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Krankenkassen

Ersatzkassen weiten Versorgung mit innovativer Krebstherapie aus

27. April 2016 Detlef Hoewing 0

Vereinbarung zur Protonentherapie mit Uniklinik Carl Gustav Carus Dresden geschlossen Berlin – Versicherte der Ersatzkassen Techniker Krankenkasse (TK), BARMER GEK, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse und Handelskrankenkasse (hkk) können sich ab sofort bei bestimmten schweren Krebserkrankungen auch in Sachsen mit Protonentherapie behandeln lassen. Dies regelt ein Vertrag des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Die neuartige Strahlenbehandlung kommt insbesondere Patienten mit Tumoren in empfindlichen Geweberegionen zugute, wie zum Beispiel Kopf, Becken oder Wirbelsäule. Profitieren können von der Behandlung vor allem Betroffene, deren Erkrankung anderweitig nur schwer therapierbar ist. Auch für Kinder mit seltenen Krebserkrankungen kann die Bestrahlung mit Protonen eine Therapiealternative darstellen. „Den Versicherten der Ersatzkassen neue, innovative aber auch sichere Behandlungsmethoden anzubieten, ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Wir sind froh, mit dem neuen Vertrag unser Angebot in diesem fortschrittlichen Verfahren ausweiten zu können“, sagte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek. Die Behandlungen erfolgen in Studien unter Beteiligung interdisziplinär besetzter Tumorboards. Auf diese Weise kann eine höchstmögliche Qualität bei der Therapie sichergestellt werden. Die Protonenstrahlung kann auch tief im Körper liegende Tumore mit einer ausreichend hohen Strahlendosis erreichen. Zudem können Protonenstrahlen höchst präzise auf den Tumor gelenkt werden, wodurch das umliegende Gewebe geschont wird. […mehr lesen]