Links: CT-Aufnahme, rechts: PET, Mitte: Kombination; Patient mit Lungentumor vor (oben) und nach (unten) Hochpräzisionsbestrahlung.Der Tumor hat sich bei erhaltener Lunge komplett zurückgebildet. Universitätsklinikum Freiburg
Lungenkrebs

Lungenkrebs-Screening kann Leben retten

27. Mai 2015 Detlef Hoewing 0

Europäische Gesellschaft für Radiologie und Europäische Gesellschaft für Atemwegserkrankungen sprechen sich für europaweite Vorsorgeuntersuchungen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen aus / „White Paper“ unter Federführung der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg gibt Handlungsempfehlungen für die Politik Die Europäische Gesellschaft für Radiologie (ESR) und die Europäische Gesellschaft für Atemwegserkrankungen (ERS) sprechen sich für Empfehlungen für Programme zur Früherkennung von Lungenkrebs aus. Ziel ist es, die Zahl der Todesfälle durch die aggressive Tumorerkrankung zu reduzieren. Grundlage ist ein so genanntes White Paper, eine aktuelle Übersicht mit Handlungsempfehlungen, verfasst unter Federführung der Universitätsklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Heidelberg. Darin geben die Fachgesellschaften Empfehlungen, wie ein Screening-Programm mittels Computertomographie europaweit bzw. in einzelnen europäischen Ländern für besonders gefährdete Personen durchgeführt werden soll. „Eine große US-amerikanische Studie belegt einen deutlichen Rückgang der Lungenkrebs-Sterblichkeit als Folge von Screeninguntersuchungen“, erklärt Professor Dr. Hans-Ulrich Kauczor, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik und Erstautor der Veröffentlichung. „Qualitativ hochwertige Früherkennungsprogramme können auch in Europa die Zahl der Todesfälle durch Lungenkrebs reduzieren.“ Für das Screening sollen moderne Verfahren der Computertomographie eingesetzt werden, die mit einer besonders niedrigen Strahlendosis auskommen. An Lungenkrebs sterben pro Jahr 1,37 Millionen Menschen weltweit, das entspricht 18 Prozent aller krebsbedingten Todesfälle. Wird die Erkrankung früh erkannt, sind die Heilungschancen am größten, […mehr lesen]

Broschüre - Durchblicker -
Radiologie

Radiologie – das Fach für den zweiten Blick

20. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Broschüre - Durchblicker -Berlin, Mai 2009 – Auf 60 Seiten beleuchtet der „Durchblicker“ die verschiedenen Facetten der Radiologie, so etwa die Rolle der Radiologen in der modernen Herzdiagnostik oder die Frage, was einen guten Notfallradiologen auszeichnet. Auch über die Schwerpunktbereiche des Faches, die Kinderradiologie und die Neuroradiologie, informiert diese Broschüre. „Wie faszinierend die Radiologie ist, erfährt man erst, wenn man genauer hinsieht“, sagt Prof. Dr. Michael Laniado, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft. Um diesen Blick zu schärfen, hat die Gesellschaft eine Informationsbroschüre herausgegeben, die sich an fortgeschrittene Medizinstudenten und junge Ärzte wendet, die vor der Wahl der Facharztweiterbildung stehen.

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Prof. Michael Forsting, bei der Pressekonferenz zum 90. Deutschen Röntgenkongress
Hirntumoren

Schädelbasistumoren – Radiologie bildet therapeutische Vorhut

20. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Prof. Michael Forsting, bei der Pressekonferenz zum 90. Deutschen RöntgenkongressSie wachsen an hochsensiblen Orten des menschlichen Organismus, sind schwierig zu diagnostizieren und noch schwerer zu therapieren – Die Tumoren der Schädelbasis. Der Radiologe Prof. Dr. Michael Forsting, Uniklinik Essen, hat minimalinvasive Behandlungswege entwickelt, die das Wachstum dieser gefährlichen Wucherungen eindämmen und zugleich eine wichtige Etappe vor dem eigentlichen chirurgischen Eingriff darstellen.

90. Deutscher Röntgenkongress erörtert die Rolle der Radiologie für die Onkologie

Berlin, Mai 2009 – Die Schädelbasis ist ein feingegliedertes Knochengerüst. Sie wird von den großen Nervenbahnen durchzogen, die das Gehirn mit dem Rückenmark verbinden und ist Eintritt- beziehungsweise Austrittsstelle wichtiger Blutgefäße. „Für den Chirurgen, der hier operieren muss, ist das ein sehr komplexes Umfeld mit vielen verletzlichen Strukturen auf sehr engem Raum“, erklärt der Spezialist für Neuroradiogie, anlässlich der Auftaktpressekonferenz zum 90. Deutschen Röntgenkongress in Berlin.

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Prof. Dr. Dr. hc Werner Hohenberger - Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft
Röntgenkongress 2009

90. Deutscher Röntgenkongress mit Schwerpunkt Krebs

19. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Berlin, Mai 2009 – Vom 20. bis 23. Mai findet in Berlin der 90. Deutsche Röntgenkongress statt. Auch in diesem Jahr erwartet die deutsche Röntgengesellschaft als Ausrichter dieses größten deutschsprachigen Kongresses der Radiologie rund 7.000 Teilnehmer, die aktuelle Themen der Bildgebung in der Medizin diskutieren. Schwerpunkte des traditionsreichen Fachkongresses sind in diesem Jahr Diagnosewege und Therapieverfahren der Onkologie.

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MRT-Thermoeffekt während der Laserung einer Lebermetastase, gekühlter Applikator, 23 Watt (Prof. Vogl, Frankfurt a.M.)
Forschung

Forschung zur optimierten Krebstherapie

5. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

MRT-Thermoeffekt während der Laserung einer Lebermetastase, gekühlter Applikator, 23 Watt (Prof. Vogl, Frankfurt a.M.)Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro für ein am Institut für Radiologie des Frankfurter Universitätsklinikums angesiedeltes Forschungsvorhaben in der Krebstherapie. Im Mittelpunkt des auf zwei Jahre angelegten Projektes steht die Kombination innovativer wissenschaftlicher Methoden zur Verbesserung der Tumorbehandlung. Der Einsatz von Laserstrahlen gehört zu den wichtigsten Methoden in der modernen Krebstherapie. Am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt wird unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Thomas Vogl in den nächsten zwei Jahren ein Verfahren zur verbesserten Tumorbehandlung erforscht.

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Lungenkrebszelle bei der Teilung Quelle: Dr. Felix Bestvater, Deutsches Krebsforschungszentrum
Lungenkrebs

Neue Technik zur Behandlung von inoperablen Lungenmetastasen entwickelt

24. Februar 2005 Detlef Hoewing 0

Forschern des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist es gelungen, eine neue Therapieform zur Behandlung der fortgeschrittenen Metastasierung der Lunge zu entwickeln. Erstmals konnten Lungenmetastasen von Patienten gezielt behandelt werden, bei denen eine chirurgische Entfernung der Streuungsherde nicht möglich ist und auch eine systemische Chemotherapie (intravenöse Chemotherapie) nicht anspricht.

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