PET/CT

PET/CT: Nuklearmedizinische Untersuchung verbessert Erfolgskontrolle in der Brustkrebsbehandlung

Berlin – Eine PET/CT-Untersuchung kann den Erfolg einer Brustkrebstherapie besser vorhersagen als eine Computertomographie (CT) allein. Dies belegt eine neue Studie mit 145 Patientinnen, die an fortgeschrittenem Brustkrebs litten. Demnach könnte das nuklearmedizinisch-radiologische Kombi-Verfahren den Therapieverlauf bei jeder vierten Brustkrebspatientin beeinflussen. Der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) und Brustkrebsexperten weisen…

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PET/CT bei Kopf-Hals-Tumoren: Einsatz zur Vermeidung invasiver Eingriffe wird Kassenleistung

Berlin, 16. März 2017 – Patientinnen und Patienten mit bestimmten Kopf-Hals-Tumoren können zukünftig auch mit der Positronenemissionstomographie (PET)/Computertomographie (CT) untersucht werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist nach Auswertung der aktuellen Studienlage zu der Erkenntnis gelangt, dass die PET/CT in bestimmten Fällen geeignet ist, die invasiven Eingriffe Neck Dissection und laryngoskopische…


Prostatakrebs: Noch präzisere Diagnose und Therapie

Das Prostatakarzinom ist der zweithäufigste Tumor des Mannes. Ein neues, zielgerichtetes nuklearmedizinisches Verfahren kann wichtige Hinweise über die Ausdehnung dieser Tumorerkrankung geben und somit entscheidend zu ihrer genauen Diagnose beitragen. Mit diesem Verfahren können zudem bei der Therapie von Prostatakrebs bereits große Erfolge verbucht werden. Voraussetzung jeder Tumortherapie ist eine…


Nutzen von PET oder PET/CT bei Speiseröhrenkrebs ist nicht belegt

Vergleichende Studien zum Nutzen fehlen / Daten zur diagnostischen und prognostischen Güte nicht aussagekräftig

Der patientenrelevante Nutzen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) bei einem Ösophaguskarzinom ist mangels Studien nicht belegt. Auch in Hinblick auf ihre diagnostische und prognostische Güte bleibt unklar, ob diese Verfahren die Ausbreitung von Tumoren besser erfassen können, als dies mit herkömmlicher Diagnostik möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt der am 20. August 2013 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).


Nutzen von PET oder PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren ist nicht belegt

Studien zum Nutzen fehlen / Nur wenige vergleichende Studien zur diagnostischen Güte

Bei Patientinnen und Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren lassen die derzeit verfügbaren Studiendaten keine belastbaren Schlussfolgerungen zu Vor- und Nachteilen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) zu. Denn es gibt keine Studien, die den Nutzen im direkten Vergleich zu einer konventionellen Diagnostik untersuchen. Und die wenigen verfügbaren Studien zur diagnostischen Güte, zeigen keine relevanten Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt der am 15. Februar 2013 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).


Moderne Bildgebung im klinischen Einsatz

Der Vortrag zeigt, wie die anatomisch hochauflösenden Darstellungen eines modernen Computertomographen mit der molekularen Bildgebung der Positronen-Emissionstomographie kombiniert werden können. Foto: Jörg Marienhagen, Universitätsklinikum RegensburgDr. Jörg Marienhagen vom Universitätsklinikum Regensburg hält am Montag, 13. August 2012, ab 19.00 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema „Hybride Bildgebung mit PET/CT in der Klinik“. Er stellt neuartige diagnostische Ansätze der klinischen Bildgebung vor, bei denen die anatomisch hochauflösenden Darstellungen eines modernen Computertomographen (CT) mit der molekularen Bildgebung der Positronen-Emissionstomographie (PET) kombiniert werden. Bei der PET werden Stoffwechselvorgänge im Körper dreidimensional abgebildet. Die Hybridbildgebung mit PET/CT nimmt in der bildgebenden Diagnostik von Tumoren, aber auch von neurodegenerativen Erkrankungen einen immer breiteren Raum ein und ist dabei, sich als neuer Standard in der Radiologie und Nuklearmedizin zu etablieren.

Der Vortrag geht auf die technischen und radiopharmakologischen Grundlagen der Bildgebung mit PET/CT ein. Die klinische Bedeutung der PET/CT- Diagnostik wird an Hand ausgewählter Beispiele aus der Krebsheilkunde erläutert. Die für Krankenkassen im Hinblick auf die Kostenerstattung stets relevante Frage nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis der Hybridbildgebung wird vor dem Hintergrund der deutschen Gesetzgebung beantwortet. Außerdem wirft der Vortrag einen Blick auf die aktuelle Studienlage zu wichtigen klinischen Krankheitsbildern, bei denen das neue Verfahren hilfreich ist. Als Abschluss erfolgt ein Ausblick auf die Zukunft der hybriden Bildgebung, bei der die PET mit der Kernspintomographie kombiniert wird.


3-D-Präzisionsbestrahlung von allen Seiten

Befundbesprechung eines Patienten durch Prof. Mohnike (rechts) und Dr. Lampe (links) - Foto: alesco.concepts	 Berlin, den 06.06.2012 Das Diagnostisch Therapeutische Zentrum (DTZ) ist bereits seit vielen Jahren eines der führenden niedergelassenen Krebsdiagnostikzentren mit PET/CT in Deutschland. Heute wird die neue Strahlentherapie eingeweiht, die gleich mit mehreren Hochpräzisionsgeräten aufwartet: die innovative TomoTherapy HD und der Hochpräzisionsbeschleuniger Elekta Agility 160. Ob nun kleine oder große Tumorstrukturen: Die beiden Geräte können jede Krebsart behandeln. Dies ist sogar möglich, wenn sich Krebszellen verteilt im Körper befinden: Mehrere Tumoren können mit der TomoTherapy HD in einem Durchgang behandelt werden.


Vorbericht zu PET und PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren veröffentlicht

Vorbericht zu PET und PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren
veröffentlicht

Nutzen lässt sich mangels Studien derzeit nicht beurteilen

Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen und Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 01. Juni 2012 veröffentlicht. Danach ist es mangels Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen zum patientenrelevanten Nutzen der PET oder der PET/CT zu ziehen. Bis zum 02. Juli 2012 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.


Vorbericht zu PET und PET/CT bei Speiseröhrenkrebs veröffentlicht

Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) zur Stadienbestimmung (Staging) von Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom), zum Therapieansprechen (Restaging) und zur Rezidivdiagnostik sind derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 23. Mai 2012 veröffentlicht.

Nutzen lässt sich mangels aussagekräftiger Studien zurzeit nicht beurteilen

Demnach ist der patientenrelevante Nutzen der PET beziehungsweise der PET/CT bei Ösophaguskarzinomen nicht belegt, weil dazu keine abgeschlossenen vergleichenden Studien vorliegen. Auch aktuell laufende Studien zum Nachweis des patientenrelevanten Nutzens wurden nicht identifiziert. Und die vorhandenen Studien zur diagnostischen und prognostischen Güte der Verfahren haben bislang nicht nachweisen können, dass PET oder PET/CT die Ausbreitung von Tumoren besser erfassen können als dies mit herkömmlicher Diagnostik (z.B. CT) möglich ist.

Bis zum 21. Juni 2012 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben


PET/CT: Neue DGN-Patientenbroschüre

Die neue Patientenbroschüre zur PET/CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) e.V. ist ab sofort erhältlich. Das achte PET/CT-Gerät in Deutschland wird am 29. Oktober 2004 an der Medizinischen Hochschule Hannover eingeweiht. Eine sichere Diagnostik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Ein klarer Befund gibt sowohl Ärzten als auch Patienten Sicherheit bei der Planung der weiteren Behandlungsschritte. Die PET/CT, eine Kombination der Positronen Emissions Tomographie (PET) mit der Computertomographie (CT), bietet neue Möglichkeiten für die bildgebende Diagnostik, beispielsweise bei Krebserkrankungen.