Gewebeprobe eines Osteosarkoms unter dem Mikroskop: Rot gefärbt sind Immunzellen, die den Tumor attackieren. Dr. Pierre Kunz
Krebsthemen

Immer häufiger Osteoporose bei Männern

25. August 2011 Detlef Hoewing 0

Düsseldorf. Wer bei Osteoporose immer noch von einer typischen Frauenkrankheit nach der Menopause ausgeht, muss umdenken: Von den mehr als acht Millionen Deutschen, die an Osteoporose leiden, sind etwa ein Drittel Männer – Tendenz zunehmend. Die Volkskrankheit des fortgeschrittenen Lebensalters steht eng in Zusammenhang mit dem sinkenden Spiegel an Sexualhormonen. „Angesichts unserer häufig älteren männlichen Patienten sind Urologen für die Risikoabklärung von Osteoporose beim Mann gefragt“, sagt Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg. Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) sieht die Notwendigkeit, das Bewusstsein für Osteoporose beim Mann zu schärfen. Denn oft werde eine entsprechende Diagnose zu spät – nämlich erst nach Knochenbrüchen bei geringsten Anlässen – gestellt. Frühzeitige Kenntnis über das Osteoporoserisiko, das mit steigender Lebenserwartung zwangsläufig zunehme, ermögliche jedoch wirksame Präventionsmaßnahmen.

Urologen empfehlen frühzeitige Risikoabklärung und Prävention

Bei der Osteoporose führen alters- und krankheitsbedingte Veränderungen im Stoffwechselhaushalt zu einer kontinuierlichen Verringerung von Dichte und Masse der Knochen. Im Gefolge des Abbaus der Substanz der Knochen nimmt deren Brüchigkeit zu. Grundsätzlich wird zwischen primärer und sekundärer Osteoporose unterschieden. Bei der primären sind keine krankhaften Ursachen festzustellen, während bei der sekundären eine andere Erkrankung oder auch deren Therapie der Auslöser der Osteoporose ist.

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Gewebeprobe eines Osteosarkoms unter dem Mikroskop: Rot gefärbt sind Immunzellen, die den Tumor attackieren. Dr. Pierre Kunz
Brustkrebs

Osteoporose und Brustkrebs

25. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

Frau Dr. med. Jutta Semler ist selbst Betroffene und hilft als spezialisierte Ärztin seit Jahrzehnten Osteoporose- Patienten. Während ihres beruflichen Weges stellt sie fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Osteoporose und dem Brustkrebs gibt. Diese ihre Erfahrungen mit beiden Krankheiten hat sie in der Folge am eigenen Leib erfahren müssen, als sie erst an Brustkrebs und schließlich auch noch an Osteoporose erkrankte. Anschaulich zeigt sie ihre Lymphgefäßschwellungen, die nach der Entfernung der Lymphknoten in den axialen Bereichen auftraten, während eines Vortrages auf der jedes Jahr in Berlin stattfindenden Onkologischen Fachtagung,

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