Thema Prostatakrebs

Histologischer Schnitt durch eine Prostata mit normaler Drüsenstruktur (links) und Tumorzellherden (rechts). Farblich unterscheidbar sind Zellkerne (braun), Bindegewebe (blau) und Drüsenlumen (weiße Bereiche). Maßstab/ Vergrößerung: 200-fach Quelle: NGFN

Die Früherkennung von Prostatakrebs mit Hilfe des PSA-Tests wird weiterhin auf breiter Basis durchgeführt. Die PSA-Früherkennung führt zu einer Reduktion metastasierten Stadien des Prostatakarzinoms. Die Ergebnisse der großen europäischen und amerikanischen Screening Studien stehen noch aus. Neue Marker zur Früherkennung von Prostatakrebs stehen mit PCA3 zur Verfügung oder werden in klinischen Studien erprobt (ANXA3). Diese Marker haben eine höhere Spezifität als der PSA Test und können künftig helfen, Biopsien zu sparen.

Neues aus der Onkologie – Prostatakrebs

Die bildgebenden Verfahren haben sich weiter verbessert, können aber die Biopsie nicht ersetzen.
Die aktive Überwachung ist eine valide Option für Prostatakarzinome im Frühstadium. Eine große kanadische Studie zeigt ein geringes Risiko, unter aktiver Überwachung am Prostatakarzinom zu sterben.
Erste Berichte über die „fokale“ Therapie des Prostatakarzinoms sind veröffentlicht.Durch fokale Therapie könnten die Therapie Nebenwirkungen weiter gesenkt werden.

Die technischen Fortschritte bei der operativen Therapie haben die Rate an Nebenwirkungen weiter gesenkt,

Die ersten Prostatakarzinom-Zentren nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft sind zertifiziert. Der Trend geht künftig zur Zentralisierung der Behandlung.
Die Betreuung der Patienten über Selbsthilfegruppen wird zunehmen.

Pressemitteilung der Deutschen Krebsgesellschaft und Detlef Höwing


Krebszeitung

--Download Thema Prostatakrebs als PDF-Datei --


  • Funkturm in Berlin unter dem der DKK2012 stattfindet
    Krebsthemen
    Berlin, 2.2. 2015. Anlässlich des Weltkrebstags 2015 plädiert die Deutsche Krebsgesellschaft für eine Stärkung der Krebsforschung in Deutschland, besonders im Hinblick auf die Versorgung der Patienten im medizinischen Versorgungsalltag. Weltweit erkranken jährlich rund 12,4 Millionen [...mehr lesen]
  • Dr. Diethard Sturm, Facharzt für Allgemeinmedizin, Chirotherapie
    DGU-Kongress 2012

    Therapie-Begleitung für Patienten mit einer Hormontherapie beim Prostatakarzinom

    Leipzig  – Der Patient, der an einem Prostatakarzinom erkrankt ist, benötigt intensive Hilfestellung und Unterstützung durch seinen behandelnden Arzt.

    Experten aus der Urologie, der Ernährungswissenschaft, der Psychoonkologie und der
    Sporthochschule Köln haben nun speziell für diese Patientenberatung den Therapie-Begleiter „Ich bleibe am Ball!“ entwickelt. Dieser unterstützt den Arzt bei der Aufklärung zur Einleitung der Hormontherapie, in seiner Aufklärung des Patienten zur Vermeidung  bzw. Reduzierung von eventuellen Nebenwirkungen der Therapie sowie bei der Aktivierung seiner Patienten für eine ausgewogene Lebensführung.

    […mehr lesen]

Google News – Gesundheit