Krebssymbol - pixabay
Deutsche Krebshilfe

Der informierte Patient – Individuell beraten, gemeinsam entscheiden

26. Februar 2016 Detlef Hoewing 0

Berlin, 26. Februar 2016. Die Patientenorientierung stärken: Das fordern Experten im Rahmen des Nationalen Krebsplans des Bundesministeriums für Gesundheit als ein wichtiges Handlungsfeld. Ziel dabei ist es, Krebspatienten und ihre individuellen Bedürfnisse in wichtige medizinische Entscheidungen einzubinden. „Die Basis dafür ist ein gutes und für Patienten und Angehörige verständliches Informationsangebot“, erklärte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, heute in einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Krebskongress 2016 in Berlin. Um Betroffene in Deutschland bestmöglich zu unterstützen, hat die Deutsche Krebshilfe ihren telefonischen Beratungsdienst modernisiert. Seit Oktober 2014 können Ratsuchende die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des INFONETZ KREBS kontaktieren. Die kostenfreie Beratung beruht dabei auf einer Datenbank nach aktuellem Stand der Medizin und Wissenschaft, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft entwickelt wurde. „Im vergangenen Jahr haben die Beraterinnen und Berater des INFONETZ KREBS insgesamt rund 10.000 Gespräche geführt und schriftliche Anfragen beantwortet. Eine Zahl, die uns den großen Informationsbedarf nochmal eindrucksvoll bestätigt und uns außerdem zeigt, welch großes Vertrauen Betroffene in Deutschland dem INFONETZ KREBS entgegenbringen“, so Nettekoven. Für viele Betroffene ist das Internet häufig das erste Recherchemittel. Es hält jedoch eine wahre Flut an Informationen bereit, und nur schwer lässt sich zwischen seriösen und interessengesteuerten Aussagen unterscheiden. „Schon auf der ersten […mehr lesen]

Meerschnecken - pixabay
Bladder-cancer

Relapse prevention by Immunocyanin

28. Dezember 2015 Detlef Hoewing 0

For some years there are for patients in whom the instillation of mitomycin or BCG, for example, was unsuccessful or an intolerance showed alternative treatment option with Immunocyanin. The benefits of Immunocyanin the superficial bladder carcinoma Unfortunately this drug is not yet approved in Germany and therefore also listed not in the Red List (medication list Germany), although the treatment is quite be prescribed when indicated in individual cases and is taken over by the health insurance companies in providing adequate justification for the urologist (efficiency principle gem .§§ 12 para. 1.70 para. 1 SGB V). In particular, the application must be appropriate and necessary. This is due in particular when other installation therapy were unsuccessful or had to be canceled due to incompatibility and repeatedly Op’s are required because of the recurrence neoplasms, or the risk that a recurrent tumor enters a less favorable stage. Therapy with Immunocyanin (product name: IMMUCOTHEL®), lasts a year similar to the therapy with BCG, but has far fewer side effects. Here is a suggestion of a letter giving reasons for the urologist in relation to the insurance company: Justification for the benefit of IMMUCOTHEL® the superficial bladder carcinoma. For submission to health insurance […mehr lesen]

Zufriedene Gesichter bei Arzt und Patient: PD Dr. Christian Wülfing und Kurt Begemann freuen sich über den erfolgreichen Verlauf der Nierentumor-OP. Quelle: ukm
Deutsche Krebshilfe

Im Fokus – Der gut informierte Patient

27. Oktober 2014 Detlef Hoewing 0

Berlin (elf) – So unterschiedlich Betroffene mit der schockierenden Diagnose Krebs umgehen, so individuell sind die Fragen, die sie sich stellen. Antworten, leicht verständlich und patientennah formuliert, liefern der neue telefonische Beratungsdienst INFONETZ KREBS und das ‘Handbuch gegen Krebs‘. Dies teilten die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft heute am 27.Oktober 2014 auf einer Pressekonferenz in Berlin mit. Rund 500.000 Menschen sehen sich in Deutschland jedes Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Eine Diagnose, die das gesamte Leben der Betroffenen, aber auch ihrer Angehörigen und Freunde von einem Tag auf den anderen verändert. Viele dieser Menschen haben sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht mit dem Thema Krebs auseinandersetzen müssen. Unwissenheit aber verstärkt Ängste und das Gefühl der Hilflosigkeit. Und das in einer Situation, in der sich die Betroffenen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sehen und weitreichende Entscheidungen, wie etwa die Wahl des Behandlungsverfahrens, treffen müssen. Seit Gründung der Deutschen Krebshilfe vor 40 Jahren durch Mildred Scheel gehört die Information und Aufklärung über die Erkrankung Krebs zu den Kernaufgaben der Organisation. „Krebspatienten sollen und möchten heute auch in die medizinischen Entscheidungen mit einbezogen werden und damit gleichberechtigte Gesprächspartner ihrer behandelnden Ärzte sein“ betonte der Präsident der Deutschen Krebshilfe Dr. Fritz Pleitgen. […mehr lesen]

Kongress - pixabay
Krebskongress 2014

Die individualisierte Krebsmedizin – Im Mittelpunkt steht der Patient

19. Februar 2014 Detlef Hoewing 0

Auch im Namen der Deutschen Krebshilfe begrüße ich Sie sehr herzlich zu unserer heutigen Auftakt- Pressekonferenz zum Deutschen Krebskongress 2014.

Mit diesem Kongress gehen wir neue Wege: Zum ersten Mal wird die Veranstaltung gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe ausgerichtet. Das Fundament hierzu haben wir bereits im Juni 2012 gelegt, als die enge Kooperation zwischen den beiden Organisationen offiziell vereinbart wurde. Ein logischer und lange überfälliger Schritt. Denn seit vielen Jahrzehnten engagieren sich beide Organisationen für Krebspatienten: die Deutsche Krebsgesellschaft als Medizinische Fachgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe als Förderorganisation und Bürgerbewegung im Kampf gegen den Krebs.

In den vergangenen Jahren ist immer deutlicher geworden, wie komplex die Krebsbekämpfung, die Krebsmedizin und -forschung sind. Und auch auf dem Hintergrund der steigenden Neuerkrankungszahlen erschien uns eine verstärkte Zusammenarbeit notwendig und zwingend. Bereits vor dem offiziellen Bündnis gab es wichtige gemeinsame Initiativen, wie das „Leitlinienprogramm Onkologie“ oder die Mit-Initiierung des Nationalen Krebsplans.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg
dkfz

Seltene Krebsarten – die neue Ausgabe des Magazins „einblick“ ist erschienen

16. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Wenn jemand an einer seltenen Krebsart erkrankt, wird es für Arzt und Patient oft schwierig – es fehlen Erfahrungswerte und Informationen. Häufig reiht sich Arztbesuch an Arztbesuch, bis Betroffene endlich einen Spezialisten gefunden haben, der ihnen helfen kann. An wen sich Betroffene wenden können, warum die Ursachenforschung so wichtig ist und wieso Viren immer stärker in den Fokus von Krebsforschern rücken – das und mehr erklärt der neue „einblick“ mit dem Schwerpunkt „Seltene Krebsarten“.

Jede Krebserkrankung belastet den Patienten körperlich und psychisch. Wer aber an einer seltenen Krebsart erkrankt, der hat mit einer Reihe zusätzlicher Probleme zu kämpfen: So vergeht von der Diagnose bis zur Therapie meist eine geraume Zeit – denn häufig sind sich sogar Fachleute unsicher, welche Behandlung die beste ist. Im aktuellen „einblick“ erzählt eine junge Patientin ihre persönliche Geschichte.

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Patientin - pixabay
Krebsthemen

Der mündige Patient

25. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

Berlin, 23.06.08. Der „mündige Patient“ ist ein von Politikern und Verbraucherschützern gern beschworenes Schlagwort. Doch um mündig entscheiden zu können, welche Kliniken, Ärzte oder Pflegeheime die besten sind, braucht der Patient Informationen. Können Qualitätsvergleiche helfen? Oder haben Kritiker Recht, die meinen, ein kranker Mensch könne gar nicht selbst entscheiden? Diese Fragen sind Thema der Podiumsdiskussion „Der mündige Patient“ am Mittwoch, 25. Juni um 19:30 Uhr in der Urania. Im Anschluss besteht für die Besucher die Möglichkeit, das EM-Halbfinalspiel in der Urania zu schauen.

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Darmkrebs

Magneten steuern Kamera im Körper

25. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

Die schluckbare Kamera (hier in ihrer Halterung) lässt sich in der Speiseröhre stoppen, rauf- und runterbewegen und drehen. So können Ärzte den Übergang zwischen Speiseröhre und Magen genau untersuchen. - FraunhoferAufnahmen aus dem Inneren des Körpers – kleinste Kameras, die der Patient schluckt, machen es möglich. Bisher durchliefen die Geräte den Körper unkontrolliert. Nun lassen sie sich gezielt lenken und anhalten. Erstmals liefern sie auch Bilder von Speiseröhre und Magenoberwand. Bilder aus dem Inneren des Darms lassen sich schon heute gewinnen: Der Patient schluckt eine Kamera, die nicht größer ist als ein Bonbon. Sie wandert durch den Darm und funkt Bilder der Darmzotten nach außen. Ein Empfangsgerät, das der Patient am Gürtel trägt, speichert die Daten, so kann der Arzt sie später auswerten und Blutungen oder Zysten erkennen. Zur Untersuchung von Speiseröhre und Magen eignet sich die Kamera jedoch wenig. Der Grund: Für den Weg durch die Speiseröhre braucht die Kamera nur etwa drei bis vier Sekunden – pro Sekunde macht sie zwei bis vier Bilder – und im Magen plumpst sie durch ihr Gewicht von etwa fünf Gramm recht schnell auf die untere Magenwand. Sie ist also zu schnell, um verwertbare Bilder zu liefern. Für Untersuchungen der Speiseröhre und des Magens müssen die Patienten daher nach wie vor ein recht dickes Endoskop schlucken.

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