UBC-Rapid - Quelle: consile
DGU-Kongress 2014

Quantitativer Blasenkrebs-Schnelltests für die Praxis gut geeignet

2. Oktober 2014 Detlef Hoewing 0

Freiburg, 2. Oktober 2014 – Der weltweit erste quantitative Schnelltest für die Früherkennung des Harnblasenkarzinoms ist einfach und schnell in der niedergelassenen Praxis anwendbar und erzielt dabei gut reproduzierbare Ergebnisse. Dieses Fazit zog Dr. Gerson Lüdecke, Leiter der uro-onkologischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Gießen, jetzt auf dem DGU-Kongress in Düsseldorf. Untersuchungen der Universität Tübingen hatten bereits früher gezeigt, dass UBC® Rapid eine bessere diagnostische Genauigkeit als ein aufwändiger ELISA bietet und mit 60,7% eine erheblich bessere Sensitivität zeigt als NMP22® BladderChek®, für das nur eine Sensitivität von 16,4% festgestellt wurde. Die Sensitivität der Urinzytologie betrug in der Tübinger Studie 51,7%. Die Spezifitäten von UBC® Rapid, NMP22® BladderChek® und Urinzytologie wurden mit 70,1%, 95,3% und 78,1% berechnet.1 Aktuelle Studie bestätigt diagnostische Wertigkeit von UBC® Rapid Gerson Lüdecke präsentierte jetzt auf dem 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf die Ergebnisse einer neuen Studie. Mit einer Sensitivität von 72% und Spezifität von 91% bei Beachtung der Ausschlusskriterien (Harnwegsinfekt, Katheter oder Steine im Harntrakt) konnte die diagnostische Genauigkeit von UBC® Rapid erneut belegt werden. Die quantitativen Ergebnisse des UBC® Rapid auf dem kleinen concile® Ω100 Messgerät korrelieren mit dem Tumorstadium und ermöglichen eine genauere Ri-sikobeurteilung als die Ergebnisse konventioneller Schnelltests. Lüdecke betonte […mehr lesen]

Prof. Dr. med. Florian M.E. Wagenlehner -Quelle: Wahlers-PR
DGU-Kongress 2010

Werden wir in Klinik und Praxis krank?

24. September 2010 Detlef Hoewing 0

Prof. Dr. med. Florian M.E. Wagenlehner -Quelle: Wahlers-PRBakterien stellen die am weitesten verbreitete Lebensform auf unserer Erde dar. Sie finden sich auf den höchsten Bergen und in den tiefsten Meeren, in den heißesten Quellen und in tiefgekühltem Polareis. Man schätzt, dass Bakterien bis zu 90% der gesamten lebenden Biomasse stellen. Auch in Pflanzen, Tieren und Menschen findet sich ein Kosmos dieser einzelligen Lebensformen. Bakterien konnten sich über Jahrmilliarden an ihre unterschiedlichen Lebensumstände anpassen. Hierzu haben sie viele verschiedene Strategien entwickelt sich gegen andere Lebensformen zu verteidigen. Zum Beispiel produzieren viele Pflanzen und Pilze Antibiotika oder antibiotikaähnliche Substanzen, gegen die bestimmte Bakterienarten, wenn sie in Kontakt mit solchen Substanzen gekommen sind, Abwehrmechanismen entwickelt haben. Diese Abwehrmechanismen finden sich letztlich natürlicherweise bereits in den verschiedensten Bakterienarten.

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