Patientin - pixabay

Offener Brief des Bundesverbandes der Asbestose Selbsthilfegruppen an die Deutsche Krebsgesellschaft

10. August 2014

Alle 16 deutschen Landeskrebsgesellschaften und u.a. auch internationale Krebsorganisationen fordern mehr Unterstützung und Erleichterungen in Berufskrankheitenverfahren für die deutschen Asbestopfer. Nur die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) sieht sich trotz dieser positiven Voten bisher nicht in der Lage, die Ziele der Asbestose Selbsthilfegruppen zu unterstützen. Warum? Eine Erklärung hat die Asbestopferorganisation trotz eines Schreibens bis heute nicht erhalten. Was steht dahinter? Auf dem deutschen Krebskongress im Februar des Jahres in Berlin wurde auf Imitative der norddeutschen Landeskrebsgesellschaften Hamburg-Schleswig-Holstein – Bremen im Verbund mit der UICC (Union of International Cancer Control) eine Berliner Erklärung zu Gesundheitsrisiken durch Asbest und Lage der asbestbedingt Erkrankten verabschiedet (Anlage). Neben den internationalen Forderungen u.a. nach einem absoluten Asbestverbot, die unstrittig sind, geht es darum, die Betroffenen in Deutschland bei der Realisierung ihrer Rechte gegenüber den Berufsgenossenschaften und bei der Anerkennung ihrer asbestbedingen Berufserkrankungen zu unterstützen: So geht es u.a. um Beweislastumkehr bzw. Beweiserleichterungen in Berufskrankheitenverfahren, um Aufarbeitung und Wiedergutmachung für Fälle, über die aufgrund veralteter wissenschaftlicher Standards ablehnend entschieden und konsequente Umsetzung der wissenschaftlichen Standards in der Diagnostik und Begutachtung. Der Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen bittet nunmehr mit einem Offenen Brief um die Unterstützung der Deutschen Krebsgesellschaft und um die Unterzeichnung der Berliner Erklärung. Für Nachfragen: Dr. […mehr lesen]

Laufen für die Heilung von Brustkrebs Quelle: Detlef Höwing

Komen Deutschland schreibt neue Förderprojekte aus

8. März 2013

Brustzentren, Selbsthilfegruppen und andere Einrichtungen können sich jetzt bewerben

FRANKFURT – Der Verein zur Heilung von Brustkrebs, KOMEN Deutschland, schreibt 30.000 Euro aus Erlösen von Benefizveranstaltungen aus, um Projekte der Früherkennung und Hilfe Brustkrebsbetroffener in den Regionen zu fördern, in denen sie eingenommen wurden. Brustzentren, Selbsthilfegruppen und andere gemeinnützige Einrichtungen in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg können sich ab jetzt für eine einjährige Förderung bewerben.

„Es ist seit 1999 gute Tradition in Deutschland, dass wir Spenden sammeln und sie für Brustkrebs-Früherkennung und Hilfe Betroffener ausgeben“, sagte Inge Althaus, Vorsitzende des Fachausschusses Fördergelder, bei der Bekanntgabe des diesjährigen Fördervolumens in Frankfurt am Main. „Neben der Brustkrebsprävention und Früherkennung unterstützen wir vorrangig Projekte, die die Lebensqualität von Brustkrebserkrankten verbessern“. Bei Brustkrebs können Nebenwirkungen der Behandlung die Lebensqualität von Operierten beeinträchtigen. Dazu zählen Lymphödeme, Fatigue oder Schlafstörungen. Die Erkrankung und die langwierige Behandlung kann auch Partnerschaft und Familie belasten. „Deshalb fordern wir in diesem Jahr besonders solche Einrichtungen auf, sich für eine Projektförderung zu bewerben, die darin Schwerpunkte ihrer Arbeit haben“, erläuterte Inge Althaus.

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