Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer

Was uns Lebensjahre raubt

13. August 2014

Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, dazu nur wenig rotes Fleisch und Wurst isst und auf ein normales Gewicht achtet, lebt bis zu 17 Jahre länger. Dies errechneten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum auf der Basis der Daten der Heidelberger EPIC-Teilnehmer. Die meiste Lebenszeit kostet es, zu rauchen. Männern raubt der Glimmstängel im Schnitt neun, Frauen sieben Lebensjahre. Eigentlich weiß es jeder: Gesund ist es nicht, sein Dasein als schwergewichtige „Couch Potatoe“ mit Bier und Zigaretten vor dem Fernseher zu verbringen. Wie groß die schädlichen Effekte tatsächlich sind, die ein solch ungesunder Lebensstil mit sich bringt, haben Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun präzise ermittelt. Die DKFZ-Epidemiologen um Prof. Rudolf Kaaks errechneten, wie viele Jahre jedes einzelne Risikoverhalten von der durchschnittlichen Lebenserwartung eines heute Vierzigjährigen raubt. Außerdem ermittelten sie die Auswirkungen der kombinierten Risiken. Das günstigste Risikoprofil und damit die größte Lebenserwartung hatten demnach Nichtraucher (und Nichtraucherinnen) mit einem Body Mass Index* zwischen 22,5 und 24,9, die wenig Alkohol tranken, körperlich aktiv waren und wenig rotes Fleisch, dafür aber viel Obst und Gemüse aßen: Diese Menschen dürfen sich im Alter von 40 auf 47,5 (Männer) bzw. sogar 48,7 weitere Lebensjahre (Frauen) freuen. Betrachteten die Wissenschaftler die verschiedenen riskanten Lebensstilfaktoren jeweils […mehr lesen]

Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer

Deutsche Krebshilfe fordert zum Rauchstopp auf

30. August 2005

Bonn (jft) – Zum 1. September 2005 tritt die dritte und vorerst letzte Stufe der Erhöhung der Tabaksteuer in Kraft. Die Preise für Zigaretten werden dann um 1,2 Cent pro Stück steigen. „Die Erhöhung der Tabaksteuer ist ein wichtiger Beitrag zur Tabakkontrolle in unserem Land“, so Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wir wissen, dass Preiserhöhungen dazu beitragen, die Raucherquote zu senken. Dies dient der Gesundheit, insbesondere dem Schutz vor Krebs.“ Die Deutsche Krebshilfe stellt allen Interessierten den Ratgeber „Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher“ und weitere nützliche Informationen kostenlos zur Verfügung.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg

Verbot krebs- und suchterzeugender Zusatzstoffe in Zigaretten gefordert

17. März 2005

Das Deutsche Krebsforschungszentrum fordert in zwei neuen Veröffentlichungen über Zusatzstoffe in Tabakerzeugnissen ein Verbot aller derjenigen Zusatzstoffe, die nachgewiesenermaßen krebserzeugend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen, sowie aller Zusatzstoffe, die durch den Verbrennungsvorgang im Zigarettenrauch krebserzeugende Substanzen entstehen lassen.

Verbraucherschutz zwingend notwendig

Ebenso wird ein Verbot aller Substanzen, die zur Suchtentwicklung beitragen oder die Inhalation von Zigarettenrauch erleichtern, gefordert. Bei kritischer Prüfung der erlaubten Zusatzstoffe ist festzustellen, dass sie den Herstellern riesige chemische Freiräume lassen. Erlaubt sind undefinierte Aromengemische, Früchte, Säfte, Öle, Pflanzenextrakte, Harze, Mehle, Schleime, Metalloxidstäube und viele andere.

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