Zigaretten

Was uns Lebensjahre raubt

Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, dazu nur wenig rotes Fleisch und Wurst isst und auf ein normales Gewicht achtet, lebt bis zu 17 Jahre länger. Dies errechneten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum auf der Basis der Daten der Heidelberger EPIC-Teilnehmer. Die meiste Lebenszeit kostet es, zu rauchen. Männern raubt der…

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Deutsche Krebshilfe fordert zum Rauchstopp auf

Bonn (jft) – Zum 1. September 2005 tritt die dritte und vorerst letzte Stufe der Erhöhung der Tabaksteuer in Kraft. Die Preise für Zigaretten werden dann um 1,2 Cent pro Stück steigen. „Die Erhöhung der Tabaksteuer ist ein wichtiger Beitrag zur Tabakkontrolle in unserem Land“, so Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wir wissen, dass Preiserhöhungen dazu beitragen, die Raucherquote zu senken. Dies dient der Gesundheit, insbesondere dem Schutz vor Krebs.“ Die Deutsche Krebshilfe stellt allen Interessierten den Ratgeber „Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher“ und weitere nützliche Informationen kostenlos zur Verfügung.


Verbot krebs- und suchterzeugender Zusatzstoffe in Zigaretten gefordert

Das Deutsche Krebsforschungszentrum fordert in zwei neuen Veröffentlichungen über Zusatzstoffe in Tabakerzeugnissen ein Verbot aller derjenigen Zusatzstoffe, die nachgewiesenermaßen krebserzeugend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen, sowie aller Zusatzstoffe, die durch den Verbrennungsvorgang im Zigarettenrauch krebserzeugende Substanzen entstehen lassen.

Verbraucherschutz zwingend notwendig

Ebenso wird ein Verbot aller Substanzen, die zur Suchtentwicklung beitragen oder die Inhalation von Zigarettenrauch erleichtern, gefordert. Bei kritischer Prüfung der erlaubten Zusatzstoffe ist festzustellen, dass sie den Herstellern riesige chemische Freiräume lassen. Erlaubt sind undefinierte Aromengemische, Früchte, Säfte, Öle, Pflanzenextrakte, Harze, Mehle, Schleime, Metalloxidstäube und viele andere.