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Allgemein

Sonnenschutz hat weiterhin hohe Priorität

20. Mai 2016 Detlef Hoewing 0

Kein Anlass für Entwarnung Darmstadt, den 19. Mai 2016 – „Gutes Wetter!“ für den Sommer, für den Urlaub, für Freizeitaktivitäten im Freien. Mit diesem Wunsch verbinden viele für die bevorstehenden Sommermonate vor allem Sonnenschein. Die Sonne gilt als Garant für Wohlbefinden. Tatsächlich hat Sonne durchaus positive Auswirkungen auf den Körper. Angesichts der weiterhin hohen Erkrankungsraten beim Hautkrebs empfiehlt die Hautärztin Prof. Dr. med. Christiane Bayerl gezielte Sonnenschutzmaßnahmen. Verbraucher sollten die Beratungsaktionen rund um den Tag des Sonnenschutzes, die u. a. von Gesundheitsämtern, Sportvereinen und Apotheken angeboten werden, nutzen. www.tag-des-sonnenschutzes.de „Ultraviolette Strahlen des Sonnenlichts aktivieren die Atmung, regen Durchblutung, Stoffwechsel und Drüsentätigkeit an und stimulieren die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen. Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt. Mit Hilfe der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird Vitamin-D gebildet“, so Frau Prof. Christiane Bayerl. Die Hautärztin stellt im Interview mit haut.de klar, dass es beim Sonnenvergnügen nach wie vor gilt, „das richtige Maß zu finden, damit die positiven Wirkungen nicht durch negative, wie Hautschädigungen oder Hautkrebserkrankungen, überschattet werden.“ Vor dem Hintergrund der Erkrankungsraten zu Hautkrebs gibt die Expertin keine Entwarnung. Es bestehe immer noch erhöhter Handlungsbedarf in der Aufklärung und Information über die Gefahren der UV-Strahlen der Sonne, insbesondere im Bereich der Freizeitaktivitäten und Urlaubspräferenzen. […mehr lesen]

Sonnenbaden
Hautkrebs

Kinderhaut ist ein eigener Hauttyp

13. Mai 2013 Detlef Hoewing 0

Sonnenschutz von Anfang an reduziert das Hautkrebsrisiko

SonnenbadenBonn (sts) – Die Zahl der Hautkrebsfälle in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Derzeit erkranken etwa 234.000 Menschen pro Jahr neu an einem Tumor der Haut: Rund 207.000 an einem weißen Hautkrebs (Basalzellkarzinom: 137.000, Plattenepithelkarzinom: 70.000) und etwa 28.000 am schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom. Experten machen insbesondere UV-bedingte Hautschäden, die in der Kindheit und Jugend erworben wurden, für diesen Trend verantwortlich. Denn die im Vergleich zu Erwachsenen noch anders strukturierte kindliche Haut ist besonders empfindlich gegen UV-Strahlen. „Sonnenschutz muss daher bereits bei Kindern so selbstverständlich werden wie das tägliche Zähneputzen“, fordert Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

Schon bevor ein Sonnenbrand sichtbar wird, können ultraviolette Strahlen der Sonne das Erbgut der Zellen in der Haut schädigen. In der Regel beseitigt ein körpereigenes Reparatursystem entstandene Schäden. Ist dieses System überlastet, verändert sich das Erbgut und die Zelle kann entarten. Hautkrebs ist die Folge.

Kinderhaut reagiert ganz besonders empfindlich auf UV-Strahlen. Epidemiologische Studien zeigen: Jugendliche, die in ihrer Kindheit häufig der Sonne ausgesetzt waren und Sonnenbrände erlitten, weisen ein deutlich erhöhtes Risiko auf, später an Hautkrebs, insbesondere am malignen Melanom zu erkranken. Experten machen die spezifische Struktur der Kinderhaut für das erhöhte Hautkrebsrisiko verantwortlich. „Die UV-empfindlichen Stammzellen liegen bei Kindern sehr viel dichter unter der Hautoberfläche als bei Erwachsenen und sind UV-Strahlen somit stärker ausgesetzt“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Auch bei Sonnenbränden reagiert die kindliche Haut anders als die Erwachsener. Dieses „Alarmsignal“ des Körpers tritt bei Kindern zeitverzögert auf. Die Haut ist dann bereits erheblich geschädigt. „Kinderhaut muss daher ganz besonders vor krebserregenden UV-Strahlen geschützt werden“, betont Dr. Herbert Grundhewer vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

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Sonnenschutz? – Sonnenklar! - Quelle: health&media GmbH
Hautkrebs

Tag des Sonnenschutzes

21. Juni 2012 Detlef Hoewing 0

Sonnenschutz? – Sonnenklar! - Quelle: health&media GmbHDer Infotag zum Sonnenschutz-Motto: “Sonnenschutz? – Sonnenklar!” – ist eine jährlich rund um den 21. Juni wiederkehrende Gemeinschaftsaktion einer Vielzahl von interdisziplinären Akteuren und Organisationen u. a. aus den Bereichen Gesundheitsschutz und -vorsorge, Medizin, Sport, Verbraucherschutz sowie des Fachhandels in Deutschland.

Das Thema Sonnenschutz ist heute aktueller denn je: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass ein Übermaß an ultravioletter Strahlung – nicht nur UV-B, sondern auch UV-A – die Haut nachhaltig schädigt. Viele Verbraucher gehen jedoch immer noch zu leichtfertig mit den Gefahren der Sonne um. Man kann sich auf vielerlei Weise schützen. Wirksame Sonnenschutzmittel sind nur ein, aber ein wesentlicher Baustein des gesamten Schutzkonzepts. Kosmetische Sonnenschutzmittel wurden – den Erkenntnissen der Forschung folgend – in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Aber auch die besten Produkte können nur wirken, wenn sie richtig ausgewählt und angewendet werden.

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Zellen, die mit Aminolävulinsäure inkubiert werden, bilden Protoporphyrin IX (PpIX), das in der fluoreszenzmikroskopischen Aufnahme rot erscheint. Sowohl Nervenzellen (obere Reihe), als auch Hautkrebszellen (untere Reihe) bilden PpIX. Das linke Bild beider Reihen stellt eine Übersicht dar; die mittleren und rechten Bilder zeigen vergrößerte Ausschnitte der linken Bilder. Grün gefärbt sind die Kraftwerke der Nerven- und Krebszellen, die Mitochondrien. Die Färbemuster von PpIX und dem Mitochondrienfarbstoff ähneln sich. Das legt nahe, dass PpIX sich in den Mitochondrien ablagert. - Abbildung: Ben Novak
Hautkrebs

RUB-Biologen finden Ursache für Schmerz bei der Behandlung von hellem Hautkrebs

20. Juni 2012 Detlef Hoewing 0

Schmerz entsteht über zwei verschiedene Mechanismen

Salbe auftragen, Licht an, Licht aus – so leicht lassen sich verschiedene Formen von hellem Hautkrebs heilen. Allerdings leidet ein Großteil der Patienten an starken Schmerzen während der sogenannten Photodynamischen Therapie. Warum die Behandlung mit Salbe und Rotlicht so schmerzhaft sein kann, haben RUB-Forscher aufgedeckt. Sie identifizierten die beteiligten Ionenkanäle und von den Krebszellen ausgeschiedene Signalmoleküle. „Die Ergebnisse liefern möglicherweise einen Ansatzpunkt, den Schmerz zu unterdrücken“, sagt Dr. Ben Novak vom Lehrstuhl Tierphysiologie.

So funktioniert die Photodynamische Therapie

Krebszellen sind mit anderen Enzymen als gesunde Zellen ausgestattet und haben einen deutlich höheren Stoffwechsel. Trägt man die sogenannte Aminolävulinsäure in Form eines Gels auf die Haut auf, nehmen Krebszellen wesentlich mehr von diesem Stoff auf als gesunde Zellen. Reichert sich Aminolevulinsäure in den Zellen an, bilden die Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen – das Molekül Protoporphyrin IX. Mit Rotlicht bestrahlt reagiert Protoporphyrin IX mit Sauerstoff. Dabei entstehen hochreaktive Sauerstoffspezies, die freien Radikale, die die Krebszellen zerstören. Etwa 10 Minuten Rotlichtbestrahlung reichen aus, um oberflächlichen hellen Hautkrebs wie zum Beispiel die Aktinische Keratose erfolgreich zu behandeln. Auch Warzen entfernen Ärzte auf diese Weise.

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Sonnenschutz
Hautkrebs

Sonne ohne Reue:

19. Juni 2012 Detlef Hoewing 0

Sommeranfang – die aktivste und sonnigste Zeit des Jahres steht bevor. Nicht umsonst fällt der Tag des Sonnenschutzes auf den 21. Juni, den Tag der Sonnenwende und des Sommeranfangs. Besonders sportlich aktive Menschen verbringen in den Sommermonaten so viel Zeit wie möglich im Freien – können ihre Haut damit aber leicht überfordern. Denn die Sonne steigert nicht nur das Wohlbefinden. Sie hat auch ihre Schattenseiten: Zu viel UV- Strahlung und Sonnenbrände erhöhen nachweislich das Hautkrebsrisiko. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 224.000 Menschen an Hautkrebs – Tendenz steigend.

„Jeder Sonnenbrand – vor allem in der Kindheit – erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Die Haut vergisst nichts. Doch das muss nicht sein, denn mit dem richtigen Sonnenschutz lässt sich die Zeit im Freien für Klein und Groß ohne Reue genießen“, betont Dr. Thomas Jung, Leiter der Abteilung Strahlenwirkungen und Strahlenrisiken im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). „Es ist aber noch ein weiter Weg, bis ein verantwortlicher Sonnenschutz auch gelebt wird.“

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Hautkrebs

Aktuelle Erkenntnisse und Tipps zum Sonnenschutz

14. Mai 2012 Detlef Hoewing 0

Darmstadt, 14. Mai 2012 – UV-Strahlen der Sonne hinterlassen sowohl auf der Haut als auch im Erbgut der menschlichen Zellen ihre Spuren. Einerseits kann dies eine frühzeitige Hautalterung zur Folge haben, andererseits erhöht sich dadurch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Da die Haut nicht vergesslich ist, wird sie sozusagen zum Zeitzeugen für die persönlichen UV-Belastungen.

Anlässlich der diesjährigen Euromelanoma-Woche (7. bis 12. Mai) machten Experten darauf aufmerksam, „dass die Zahl der Neuerkrankungen bei Hautkrebs, allen Präventionsbemühungen zum Trotz, weiter steigen wird“, so die Presseinformation des BVDD e.V. (Berufsverband der Deutschen Dermatologen). Infolge der demografischen Entwicklung, des zunehmenden Ozonabbaus und eines unangepassten Verhaltens der Menschen wird sogar von einer Verdoppelung der Hautkrebsrate in Europa ausgegangen.

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Ohne hinreichenden UV-Schutz entstehen beim Sonnenbaden erhebliche Strahlenbelastungen, die zu Hautkrebs führen können.
Hautkrebs

Sonnenschutz von innen

17. April 2012 Detlef Hoewing 0

Stinstedt im April 2012. Durch warmes, sonniges Wetter steigt das seelische und oft auch körperliche Wohlbefinden. Deshalb nutzen viele Menschen die Sonne in den Sommermonaten so gut wie möglich aus. Allerdings weiß jedes Kind, dass ein ausgiebiges Sonnenbad mitunter zu bösen Folgen führt, wenn kein ausreichender Hautschutz besteht. Es treten Rötungen auf, betroffene Hautstellen reagieren empfindlich auf Druck. Verbrennungserscheinungen führen im schlimmsten Fall zu Bläschen, durch welche sich die Haut später abschält. Außerdem lässt Sonne die Haut altern, was gerade für Frauen eine ungeliebte Begleiterscheinung darstellt. Als gefährlichste Langzeitschädigung gilt Hautkrebs. Zur Vorsicht wird also geraten. Neben Sonnencreme gibt es noch weitere Möglichkeiten, seine Haut auf die UV-Einstrahlung vorzubereiten. „Auch die richtige Ernährung spielt beim Thema Sonnenschutz eine Rolle“, erklärt Torsten Rathjen, Geschäftsführer der Hecht-Pharma GmbH.

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Sonnenbaden
Deutsche Krebshilfe

Fit for Sun – Sonnenschutz für Teenager

18. Juli 2005 Detlef Hoewing 0

Bonn (ct) – Kerstin ist 23 Jahre alt, als sie die Diagnose „Malignes Melanom“ erfährt. „Ich und Hautkrebs – das kann nicht sein. Das kriegen doch nur ältere Menschen“. Dass Menschen so jung an Hautkrebs erkranken, ist jedoch heute keine Seltenheit mehr. Oft hatten die Betroffenen schon als Kind Sonnenbrände. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift berichtet die Deutsche Krebshilfe über ihre diesjährige Aufklärungskampagne zum Schutz vor Hautkrebs. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) will die Organisation bereits bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Gefahren der Sonne schaffen.

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Sonnenschutz
Deutsche Krebshilfe

ACHTUNG SONNE !

28. Juni 2005 Detlef Hoewing 0

Bonn (sts) – Sommer, Sonne, Urlaubszeit: Die Ferien stehen vor der Tür und auch bei uns steigen endlich die Temperaturen. Die schönste Zeit im Jahr beginnt. Jeder möchte die Sonne genießen, ohne spätere Hautschäden zu riskieren. Tipps zum Schutz vor UV-Strahlen und eine Anleitung zum Erkennen bösartiger Hautveränderungen bieten die Ratgeber „Achtung Sonne!“ und „Ihr bester Sonnenschutz“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Diese Broschüren, die neu gestaltet wurden, sind kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich und stehen im Volltext unter www.krebshilfe.de .

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