Nach der Diagnose Brustkrebs hatte Patientin Anne Dickgreber große Angst vor der Strahlentherapie. Gemeinsam mit ihrem Radiologen probierte sie Mepilex® Lite – und blieb erythemfrei.
Brustkrebs

Strahlentherapie beim Mammakarzinom

29. April 2013 Detlef Hoewing 0

Spezielle Wundauflagen können der Entstehung strahleninduzierter Hautreaktionen entgegenwirken

Nach der Diagnose Brustkrebs hatte Patientin Anne Dickgreber große Angst vor der Strahlentherapie. Gemeinsam mit ihrem Radiologen probierte sie Mepilex® Lite – und blieb erythemfrei.Erkrath, den 23.04.2013. Mammakarzinom-Patientinnen können der Strahlentherapie jetzt entspannter entgegensehen: Kontrollierte Studien belegen, dass die Verwendung der Wundauflage Mepilex® Lite die Entstehung strahleninduzierter Hautreaktionen verhindern oder diese lindern kann. Mit einer Informationskampagne werden Ärzte und Patientinnen jetzt über Details des neuen Verfahrens informiert. Eine Website hält nicht nur wissenschaftliches Informationsmaterial bereit, sondern informiert auch aus Patientinnensicht über die neue Therapieoption. Im Mittelpunkt steht die Lebensqualität der Erkrankten. Auf dem DEGRO in Berlin, wo vom 8. bis zum 12. Mai die neuesten Optionen der onkologischen Strahlentherapie diskutiert werden, wird die Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Als ich zu meinem Radiologen kam und ihn bat, das Verfahren ausprobieren zu dürfen“ hat der erst einmal abgelehnt, berichtet Patientin Anne D. Die 58-jährige Architektin, bei der nach ihrer brusterhaltenden Operation eine Strahlentherapie vorgenommen werden sollte, gab jedoch nicht auf. Sie überzeugte ihren behandelnden Radiologen mit Hilfe von zwei aktuellen Studien1,2, die im Jahr 2010 und 2012 in Neuseeland an Mammakarzinom-Patientinnen durchgeführt worden waren.

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Prof. Michael Forsting, bei der Pressekonferenz zum 90. Deutschen Röntgenkongress
Kongresse

Der 93. Deutsche Röntgenkongress – Ein Einblick in die Themenvielfalt

16. Mai 2012 Detlef Hoewing 0

Der 93. Deutsche Röntgenkongress wird „Gegensätze verbinden“ und fährt dabei die ganze Bandbreite der Radiologie auf. Von der Rheumabildgebung bis zur Kinderradiologie erwarteten die Teilnehmer vier spannende Kongresstage.

Vom 16. bis 19. Mai 2012 findet der 93. Deutsche Röntgenkongress statt. Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) erwartet als Ausrichterin des größten deutschsprachigen Kongresses der Bildgebung über 7000 Teilnehmer. Und diesen wird erneut einiges geboten: Mehr als 850 Vorträge, Seminare und Workshops zu den verschiedensten radiologischen Themen erwarten Radiologen, medizinisches Assistenzpersonal und Studenten aus aller Welt.

Berlin, im Mai 2012. „Gegensätze verbinden!“ So lautet das Motto des diesjährigen Deutschen Röntgenkongresses und meint damit nicht nur den Gegensatz eines Münchener Kongresspräsidenten in der Seefahrerstadt Hamburg. „Die fachübergreifende Zusammenarbeit auch scheinbar gegensätzlicher Bereiche stellt für den betreuten Patienten den größtmöglichen Gewinn dar.“ erläutert Professor Dr. Hermann Helmberger, Chefarzt des Zentrums für Radiologie und Nuklearmedizin am Klinikum Dritter Orden in München und diesjähriger Präsident des 93. Deutschen Röntgenkongresses, den Leitspruch. „Dies haben wir in den von uns ausgesuchten Schwerpunktthemen berücksichtigt: Von der Abdominaldiagnostik über die Herz- und Rheumabildgebung bis zur Kinderradiologie konnten wir namhafte Referentinnen und Referenten aus aller Welt gewinnen.“

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Wirkung amorpher Nanopartikel aus Eisen in Tumorzellen (c) Wiley-VCH
Forschung

Vielseitige Nanopartikel gegen Krebs

29. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Prof. Ingrid Hilger zeigt eine Probe der Nanopartikel, die im Forschungsprojekt Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus sieben europäischen Ländern erforschen Radiologen des Universitätsklinikums Jena die Anwendung von multifunktionellen magnetischen Nanopartikeln zur Detektion und Bekämpfung von Krebs. Versehen mit speziellen Antikörpern sollen die Eisenoxidteilchen die Krebszellen erkennen und sich zielgerichtet an sie anlagern, so dass zum einen auch kleinste Absiedlungen im MRT sichtbar werden. Zum anderen sollen die Partikel durch äußere Magnetfelder für eine Überhitzung der Zellen sorgen und mit zusätzlichen Wirkstoffen ausgestattet werden. Das auf vier Jahre angelegte Projekt zur vorklinischen Forschung wird mit knapp 10 Millionen Euro von der EU gefördert.

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Broschüre - Durchblicker -
Radiologie

Radiologie – das Fach für den zweiten Blick

20. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Broschüre - Durchblicker -Berlin, Mai 2009 – Auf 60 Seiten beleuchtet der „Durchblicker“ die verschiedenen Facetten der Radiologie, so etwa die Rolle der Radiologen in der modernen Herzdiagnostik oder die Frage, was einen guten Notfallradiologen auszeichnet. Auch über die Schwerpunktbereiche des Faches, die Kinderradiologie und die Neuroradiologie, informiert diese Broschüre. „Wie faszinierend die Radiologie ist, erfährt man erst, wenn man genauer hinsieht“, sagt Prof. Dr. Michael Laniado, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft. Um diesen Blick zu schärfen, hat die Gesellschaft eine Informationsbroschüre herausgegeben, die sich an fortgeschrittene Medizinstudenten und junge Ärzte wendet, die vor der Wahl der Facharztweiterbildung stehen.

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Prof. Dr. Caus Claussen und Frau Dr. Wesselmann während der Pressekonferenz
Radiologie

Paradigmenwechsel in der Krebsheilkunde

19. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Prof. Dr. Caus Claussen und Frau Dr. Wesselmann während der Pressekonferenz„Radiologen begleiten Krebspatienten oftmals über Jahre hinweg und liefern fortwährend wichtige Informatinen für den Behandlungsprozess“, sagte Prof. Dr. Claus Claussen, Professor des Universitätsklinikum Tübingen und Präsident des 90. Deutschen Röntgenkongresses. Ersmals in der Geschichte des traditionsreichen Kongresses wird das Programm in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft gestaltet. Prof. Claussen erläuterte auf der heutigen Auftaktpressekonferenz, warum die Radiologie für die Onkologie so wichtig ist – und was er unter dem Paradigmenwechsel in der Krebsheilkunde versteht.

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Prof. Dr. Dr. hc Werner Hohenberger - Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft
Röntgenkongress 2009

90. Deutscher Röntgenkongress mit Schwerpunkt Krebs

19. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Berlin, Mai 2009 – Vom 20. bis 23. Mai findet in Berlin der 90. Deutsche Röntgenkongress statt. Auch in diesem Jahr erwartet die deutsche Röntgengesellschaft als Ausrichter dieses größten deutschsprachigen Kongresses der Radiologie rund 7.000 Teilnehmer, die aktuelle Themen der Bildgebung in der Medizin diskutieren. Schwerpunkte des traditionsreichen Fachkongresses sind in diesem Jahr Diagnosewege und Therapieverfahren der Onkologie.

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Kein Bild
Radiologie

MR/PET: Neuester Meilenstein in der Medizin

2. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Quelle: Siemens Medical SolutionsBerlin, 1. Mai 2008. Radiologen und Nuklearmediziner des Universitätsklinikums Tübingen haben den weltweit ersten MR-PET-Scanner erfolgreich für medizinische Anwendungen in ihre Klinik integriert. Das gemeinsam mit Siemens Medical Solutions entwickelte Kombinationsgerät eröffnet den Ärzten ganz neue Möglichkeiten der Diagnose von Erkrankungen des Gehirns und der Schädelbasis. Die Fusion von Magnetresonanztomographie (MR) und Positronen-Emissionstomographie (PET) verbessert die Aussagekraft der Bilder entscheidend. Zudem verkürzt die simultane Durchführung die Scanzeiten um ein Vielfaches und reduziert so die Behandlungsdauer für die Patienten. Momentan kommt die Innovation hauptsächlich bei neurologischen Befundungen zum Einsatz. Das Tübinger Team sieht in der MR-PET-Hybridtechnik jedoch auch Potenzial für die frühzeitige Krebserkennung sowie die Vermeidung von Schlaganfällen und Herzinfarkten.

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von links: Prof. Dr. D. Vorwerk, Prof. Dr. M. Laniado, Prof. Dr. E. Sorantin, Prof. Dr. R. Fotter
Radiologie

89. Deutscher Röntgenkongress

30. April 2008 Detlef Hoewing 0

von links: Prof. Dr. D. Vorwerk, Prof. Dr. M. Laniado, Prof. Dr. E. Sorantin, Prof. Dr. R. Fotter

Berlin, 29. April 2008. Ob beim Erkennen angeborener Herzfehler oder der Diagnose altersbe-dingter Demenz – Radiologen sind in der Medizin unverzichtbar. Mit noch schnelleren und präziseren Verfahren erkennen sie frühzeitig schwere Erkrankungen und leiten unmittelbar lebensrettende Maßnahmen ein. Die Radiologie entwickelt sich jedoch auch mehr und mehr zu einer therapeutischen Disziplin: So führen Interventionelle Radiologen schonende, minimal-invasive Eingriffe am Patienten durch. Die Bildgebung in Echtzeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Über 7.000 Radiologie-Experten diskutieren vom 30. April bis zum 3. Mai 2008 auf dem 89. Deutschen Röntgenkongress in Berlin die aktuellen Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Schwerpunkte sind neben der Interventionellen Radiologie die Kinderradiologie, der radiologische Notfall sowie das Zukunftsthema molekulare Bildgebung. Der 89. Deutsche Röntgenkongress ist zugleich der 5. Kongress, den die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) gemeinsam mit ihren österreichischen Kolleginnen und Kollegen veranstaltet.

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Abb.:Das violette Licht entsteht aus Heliumatomen, die durch intensives Laserlicht angeregt werden. Der Laserpuls breitet sich entlang der Achse des violetten Flügels (horizontal) durch das Heliumgas aus. Den gleichen Weg nimmt der nicht sichtbare Röntgenstrahl gebündelt in einem Durchmesser von nur einigen hundert Mikrometern. - Bild: J. Seres, Technische Universität Wien
Radiologie

Erste ultrakurz gepulste Röntgenstrahlen

16. Februar 2005 Detlef Hoewing 0

Das erste kompakte Gerät, das einen laserartigen Röntgenstrahl für eine Wellenlänge von einem Nanometer erzeugt, haben Physiker vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching unter der Leitung von Prof. Ferenc Krausz in Zusammenarbeit mit Kollegen der Technischen Universität Wien und der Universitäten Würzburg und München entwickelt.

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