Patientenbeteiligung

Krebs-Patienten müssen mitbestimmen

Bonn / Magdeburg (ct) – Patientenbeteiligung verbessert die Behandlungs-Ergebnisse und spart Kosten im Gesundheitswesen – etwa, weil unnötige Untersuchungen oder Doppelbefunde vermieden werden können. Um eine aktive Partnerschaft zwischen Arzt und Patient im Sinne des so genannten „Shared Decision Making“ zu erreichen, müssen Betroffene jedoch mitbestimmen können. Dies forderten die Frauenselbsthilfe nach Krebs und die Deutsche Krebshilfe auf einer Pressekonferenz am 3. September 2004 in Magdeburg. An den Gemeinsamen Bundesausschuss appellierten sie daher, den Patientenvertretern nicht nur Rede-, sondern auch Stimmrecht einzuräumen. Mit der Einrichtung eines Patientenbeirates trägt die Deutsche Krebshilfe der wichtigen Bedeutung einer Patientenbeteiligung Rechnung. Dieser Beirat fungiert als Sprachrohr und Anwalt für Krebs-Patienten.

< >