, dass sich in den resizierten (entfernten) Bereichen Krebszellen neu ansiedeln können.

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