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Prostatakrebs-Studie PREFERE wird nicht fortgeführt

Deutsche Krebshilfe, Krankenkassen und -versicherungen beenden Förderung vorzeitig Bonn/Berlin – Die Deutsche Krebshilfe, die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen werden die PREFERE-Studie zur Bewertung der gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs nicht fortführen und die Studienförderung zum 31. Dezember 2016 beenden, weil die Zahl der eingeschriebenen Patienten weit hinter den…

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Prostatakrebs: Deutlich kürzere Behandlung durch hochpräzise Bestrahlung

Erste klinische Studie in Deutschland zur hypofraktionierten Strahlenchirurgie bei lokal begrenztem Prostatakarzinom Bei Frühfällen von Prostatakrebs kommen oft mehrere Therapiemöglichkeiten in Frage: Bestrahlung, Operation oder auch zunächst nur „aktive Überwachung“. Diese Methoden werden derzeit in Deutschlands größter klinischer Studie, der PREFERE Studie, gegeneinander geprüft. Jedoch ist diese Studie nur für…


Große Prostatakrebs-Studie braucht mehr Teilnehmer

Urologen appellieren für stärkere Akzeptanz von PREFERE Düsseldorf. Deutschlands Urologen bringen es auf den Punkt: Eine der wichtigsten Studien zur optimalen Behandlung von Prostatakrebs gerät ins Wanken, weil nicht genügend betroffene Männer an ihr teilnehmen. Die von Deutscher Krebshilfe und Krankenkassen finanzierte PREFERE-Studie soll als größte deutsche Therapiestudie zum lokal begrenzten…


Strategien gegen den Krebs des Mannes auf dem Prüfstand

Ärztliches Symposium zu den Behandlungsoptionen von Prostatakrebs / PREFERE-Studie vorgestellt / Magdeburger Universitätsklinikum ist Studienzentrum

Über 60.000 Prostatakrebs-Diagnosen stellen Ärzte in Deutschland Jahr für Jahr. Die betroffenen Männer haben die Qual der Therapiewahl. Welche Behandlung ist optimal hinsichtlich individuell verschiedener Erwartungen wie Lebenserwartung und Lebensqualität?


Prostatakrebs: Großstudie-PREFERE bewertet Therapien

Berlin/Bonn – Heute fiel der Startschuss zu einer der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie – der sogenannten PREFERE-Studie. Hierbei werden erstmals die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der Studie beteiligen.

„Die PREFERE-Studie soll richtungsweisend sein für die Behandlung von Menschen mit Prostatakrebs im Frühstadium.“, sagte Dr. Fritz Pleitgen, Schirmherr der Studie und Präsident der Deutschen Krebshilfe, in Berlin anlässlich der Pressekonferenz zum offiziellen Start des Großprojektes. „Wir rufen betroffene Patienten und niedergelassene Urologen auf: Beteiligen Sie sich an der Studie!“ Bis zum Jahr 2030 finanzieren die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen das Projekt mit rund 25 Millionen Euro.


Welche Therapie ist die beste bei lokal begrenztem Prostatakrebs?

Bundesweite Kampagne zum Start der deutschen Prostatakrebsstudie PREFERE:
7600 Patienten gesucht

Prof. Dr. med. Michael Stöckle - Quelle: Wahlers PRDas Prostatakarzinom ist ein sehr ernst zu nehmender Tumor: Etwa jeder 10. Mann dürfte im Laufe seines Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert werden, und 3 Prozent aller Männer sterben in Deutschland an dieser Erkrankung. Jedoch können wir diese Krankheit heute in sehr frühem Stadium und bei niedrigem Malignitätsgrad entdecken.

In solchen Fällen ist eine verzögerte Behandlung, manchmal sogar der völlige Verzicht auf eine Behandlung denkbar. Dementsprechend soll bei der geplanten „präferenzbasierten randomisierten Studie“ („PREFERE“) die Frage geklärt werden, ob die Strategie einer „aktiven Beobachtung“ („active surveillance“) bei Patienten in frühen Tumorstadien besser ist als die sofortige Behandlung.


Urologen informieren auf 63. DGU-Kongress über PREFERE-Studie

Hamburg. Prostatakrebs: Mehr als jeder 10. Mann dürfte im Laufe seines Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert werden. Jährlich sind es über 60 000 Betroffene. Der Großteil von ihnen hat ein lokal begrenztes Prostatakarzinom und muss sich für eine von vier geeigneten Behandlungsmethoden entscheiden. Mithilfe einer bundesweiten Studie soll nun erstmals nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin verglichen werden, ob eine dieser in Betracht kommenden Alternativen den anderen in irgendeiner Weise überlegen oder unterlegen wäre. Der Studienbeginn der PREFERE genannten „präferenzbasierten randomisierten Studie beim Niedrigrisiko-Prostatakarzinom“ ist für Anfang 2012 vorgesehen. Auf dem 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 in Hamburg wird das in zahlreicher Hinsicht einzigartige Projekt von der Fachwelt diskutiert und im Rahmen der Eröffnungs-Pressekonferenz der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.