CancerCheck-PSA Quelle: consile.de
Prostatakrebs

Neu: CE zertifizierter quantitativer PSA-Schnelltest in Deutschland erhältlich

13. April 2013 Detlef Hoewing 0

PSA-Schnelltest ermöglicht Einzelmessungen direkt in der Praxis auf Laborniveau

CancerCheck-PSA Quelle: consile.deFreiburg, 12. April 2013. Ein neuer quantitativer PSA-Schnelltest für die patientennahe Diagnostik erleichtert jetzt das PSA-Screening für den niedergelassenen Arzt. In einer Studie mit 377 Patienten zeigte die Point-of-Care (POC) Messung von PSA eine gute Übereinstimmung mit einem sehr viel aufwändigeren Laborsystem. Der neue POC-Test eignet sich für die PSA-Messung direkt vor oder nach dem Patientengespräch in der Praxis.

Der neue PSA-Schnelltest wurde in einer klinischen Studie der Abteilung Urologie, Universität Tübingen, evaluiert. Dazu wurden zwischen Januar 2010 und März 2011 bei 377 Patienten die PSA-Werte mit einem Immulite 2000 Laborsystem gemessen und zusätzlich mit dem quantitativen Schnelltest CancerCheck® PSA bestimmt. Der Schnelltest liegt als Lateral-Flow-Assay in einer Testkassette vor und wird mittels eines kleinen POC-Readers (concile® Ω100) ausgewertet.

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Unter dem Rasterelektronenmikroskop: Hydrogel mit hoher Porendichte als mögliche Basis eines Prostata-Modells (Aufnahme: Dr. Friederike J. Gruhl, KIT)
Prostatakrebs

Enzym macht Prostata-Krebs aggressiv

4. August 2005 Detlef Hoewing 0

Wer an Prostatakrebs erkrankt, merkt davon manchmal zeitlebens nichts: Oft wachsen Tumoren der „Vorsteherdrüse“ so langsam, dass sie über viele Jahre keine Beschwerden verursachen. Mit trickreichen Mechanismen sorgt der Körper dafür, dass sich die Krebszellen nur langsam teilen. Bei manchen Patienten sind die Tumoren aber erheblich aggressiver. Wissenschaftler aus Freiburg und Bonn haben nun ein Enzym identifiziert, das dafür verantwortlich sein könnte: Es bewirkt, dass die Zellteilungs-Gene in der Prostata viel häufiger abgelesen werden als normal. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift „Nature“ und sind unter www.nature.com abrufbar.

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Bild: Dr. Peter Renner - Quelle: Helios Agnes Karll Krankenhaus Bad Schwartau
Prostatakrebs

Brachytherapie – schonende und wirksame Therapie des Prostatakarzinoms

8. Juli 2005 Detlef Hoewing 0

HELIOS Agnes Karll Krankenhaus baut Vorreiterrolle bei der minimalinvasiven Behandlung von Prostatakrebspatienten mit der Brachytherapie aus.
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Das Robert Koch Institut weist bis zu 38.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus. Je früher die Erkennung der tückischen Krankheit, beispielsweise im Rahmen der Krebsvorsorge durch den sogenannten PSA-Test erfolgt, desto besser sind die Chancen auf eine vollkommene Heilungsmöglichkeit der Patienten.

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In nur eineinhalb Minuten ermittelt dieser Prototyp eines Diagnosegeräts, ob die Gewebeprobe der Prostata gut- oder bösartig ist. - © Fraunhofer IKTS
Deutsche Krebshilfe

Prostatakrebs-Sprechstunde

14. Juni 2005 Detlef Hoewing 0

Berlin (nh) – Um Prostatakrebs-Patienten umfassend über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten zu beraten, wurde an der Berliner Charité, Campus Benjamin Franklin (CBF) eine „Interdisziplinäre Sprechstunde“ für Betroffene eingerichtet. In diesem Beratungszentrum klären Urologen und Strahlentherapeuten den Patienten gemeinsam über mögliche Therapie-Optionen auf und gewährleisten so eine neutrale und individuell angepasste Therapie-Empfehlung. Die Deutsche Krebshilfe fördert das seit vier Jahren erfolgreich laufende Projekt jetzt erneut mit fast 140.000 Euro.

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Die Abbildung zeigt schematisch den Antikörper Atezolizumab, der den PD-Liganden (PD-L1) blockiert. So werden bestimmte Immunzellen (zytotoxische Lymphozyten) wieder aktiviert, den Tumor anzugreifen. Schema: privat
Prostatakrebs

Stahl oder Strahl – der Patient hat die Wahl

27. Mai 2005 Detlef Hoewing 0

Im Frühstadium kann Prostatakrebs in 70 Prozent der Fälle durch eine alleinige Strahlentherapie geheilt werden, berichten Experten auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie in Karlsruhe. Auch in fortgeschrittenen Stadien profitieren die Patienten noch von einer Bestrahlung nach der Operation, wie neue Studien nun erstmals belegen.

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Modernste Laser-Technik (Greenlight-PVP-Laser) ermöglicht eine schonende Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen. Foto: Urologische Universitätsklinik Heidelberg
Prostatakrebs

Von der radikalen Operation bis zur Schlüsselloch-Chirurgie

2. Mai 2005 Detlef Hoewing 0

Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg bietet das gesamte Spektrum der Prostatachirurgie an / Schonender Eingriff durch computer-assistierte Operationstechnik. Am Prostata Centrum Heidelberg des Universitätsklinikums Heidelberg kann für jeden individuellen Patienten ein optimaler Behandlungsplan erstellt werden. Grundlage dafür ist, dass alle gängigen und alle modernen Therapieverfahren unter einem Dach verfügbar sind.

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Krebsforschungszentrums KID - Quelle: Tobias Schwerdt, Deutsches Krebsforschungszentrum
Prostatakrebs

Schwere Ionen gegen Prostatakrebs

29. April 2005 Detlef Hoewing 0

Erste Heidelberger Studie mit Ionenstrahlen / Bestrahlung bei Gesellschaft für Schwerionenforschung GSI in Darmstadt / Heidelberger Ionenstrahlentherapiezentrum ab 2007 in Betrieb. Im Juni 2005 beginnt die europaweit erste klinische Studie, die die Wirksamkeit der Ionenstrahltherapie (so genannte schwere Ionen) bei Patienten mit Prostatakrebs untersucht.

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Kongress - pixabay
Prostatakrebs

digital-rektale Untersuchung

23. März 2005 Detlef Hoewing 0

22.03.2005 – ISTANBUL (MedCon) – Derzeit wird nach einem interdisziplinären Konsens eine jährliche Früherkennungsuntersuchung mit Hilfe der digital-rektalen Untersuchung (DRU) und der Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) bei allen Männern ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Welchen Stellenwert die beiden Untersuchungsverfahren in der Praxis haben, wurde von Dr. med. Pia Bader und Kollegen aus der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Detlef Frohneberg vom Städtischen Klinikum Karlsruhe evaluiert. Dabei sollte auch die Frage angesprochen werden, ob ein Prostatakarzinom mit einem niedrigen PSA-Wert wirklich ein „harmloser Tumor“ ist.

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Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt - Quelle: ddp
Prostatakrebs

Offener Brief: Urologen fordern Stellungnahme von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt

2. März 2005 Detlef Hoewing 0

Zum wiederholten Male hat Ministerberater Dr. Karl Lauterbach durch umstrittene Äußerungen in der Öffentlichkeit die Diskussion um den PSA-Test auf eine unsachliche Ebene gelenkt. Als Reaktion darauf haben jetzt der Berufsverband der Urologen (BDU) und die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) einen Offenen Brief an das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung verfasst.

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Krankenkassen - pixabay
Prostatakrebs

PSA-Diskussion

18. Februar 2005 Detlef Hoewing 0

In der Diskussion um den PSA-Test sorgt jetzt die Wiederveröffentlichung einer alten Broschüre des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen e. V. (MDS) erneut für Schlagzeilen. Schon bei ihrer ersten Veröffentlichung, im April 2001, sahen sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) zu einer kritischen Stellungnahme veranlasst:

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